<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-9738510</id><updated>2011-11-21T17:59:15.475Z</updated><title type='text'>Steppenreiter</title><subtitle type='html'>Geschichten und Gedanken zum berittenen Bogenschiessen, Pferden, Pfeil und Bogen und das große Ganze</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://steppenreiter.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://steppenreiter.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Steppenreiter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01537129042767285477</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_LUuEp7Dl3Cw/TC31cy9uWsI/AAAAAAAAAGI/hRqb1dmJYyQ/s1600-R/AIbEiAIAAABDCMCagZOjkYX2LCILdmNhcmRfcGhvdG8qKDg3OTE5NzMzMTYyZTA5ZDdkODJkMjA0YzU3ZTk1OTdjN2M0NzY3YWUwAVJwGcJQWDCbo6Hi-bCx19jLrNE3'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>48</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9738510.post-3328722427018873795</id><published>2011-11-21T17:19:00.003Z</published><updated>2011-11-21T17:59:15.506Z</updated><title type='text'>Physiologus</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;... eine der skurilsten und damit schönsten deutschsprachigen Seiten im Internet ist:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.physiologus.de/"&gt;http://www.physiologus.de &amp;nbsp;&lt;/a&gt; und das ist ein Physiologus: &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Physiologus"&gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Physiologus&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;...diese Literatursammlung erhebt zwar den Anspruch vollstängiger zu sein, ist aber einfach lieblos gemacht&lt;br /&gt;&lt;a href="http://gutenberg.spiegel.de/"&gt;http://gutenberg.spiegel.de/&lt;/a&gt; &amp;nbsp;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ein ganz anderer versucht sich an den Quellen&amp;nbsp;&lt;a href="http://12koerbe.de/"&gt;http://12koerbe.de/&lt;/a&gt;&amp;nbsp; und hat dafür 12 Körbe, ob sie Aposteln gehörten?&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9738510-3328722427018873795?l=steppenreiter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://steppenreiter.blogspot.com/feeds/3328722427018873795/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9738510&amp;postID=3328722427018873795' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/3328722427018873795'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/3328722427018873795'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://steppenreiter.blogspot.com/2011/11/physiologus.html' title='Physiologus'/><author><name>Steppenreiter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01537129042767285477</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_LUuEp7Dl3Cw/TC31cy9uWsI/AAAAAAAAAGI/hRqb1dmJYyQ/s1600-R/AIbEiAIAAABDCMCagZOjkYX2LCILdmNhcmRfcGhvdG8qKDg3OTE5NzMzMTYyZTA5ZDdkODJkMjA0YzU3ZTk1OTdjN2M0NzY3YWUwAVJwGcJQWDCbo6Hi-bCx19jLrNE3'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9738510.post-7159854425809197599</id><published>2011-11-21T16:27:00.000Z</published><updated>2011-11-21T16:27:43.551Z</updated><title type='text'>Aufschrift über dem Eingang eines Landwirtschaftsguts</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt; „Nihil melior nihil homini libero dignius agricultura – Nicht ist  besser, nichts dem freien Menschen würdiger, als die Landwirtschaft“.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9738510-7159854425809197599?l=steppenreiter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://steppenreiter.blogspot.com/feeds/7159854425809197599/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9738510&amp;postID=7159854425809197599' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/7159854425809197599'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/7159854425809197599'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://steppenreiter.blogspot.com/2011/11/aufschrift-uber-dem-eingang-eines.html' title='Aufschrift über dem Eingang eines Landwirtschaftsguts'/><author><name>Steppenreiter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01537129042767285477</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_LUuEp7Dl3Cw/TC31cy9uWsI/AAAAAAAAAGI/hRqb1dmJYyQ/s1600-R/AIbEiAIAAABDCMCagZOjkYX2LCILdmNhcmRfcGhvdG8qKDg3OTE5NzMzMTYyZTA5ZDdkODJkMjA0YzU3ZTk1OTdjN2M0NzY3YWUwAVJwGcJQWDCbo6Hi-bCx19jLrNE3'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9738510.post-3037171406833136273</id><published>2011-11-21T15:57:00.003Z</published><updated>2011-11-21T16:22:09.737Z</updated><title type='text'>Der König von Afghanistan ist tot (Juli 2007)</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;aus Erbe und Auftrag http://www.promonarchie.de/auszuege22007.pdf&amp;nbsp; &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;a href="http://www.spiegel.de/img/0,1020,924978,00.jpg" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;/a&gt;Der muslimischen Tradition folgend wurde er binnen 24 Stunden in dem nur notdürftig wiederhergestellten Mausoleum seines Vaters beigesetzt. Er ruht nun an der Seite seiner 2002 gestorbenen Gemahlin, die kurz nach dem Ende des Exils noch in Rom gestorben war. Am 18. April 2002 war der König mit 87 Jahren in seine Heimat zurückgekehrt. Damals keimte die Hoffnung auf, er könne das Land einen und befrieden, alleine Kraft seiner Autorität, die er noch im bei den Afghanen genoß. Welches Leid hätten die USA dem Lande, der Bevölkerung, sich selbst und den anderen hineingezogenen Staaten ersparen können. Kaum ein Tag ist seit dem vergangen, an dem nicht irgendwelche Opfer zu beklagen gewesen wären. Als König einer parlamentarischen Monarchie eingesetzt, wäre mit Sicherheit die Entwicklung eine andere gewesen. Doch die Amerikaner haben in ihrer Geschichte immer wieder bewiesen, daß sie die Kraft einer Monarchie völlig falsch einschätzen. Auch Deutschland und damit damals auch der Welt wäre viel Leid erspart geblieben, hätten die USA nicht auf die Absetzung der Hohenzollernmonarchie in Deutschland 1918 gedrängt. Libyen und der Irak sind andere aktuelle Beispiele. Nicht zu vergessen der Iran/Persien. Die damaligen Herrscher waren auf einem sorgsamen Weg der Öffnung ihrer jeweiligen Länder zum Westen hin. Dann versanken sie in Diktaturen und Terror. Die Verantwortung dafür ist auch den „Weltpolizisten“ USA anzulasten. Die drei letzten Könige Afghanistans waren Modernisierer. Nadir Shahs (Vater von Zahir Shah) Vorgänger, Amanullah, hatte sich im britisch-afghanischen Krieg 1919 auch mit Unterstützung Sowjetrußlands und der damals noch eigenständigen Sowjetrepublik Buchara militärisch behaupten können. 1921 schuf Amanullah das politisch selbstständige Königreich Afghanistan. Amanullahs Bemühungen um Modernisierung – so drängte er auch auf eine vorsichtige Emanzipation der Frauen – stießen allerdings auf inneren Widerstand. Nach dem Sturz Amanullahs im Jahre 1928 verheerte ein vierjähriger Bürgerkrieg das Land, der erst mit der Thronbesteigung Nadir Shahs im Jahre 1932 sein Ende fand. Nadir wurde aber schon 1933 von einem geisteskranken Studenten ermordet. Der 1914 in Kabul geborene Zahri wurde zum König proklamiert. Er war damals erst 19 Jahre und hatte gerade erst seine Erziehung in Frankreich abgeschlossen. In den ersten Jahren seiner Herrschaft regierte noch sein Onkel als Ministerpräsident das Land. Doch während des Ersten Weltkriegs gelang es Zahir Shah bereits, Afghanistans Neutralität – und seine Grenzen – zu wahren. Zahir Shah war bemüht, die vorsichtigen Reformbestrebungen seiner Vorgänger Amanullah und Nadir Shah fortzusetzen. Das schloß außenpolitisch den Dialog mit Großbritannien und der Sowjetunion, später auch den USA ein. Im Inneren sorgte der Pashtune Zahir Shah für einen Ausgleich der Volksgruppen, verhinderte vor allem eine pashtunische Alleinherrschaft. &lt;a href="http://www.spiegel.de/img/0,1020,924978,00.jpg" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="232" src="http://www.spiegel.de/img/0,1020,924978,00.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Dabei stammte der König selbst von einer langen Reihe pashtunischer Herrscher ab und war entfernt mit Hamid Karsai verwandt. Des Königs Herrschaft galt als eine der friedlichsten der afghanischen Geschichte.1953 wurde sein Cousin Mohammed Daud Ministerpräsident. Zehn Jahre später begann der König endlich, sich aktiv in die Politik einzumischen. Er zwang seinen Cousin zum Rücktritt. Und er begann, das Land am Hindukusch in einen modernen demokratischen Staat zu verwandeln. Seine Reformen ebneten 1964 den Weg für ein Zwei-Kammern-Parlament, Wahlen, eine freie Presse und für die Emanzipation der Frauen. Der König gründete Afghanistans erste Universität und holte ausländische Berater ins Land. Aus Ost und West flossen Hilfsgelder nach Afghanistan, und zumindest die Hauptstadt wuchs und gedieh in diesem Geldsegen. Unter seinem Regime erlebte das Land eine lange Dekade des Friedens und der Stabilität – bis heute erinnern sich die Afghanen mit Wehmut an diese Zeit. Selbst westliche Touristen reisten zuhauf an den Hindukusch. Sie besichtigten die wild-romantische Bergwelt und die Relikte uralter Kulturen. In jenen Jahren war Afghanistan ein Märchenland, ein Hoffnungsstrahl, und ein Drogenparadies für Hippies und Weltverbesserer. Doch in den siebziger Jahren wandelte sich das Blatt. Die goldenen Zeiten gingen zuende. Dürre und Hungersnot beutelten das Land, und an der Grenze zu Pakistan forderten paschtunische Stämme immer lauter ihre Unabhängigkeit. In dieser Zeit reiste Sahir Shah bereits viel in der Welt herum. Seine Gesundheit ließ zu wünschen übrig, er ließ sich in verschiedenen Ländern behandeln. 1973 nahm er gerade in Neapel Schlammbäder gegen seine Rückenprobleme, als er in Abwesenheit vom Thron gestürzt wurde. Sein Cousin Mohammed Daud führte den Putsch an und erklärte sich selbst zum Präsidenten. Von da an ging es endgültig bergab mit Afghanistan. Daoud hob die demokratische Verfassung auf und schuf eine diktatorische Präsidialrepublik. Außenpolitisch setzte Daoud den Kurs des Königs fort, gleich gute Beziehungen zu allen Großmächten zu pflegen. Sein hartes Vorgehen gegen die prosowjetische Opposition (Demokratische Volkspartei unter Nur Mohammed Taraki) begünstigte den erneuten Umsturz im Jahre 1978, bei dem Daoud erschossen wurde. 1979 marschierte die Sowjetarmee ein und brachte Chaos über das Land. Nach ihrem Abzug zehn Jahre später versank das Land im Bürgerkrieg und Anarchie. 1996 kamen schließlich die Taliban an die Macht. Während all dieser dunklen Jahre lebte Sahir Shah in Italien. Er hatte nie die Absicht, seine Macht zurückzuerobern. Doch jedes Mal, wenn man ihn fragte, sagte er: „Ich bin bereit, nach Afghanistan zurückzukehren, wenn es dazu dient, meinem Volk zu helfen.“&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9738510-3037171406833136273?l=steppenreiter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://steppenreiter.blogspot.com/feeds/3037171406833136273/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9738510&amp;postID=3037171406833136273' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/3037171406833136273'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/3037171406833136273'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://steppenreiter.blogspot.com/2011/11/der-konig-von-afghanistan-ist-tot.html' title='Der König von Afghanistan ist tot (Juli 2007)'/><author><name>Steppenreiter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01537129042767285477</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_LUuEp7Dl3Cw/TC31cy9uWsI/AAAAAAAAAGI/hRqb1dmJYyQ/s1600-R/AIbEiAIAAABDCMCagZOjkYX2LCILdmNhcmRfcGhvdG8qKDg3OTE5NzMzMTYyZTA5ZDdkODJkMjA0YzU3ZTk1OTdjN2M0NzY3YWUwAVJwGcJQWDCbo6Hi-bCx19jLrNE3'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9738510.post-2790973490333929391</id><published>2011-11-16T12:16:00.001Z</published><updated>2011-11-16T12:23:05.623Z</updated><title type='text'>Publikumsjoker und Ameisenalgorithmus</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;Einen Fernseher besitze ich nicht, habe mir aber trotzdem in Auszügen manchesmal die Jauch'sche Quizsendung "Wer wird Millionär?" angeschaut. Dort gibt es unter anderem zur Lösungsunterstützung einen Publikumsjoker oder den Anruf bei einem Experten. Der Kandidat darf entscheiden welche der beiden Hilfen er in Anspruch nimmt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ist das Nachfragen bei einem vertrauenswürdigen Experten seit altersher eine anerkannte und schlüssige Lösungsstrategie, so verdient der Publikumsjoker eine gesonderte Betrachtung. Von vier möglichen Antworten ist bei diesem Spiel nur Eine richtig. Beim Publikumsjoker wird das Publikum befragt und als Ergebnis bekommt man Verhältniszahlen, nämlich wieviele Anwesende aus dem Publikum eine der vier Lösungen für die Richtige halten. Im Laufe der Zeit hat sich gezeigt, dass bei schwieirigen Fragestellungen, die Ergebnisse der Publikumsbefragung irreführend und damit falsch waren. Es ist also wenig zielführend viele Unwissende nach der richtigen Lösung zu befragen, denn auch in der großen Menge ihrer Antworten ergibt sich keine Richtung, die auf das korrekte Ergebnis hinweisen könnte. Es ist also bei solchen Fragestellungen für die Kandidaten sinnvoller Experten zu befragen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch Ameisen haben täglich schwierige Fragen zu lösen, nämlich den kürzesten Weg von einer Futterstelle zu ihrem Bau zu finden. Ihre Lösungsstrategie, die im Ameisenalgorithmus bei Simulationsberechnungen Eingang gefunden hat, ist aber weitaus erfogreicher als der Jauch'sche Publikumsjoker und zwar zu nahezu 100% erfolgreicher. Auch die einzelne Ameise kennt die Lösung, den kürzesten Weg zur Futterstelle, nicht und trotzdem finden sie im Verein, den Kürzesten nach einingen wenigen Versuchen immer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Verfahren des Publikumsjokers erinnert jedoch sehr an das Prozedere bei demokratischen Abstimmverfahren und es verwundert sehr, dass Menschen dieses für so tauglich halten, wissen sie doch aus Erfahrung mit dieser Lösungstrategie, je schwieriger die Aufgabenstellung, umso falscher die Ergebnisse solcher Befragungen. Allein die Einrichtung des demokratischen Verfahren als solches verbietet seine In Fragestellung oder Beurteilung seiner Effektivität. Es ist damit die institutionalisierte Dummheit! Der Grund dafür liegt in seiner Legitimierungsbegründung. Ganz gleich wie falsch die Ergebnisse der Befragung auch sein mögen, wenn sie von der Mehrheit getragen werden, sind sie gültig. Im Laufe der Zeit wird garnicht mehr nachgefragt, ob ein Befragungsergebnis richtig oder falsch war, sondern es gilt nur seine Auswirkungen zu tragen. Das führt zu einer Beliebigkeit der Ergebnisse und dem Ablehnen der Möglichkeit Richtiges zu denken. &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9738510-2790973490333929391?l=steppenreiter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://steppenreiter.blogspot.com/feeds/2790973490333929391/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9738510&amp;postID=2790973490333929391' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/2790973490333929391'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/2790973490333929391'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://steppenreiter.blogspot.com/2011/11/publikumsjoker-und-ameisenalgorithmus.html' title='Publikumsjoker und Ameisenalgorithmus'/><author><name>Steppenreiter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01537129042767285477</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_LUuEp7Dl3Cw/TC31cy9uWsI/AAAAAAAAAGI/hRqb1dmJYyQ/s1600-R/AIbEiAIAAABDCMCagZOjkYX2LCILdmNhcmRfcGhvdG8qKDg3OTE5NzMzMTYyZTA5ZDdkODJkMjA0YzU3ZTk1OTdjN2M0NzY3YWUwAVJwGcJQWDCbo6Hi-bCx19jLrNE3'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9738510.post-6330035448351591649</id><published>2011-10-14T11:40:00.001Z</published><updated>2011-10-14T11:55:16.928Z</updated><title type='text'>Abrahams Entdeckung...</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-d1-LJExu5bs/Tpbb9KCKFaI/AAAAAAAAASE/pPf-gzhmulM/s1600/bismillah_4.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" oda="true" src="http://3.bp.blogspot.com/-d1-LJExu5bs/Tpbb9KCKFaI/AAAAAAAAASE/pPf-gzhmulM/s1600/bismillah_4.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;[6:76] Qur'an&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Als nun die Nacht ihn überschattete, da erblickte er einen Stern. Er sprach: «Das ist mein Herr!» Doch da er unterging, sprach er: «Ich liebe nicht die Untergehenden.»&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als der Prophet Abraham, der Herr segne ihn, aus einer Höhle kam, entdeckte er einen Stern am Himmel, verwundert über dessen Lichterscheinung, sprach er: "das ist mein Herr!", so&amp;nbsp;heißt es im Qur'an in der Sure Al An'am im 76. Vers. Die Frage, die Abraham antreibt, wie sie jeden Gläubigen beschäftigt,&amp;nbsp;ist die Suche nach seinem Herrn, denn der Gläubige versteht sich in seinem Innersten als Diener.&amp;nbsp; &lt;br /&gt;Derjenige,&amp;nbsp;der herrschen will, dessen Innerstes einen Weg sucht Macht zu erlangen, sucht keinen Herrn, ganz im Gegenteil, er fordert Dienerschaft ein. Abraham gehört nicht zu denjenigen, die herrschen wollen und&amp;nbsp;ist damit in seinem weiteren Leben der&amp;nbsp;Gegenspieler&amp;nbsp;par excellence zu Nimrud, dem Herrscher, der sich für Gottgleich hält. &lt;br /&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;Abraham erkennt&amp;nbsp;zunächst in der Lichterscheinung eines Sterns am Nachthimmel&amp;nbsp;seinen&amp;nbsp;Herrn und Gott. Weshalb meint er, dass es sich bei diesem Phänomen "Stern am Abendhimmel" um Gott&amp;nbsp;handele?&amp;nbsp;Es könnte alles mögliche andere sein, was seine Aufmerksamkeit geweckt und hätte so schlußfolgern lassen, aber von einer Lichterscheinung jenseits der Erreichbarbeit sagt er, sie sei sein Herr. Ein Licht auf der Erde, ein Feuer eine Lampe ganz gleich wie weit von Abraham&amp;nbsp;entfernt, hätte er nach Menschlichem ermessen erreichen können. Einen Stern nicht!&amp;nbsp;Sternenlicht liegt&amp;nbsp;ausserhalb unserer&amp;nbsp;Beeinflussbarkeit, es erreicht uns, wir sie, die Sterne&amp;nbsp;nicht.&amp;nbsp;So ist der Stern für einen mit Weisheit begabten Gottessucher durchaus ein ernstzunehmender Kandidat. Dumme Menschen, die sich in ihren eigenen Machbarkeitsüberlegungen und -wünschen verstricken und diese Verstrickungen auch nicht erkennen können, werden Göttliches immer in Erreichbarem und&amp;nbsp;Materiellem suchen, um dann einen Weg zu seiner Beherrschbarkeit zu finden. Der Technologismus der Moderne ist&amp;nbsp;das Paradebesipiel für eine derart verfehlte Gottessuche. &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;Eine der&amp;nbsp;ungelösten Fragestellungen und seit altersher brennenden Fragen&amp;nbsp;der Wissenschaften ist die Ursache von Licht. Sein Wesen&amp;nbsp;verweigert sich&amp;nbsp;jeder&amp;nbsp;Festlegung&amp;nbsp;(&lt;a href="http://www.weltderphysik.de/de/1487.php"&gt;http://www.weltderphysik.de/de/1487.php&lt;/a&gt;). Mal Ausdruck elektromagentischer Wellen, mal Teilchenstrom verbirgt sich&amp;nbsp;seine eigentliche Ursache hinter dieser Dichitomie. &lt;br /&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;Licht astronomischer Herkunft, ist besonders geeignet&amp;nbsp;Kandidat für den&amp;nbsp;Quell&amp;nbsp;letzter Gründe und Ursachen zu sein. Seine Unerreichbarkeit sichert es vor menschlicher Beeinflussung, sein Licht so fern und &amp;nbsp;jenseitig scheint keine weitere Ursache zu haben. &lt;br /&gt;Ein Stern am Nachthimmel, läßt Abraham&amp;nbsp;vermuten in ihm den&amp;nbsp;Urgrund der Schöpfung gefunden zu haben und damit sein Herr zu sein. Das zeigt wie analytisch und logisch der Prophet Abraham&amp;nbsp;bei seiner Suche nach Gott&amp;nbsp;vorgeht. Während seiner nächtlichen Beobachtung stellt er jedoch fest, dass dieser Stern und sein Licht wieder verschwindet. Und jetzt zeigt sich zu welch&amp;nbsp;gewaltiger&amp;nbsp;Erkenntnisleistung&amp;nbsp;Abraham, der Friede sei mit&amp;nbsp;ihm, fähig ist. Aus dem Untergehen des Sterns schließt er, dass es sich bei diesem und seinem Licht eben nicht um&amp;nbsp;den Urgrund alles Seienden&amp;nbsp;handeln kann, denn&amp;nbsp;Gott, so postuliert er, muß nicht nur unerreichbar sondern auch unverrückbar sein.&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;Und von einer weiteren erstaunlichen Leistung&amp;nbsp;Abrahams wird hier im Qur'an gesprochen, seine Entdeckung begründet er obwohl sie einer großen Geistesleistung entspringt&amp;nbsp;nicht logisch und führt&amp;nbsp;auch keinen&amp;nbsp;Gegenbeweis der Göttlichkeit des Sterns, sondern er stellt schlicht fest, dass er das "Untergehende nicht liebe". So folgt auf eine erstaunlich tiefschürfende und scharfsinnige Analyse seines Verstandes über die Leichterscheinung am Himmel eine noch erstaunlichere Schlußfolgerung, die auf die Größe seines Herzens hinweist.&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;Abraham&amp;nbsp;nennt den Antrieb für seine Gottessuche,&amp;nbsp;Liebe!&amp;nbsp;Eine Liebe, die er für ihn so kostbar ist, daß er sie nicht auf etwas Vergängliches richten mag.&amp;nbsp;Seine Liebe ist fern von Liebeleien, Sympathien und Vorlieben, Sehnsüchten und Wünschen, sie entspringt dem Herzen eines Dieners auf der Suche nach seinem Herrn.&amp;nbsp;In diesem kurzen Vers aus der Sure Anam, tritt uns&amp;nbsp;im Prophet Abraham ein Mann entgegen, der nicht nur im&amp;nbsp;Vollbesitz aller geistigen Kräfte ist, sondern auch&amp;nbsp;ein Mensch, dessen Liebe rein ist von irdischen Anhaftungen und dessen Herz sich nicht täuschen läßt. &lt;br /&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;Einer der ganz Großen der Menschheitsgeschichte!&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9738510-6330035448351591649?l=steppenreiter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://steppenreiter.blogspot.com/feeds/6330035448351591649/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9738510&amp;postID=6330035448351591649' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/6330035448351591649'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/6330035448351591649'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://steppenreiter.blogspot.com/2011/10/abrahams-entdeckung.html' title='Abrahams Entdeckung...'/><author><name>Steppenreiter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01537129042767285477</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_LUuEp7Dl3Cw/TC31cy9uWsI/AAAAAAAAAGI/hRqb1dmJYyQ/s1600-R/AIbEiAIAAABDCMCagZOjkYX2LCILdmNhcmRfcGhvdG8qKDg3OTE5NzMzMTYyZTA5ZDdkODJkMjA0YzU3ZTk1OTdjN2M0NzY3YWUwAVJwGcJQWDCbo6Hi-bCx19jLrNE3'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-d1-LJExu5bs/Tpbb9KCKFaI/AAAAAAAAASE/pPf-gzhmulM/s72-c/bismillah_4.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9738510.post-5922073515824098917</id><published>2011-09-07T14:13:00.003Z</published><updated>2011-09-07T14:18:39.947Z</updated><title type='text'>Wie ein Liebesgespräch  Bruno Latour: "Jubilieren. Über religiöse Rede"</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;&lt;a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/buechermarkt/1548003/"&gt; &lt;/a&gt;Der französische Soziologie und Philosoph Bruno Latour ist einer der herausragendsten Vertreter der Wissenschaftsforschung. 2002 erschien sein Buch "Jubilieren. Über religiöse Rede". Jetzt ist seine leidenschaftliche und kritische Auseinandersetzung mit dem Thema Religion auf Deutsch erschienen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;&amp;nbsp;"&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;Wie viel Bytes hat die Religion? Eine absurde Frage? Geht es doch bei Religion nicht um Übertragung von Daten. Darüber ist man sich schnell einig. Und dennoch messen wir religiöse Rede immer wieder am Maßstab der Informationsübermittlung, meint Wissenschafts- und Akteurtheoretiker Bruno Latour. Seit über vier Jahrhunderten beherrscht das der Wissenschaft entlehnte Informationsmodell Denken und Sprechen der Moderne. Das sei eine der entscheidenden Ursachen dafür, warum uns das Reden über Religion heute so fremd geworden ist. Doch es werde kein Wissen vermittelt, kein durch Ja oder Nein berechenbarer Wahrheitswert. Hauptmerkmal religiöser Rede ist es dagegen, zu erschüttern und zu verwandeln." &lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/buechermarkt/1548003/%20"&gt;Zur Buchbesprechung &lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9738510-5922073515824098917?l=steppenreiter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://steppenreiter.blogspot.com/feeds/5922073515824098917/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9738510&amp;postID=5922073515824098917' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/5922073515824098917'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/5922073515824098917'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://steppenreiter.blogspot.com/2011/09/wie-ein-liebesgesprach-bruno-latour.html' title='Wie ein Liebesgespräch  Bruno Latour: &quot;Jubilieren. Über religiöse Rede&quot;'/><author><name>Steppenreiter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01537129042767285477</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_LUuEp7Dl3Cw/TC31cy9uWsI/AAAAAAAAAGI/hRqb1dmJYyQ/s1600-R/AIbEiAIAAABDCMCagZOjkYX2LCILdmNhcmRfcGhvdG8qKDg3OTE5NzMzMTYyZTA5ZDdkODJkMjA0YzU3ZTk1OTdjN2M0NzY3YWUwAVJwGcJQWDCbo6Hi-bCx19jLrNE3'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9738510.post-213939061874785341</id><published>2011-08-23T13:41:00.002Z</published><updated>2011-08-23T13:48:17.953Z</updated><title type='text'>Der Bahn-Wahn</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;&lt;div closure_uid_w53c3w="106"&gt;Leider&amp;nbsp;werden heute nahezu alle Reiterbognerwettkämpfe auf eine für Pferde&amp;nbsp;recht kurzen und geraden&amp;nbsp;Bahn durchgeführt. Auf dieser Strecke soll das Pferd dann möglichst gleichmäßig mehrfach hintereinander&amp;nbsp;seine Dienste verrichten, damit der Schütze ungestört schiessen kann und sich voll und&amp;nbsp;ganz&amp;nbsp;dem Treffen widmen.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div closure_uid_w53c3w="106"&gt;100-150m geradeaus galoppieren bereitem einem gesunden&amp;nbsp;Pferd keine Mühen, selbst wenn es das mehrfach tun soll.&amp;nbsp;Die Tücke dieser Übung liegt eher darin, dass das Pferd mit durchhängenden Zügeln frei geritten wird. Es gibt nichts, was es davon abhält nach rechts oder links, schnell oder sehr schnell zu&amp;nbsp;galoppieren.&lt;/div&gt;&lt;div closure_uid_w53c3w="106"&gt;Damit der Reitanfänger wenigstens ein Pferd hat das geradeaus läuft und nicht unvemittelt abbiegt, werden auf nahezu allen Reiterbognerbahnen&amp;nbsp;rechts und links Begrenzungen errichtet, die das Pferd in Spur halten sollen. Sie entlasten den Reiter, damit er Bogenschiessen kann, aber sie verhindern auch dass er es lernt sein Pferd allein mit Sitzhilfen auf Spur zu halten!&lt;/div&gt;&lt;div closure_uid_w53c3w="106"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div closure_uid_w53c3w="106"&gt;Was aber unleich schwerer ist, ist das Drosseln der Geschiwndigkeit von Pferden, die ihren wahren Spaß daran haben endlich mal richtig Gas zu geben und sich den auch nicht sofort nach 100 oder 150m wieder nehmen lassen. Eine nahezu unlösbare Aufgabe für den Reiterschützen, der ein Pferd mit&amp;nbsp;Temperament&amp;nbsp;sein eigen nennt und der doch auch noch Pfeil und Bogen schiessen will. Kaum nimmt er den Bogen in die Hand und legt den Pfeil ein, legt&amp;nbsp;sein Pferd auch schon einen Zahn zu und bleibt nicht beim erhofften Schaukelgalopp. Bald mutmaßt der&amp;nbsp;Reitanfänger und unerfahrene Reiterbogner das Pferd scheue vor dem Bogen oder&amp;nbsp;ängstigt sich vor dem Pfeilgeräusch, wenn dieser losgelassen wird,&amp;nbsp;oder meint die Bahn selbst sei es, die das Pferd zu mehr Tempo veranlasst.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div closure_uid_w53c3w="106"&gt;Zu weit über 90% der Fälle trifft genau das aber nicht zu, denn im Schritt oder Trab hält das Pferd nicht nur sein Tempo und läßt alles schiessen auf seinem Rücken zu, sondern es tut dies auch auf der Bahn. Nur der Galopp scheint wie verhext. Dann&amp;nbsp;werden Pferdetiefenpsychologische Begründungen&amp;nbsp;herangezogen, von wegen Galopp sei Fluchtgangart und Fluchtier Pferd und ähnlicher Unsinn.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div closure_uid_w53c3w="106"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div closure_uid_w53c3w="106"&gt;Was tun, worin&amp;nbsp;liegt die Tücke dieser&amp;nbsp;Übung?&lt;/div&gt;&lt;div closure_uid_w53c3w="106"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div closure_uid_w53c3w="106"&gt;Der Galopp ist wenn er langsam sein soll ist für das Pferd anstrengender, als wenn er schneller geritten wird. Jedes Pferd hat&amp;nbsp;entsprechend seines Trainingszustandes&amp;nbsp;und seiner Art unterschiedliche Tempi, mit durchhängenden Zügeln kann sich das Pferd voll über seine gesamte&amp;nbsp;Halslänge und Geschwindigkeit ausbalanzieren. Bemerkt ein Pferd, dass es nicht mehr kontrolliert wird, tut es was es will. Und das ist in erster Linie der Arbeit&amp;nbsp;entgehen und seinen Spaß suchen. Der&amp;nbsp;Reiterbogner hat aber das Problem, dass er keine Hand zur schnellen Kontrollwiederherstellung mehr frei hat und eben Bogenschiessen muß. Also lernt das Pferd sehr schnell, sobald der Typ auf meinem Rücken den Bogen und den Pfeil in die Hand nimmt, bin ich frei das zutun, was mir Spaß macht.&lt;/div&gt;&lt;div closure_uid_w53c3w="106"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div closure_uid_w53c3w="106"&gt;Ab durch die Mitte und nichts wie weg... Hat sich diese Routine erst einmal eingestellt, ist guter Rat teuer, was muß ich tun, damit ich die verlorene Konrolle wieder herstelle und was muß ich lernen und was muß mein Pferd lernen, damit es diese Kontrolle auch bei durchhängenden Zügeln erhalten bleibt?&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div closure_uid_w53c3w="106"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div closure_uid_w53c3w="106"&gt;&lt;div closure_uid_mqzxkr="100"&gt;&lt;div closure_uid_zd2ext="91"&gt;Und dann die wahre&amp;nbsp;Meisterschaft des Reiterbogners, wie schaffe ich es, dass mein Pferd unterschiedlichste Geschwindigkeiten auf der Bahn auf mein Kommando hin&amp;nbsp;galoppiert, sehr schnell und langsam, Jagdgalopp und Schaukelgalopp abwechselnd oder&amp;nbsp;in einem Ritt die Schrittzahl leicht erhöhen und dann wieder drosseln, ohne Zügel und ohne Bahnbegrenzer und ähnlichem Kinderkram, die mein fehlendes Reitvermögen&amp;nbsp;nur kaschieren?&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div closure_uid_zd2ext="91"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div closure_uid_zd2ext="91"&gt;In der Skala der Ausbildung der deutschen Reiterei nennt man das Takt, die erste Stufe zu einem durchlässigen gehorsamen Schulpferd. &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Takt_(Reiten"&gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Takt_(Reiten&lt;/a&gt;)&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9738510-213939061874785341?l=steppenreiter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://steppenreiter.blogspot.com/feeds/213939061874785341/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9738510&amp;postID=213939061874785341' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/213939061874785341'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/213939061874785341'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://steppenreiter.blogspot.com/2011/08/der-bahn-wahn.html' title='Der Bahn-Wahn'/><author><name>Steppenreiter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01537129042767285477</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_LUuEp7Dl3Cw/TC31cy9uWsI/AAAAAAAAAGI/hRqb1dmJYyQ/s1600-R/AIbEiAIAAABDCMCagZOjkYX2LCILdmNhcmRfcGhvdG8qKDg3OTE5NzMzMTYyZTA5ZDdkODJkMjA0YzU3ZTk1OTdjN2M0NzY3YWUwAVJwGcJQWDCbo6Hi-bCx19jLrNE3'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9738510.post-274798559881467662</id><published>2011-04-12T21:39:00.024Z</published><updated>2011-04-18T17:24:19.129Z</updated><title type='text'>Demokratiesucht</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;Demokratie ist das Zauberwort der Moderne, jede Lösung selbst schwierigster Probleme scheint in ihr verborgen, oder durch seine Anwendung überhaupt erst möglich. Beschwörend wird seine Legitimitätsbehauptung wiederholt, gleich der Litanei eines indischen Mantras und damit jedwedes Nachdenken über seine Richtigkeit unterbunden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Summe von Abstimmungsverhältnissen komplexester Problemstellungen, die zuvor auf schlichte Fragen, die mit Ja oder Nein, dafür oder dagegen reduziert wurden, grob vereinfachend abstimmfähig gemacht wurden, sollen legitime Entscheidungsgrundlagen sein? Legitimiert durch sich selbst, der Mehrheit gezählter Stimmen zu einem bestimmten Zeitpunkt festgehalten, dessen zugrundeligender Sachverhalt garnie und einfach auf ein Ja oder Nein zu reduzieren ist?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Niemand würde sein kaputtes Auto einem Gremium von Leuten zur Reparatur geben, die nur wenig von ihrem Geschäft verstehen und von ihnen erwarten, dass durch ein Abstimmungsverhältnis dieser Laien, der richtige Weg für die Reparatur eingeschlagen wird. Niemand würde, wenn er krank wäre, über den Weg wie seine Gesundheit wieder zu erlangen sei, abstimmen lassen, nicht einmal wenn es sich bei den Abstimmenden um die Spezialisten der Spezialisten handelte. Nein wir verlangen für unser Wohlergehen nach dem Besten, dem der Wissen darüber hat, was das Richtige für uns ist, den wir zu Rate ziehen können, dem wir vertrauen können und den wir auch zur Verantwortung ziehen können.&lt;br /&gt;Aber beim schwierigsten aller Geschäfte, nämlich dem Finden eines guten Weges für das Wohl und Wehe eines ganzen Volkes, soll demokratisches Handeln, eine Summenbildung nach Wahlen den richtigen Weg finden und darüber hinaus noch legitim sein? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie kann der vernunftbegabte und denkende Mensch je meinen, dass demokratisches Prozedere das leistet? Und dann der Aberwitz dieses Irrsinns! Hat eine Gruppe gewählter Ignoranten sich in die Problemstellungen des Regierens endlich und mühsam eingearbeitet, versteht langsam, worin die Probleme und die Aufgabenstellungen&amp;nbsp; des Regierungsgeschäfts bestehen, erkennt allmählich was zu tun und ratsam ist, zeigt die Analyse der Wahlergebnisse der letzten Jahre über alle Demokratien weltweit hinweg, neue Unerfahrene sollen die Probleme schneller und besser lösen als ihre Vorgänger, so will es das demokratische Wahlergebnis.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Demokratie ist der größte Betrug am Menschen und korrumpiert ihn letztlich. Demokratie führt uns Menschen in&amp;nbsp;den Streit miteinander&amp;nbsp;und zur Verschwendung&amp;nbsp;unseres Vermögens. Sie befreit&amp;nbsp;uns tatsächlich, zuerst vomVerstand und dann von der Menschlichkeit.&amp;nbsp;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Sie ist die Beste der schlechten Regierungsformen", Platon, will sagen, es ist das Beste, was die Teufel für uns zur Vefügung haben um uns Menschen zu zerstören.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9738510-274798559881467662?l=steppenreiter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://steppenreiter.blogspot.com/feeds/274798559881467662/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9738510&amp;postID=274798559881467662' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/274798559881467662'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/274798559881467662'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://steppenreiter.blogspot.com/2011/04/demokratiesucht.html' title='Demokratiesucht'/><author><name>Steppenreiter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01537129042767285477</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_LUuEp7Dl3Cw/TC31cy9uWsI/AAAAAAAAAGI/hRqb1dmJYyQ/s1600-R/AIbEiAIAAABDCMCagZOjkYX2LCILdmNhcmRfcGhvdG8qKDg3OTE5NzMzMTYyZTA5ZDdkODJkMjA0YzU3ZTk1OTdjN2M0NzY3YWUwAVJwGcJQWDCbo6Hi-bCx19jLrNE3'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9738510.post-6669987633616057881</id><published>2010-12-09T15:12:00.005Z</published><updated>2010-12-09T15:14:36.894Z</updated><title type='text'>Es gibt keine Materie an sich!</title><content type='html'>„Als Physiker, also als Mann, der sein ganzes Leben der nüchternen Wissenschaft, nämlich der Erforschung der Materie diente, bin ich sicher frei davon, für einen&amp;nbsp;Schwarmgeist gehalten zu werden. Und so sage ich Ihnen nach meiner Erforschung des Atoms dieses: &lt;br /&gt;Es gibt keine Materie an sich!&lt;br /&gt;Alle Materie entsteht und besteht nur durch eine Kraft, welche die Atomteilchen in Schwingung bringt und sie im winzigsten Sonnensystem des Atoms zusammenhält. Da es aber im ganzen Weltall weder eine intelligente noch eine ewige Kraft gibt, so müssen wir hinter dieser Kraft einen bewussten, intelligenten Geist annehmen. Dieser Geist ist der Urgrund aller Materie."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Max Planck – in der Strasse die seinen Namen trägt arbeite ich…. ;)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9738510-6669987633616057881?l=steppenreiter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://steppenreiter.blogspot.com/feeds/6669987633616057881/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9738510&amp;postID=6669987633616057881' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/6669987633616057881'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/6669987633616057881'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://steppenreiter.blogspot.com/2010/12/es-gibt-keine-materie-sich.html' title='Es gibt keine Materie an sich!'/><author><name>Steppenreiter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01537129042767285477</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_LUuEp7Dl3Cw/TC31cy9uWsI/AAAAAAAAAGI/hRqb1dmJYyQ/s1600-R/AIbEiAIAAABDCMCagZOjkYX2LCILdmNhcmRfcGhvdG8qKDg3OTE5NzMzMTYyZTA5ZDdkODJkMjA0YzU3ZTk1OTdjN2M0NzY3YWUwAVJwGcJQWDCbo6Hi-bCx19jLrNE3'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9738510.post-5947378554769672624</id><published>2010-07-29T10:38:00.002Z</published><updated>2010-07-29T10:38:50.061Z</updated><title type='text'>Pferdeausbildung und Zucht bei den Arabern</title><content type='html'>Jeder Pferdeliebhaber weiß, daß durch Einkreuzen von arabischen Vollblütern die europäischen Pferderassen veredelt wurden und so erst zu ihren heute gerühmten Leistungen befähigt wurden. Deshalb kann man getrost behaupten, daß die Väter unserer Pferde Araber(1) sind . Je weniger arabisches Blut eine Pferderasse in sich trägt desto unedler gilt sie. Die Leistungsklasse der Asil Araber, der reinen Arabern, ist der Distanzsport, worin sich ihre guten Vererber auch stets aufs Neue beweisen müssen. Schon aus vorislamischer Zeit sind die Wüstenrennen und Pferdewetten überliefert, mit denen die Beduinen ihre Zuchtziele unter Beweis stellten. Der Prophet Mohammed hatte sie gefördert, allerdings Regeln eingeführt, wonach ein junges Pferd nicht gegen eine älteres und reiferes antreten sollte. Bis heute werden diese Pferde nicht nur wegen ihrer besonderen Schönheit, sondern auch wegen ihres herausragenden Charakters und ihrer ungewöhnlichen Leistungsbereitschaft zu den Königen unter den Pferderassen gerechnet. Diese Eigenschaften der Pferde konnten nur durch das strenge Einhalten der Zuchtregeln über viele Jahrhunderte hinweg hervorgebracht werden. Das liegt zum Einen an der weitherzigen Liebe der Araber zu ihren Pferden, vor allem auch an ihrer religiösen Wertschätzung für das Pferd überhaupt. Zum Anderen an ihren strengen Zuchtkriterien, die in adlige reine und unedle unreine Pferde unterschied. So galt eine Stute schon dann nicht mehr als rein, wenn sie einmal von einem nicht asilen Hengst begattet wurde.&lt;br /&gt;Im Jahre 622, als Mohammed von Mekka nach Medina floh, gerieten er und seine Begleiter in einen schweren Sandsturm. Abends gelangte die Karawane zu einem Wüstenbrunnen, und die erschöpften und durstigen Pferde stürzten los. Der Prophet rief sie zurück, aber nur fünf Stuten kehrten pflichtbewusst um. Mohammed segnete die gehorsamen Stuten Abayyah, Saqlawiyah, Kuhaylah, Hamdaniyah und Hadbah und legte, um sie zu zeichnen, jeder seinen Daumen in den Nacken, wo sich daraufhin kleine Haarwirbel bildeten. Solche Wirbel werden noch heute Daumenzeichen des Propheten genannt, und die Pferde, die es besitzen, sollen besonders edel sein. Mohammed begründete mit den fünf Stuten eine konsequente arabische Zucht, deren Regeln mit religiösen Gebräuchen und Anschauungen durchsetzt war. Von den edelsten Linien des arabischen Pferdes wird gesagt, dass sie auf die "Fünf des Propheten Allahs" zurückgehen, und nur sie dürfen sich reinen Blutes nennen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch nicht nur die Pferdezucht galt bei ihnen als besonders verdienstvoll und hat eine ganz besondere Blüte unter allen Pferderassen hervorgebracht, auch die Aufzucht und Ausbildung der Pferde – und das ist bei uns in Europa weithin unbekannt – galt unter den Muslimen als die doppelt geadelte Kunst. Die rechte Versorgung und Erziehung, um diese hervorragenden Geschöpfe in den Dienst der Menschen zustellen, war die Kunst der Meister. Und sie galt dann als gelungen, wenn ein Pferd ohne Zaumzeug frei und willig bei den schwierigsten Lektionen geritten werden konnte(2). Für ihre kriegerische Auseinandersetzungen setzten die Araber nur Stuten und Wallache ein, was bei manchen Schlachten mit europäischen Rittern, die auf Hengsten ritten, bei diesen großes Durcheinander verursachte. Die Pferde der Araber waren schnell, leichtfüßig, ausdauernd und menschenbezogen, und deshalb dem europäischen Schlachtross bei weitem überlegen. Araber und Türken achteten peinlichst darauf, daß ihr Pferd kaum Fett ansetzte, was bis heute gilt. Beide Völker hatten eine besondere Technik ihre Pferde zur Höchstleistung zu bringen: Im Frühjahr wurden ihre Pferde durch besondere Nahrung und eine eigentümlich anmutende Schwitztechnik auf die Frühjahrsrennen vorbereitet. Das Pferd musste unter einer großen Menge von Filzdecken in der Sonne stehen, um das durch das besonders eiweißreiche Futter überschüssige Fett wieder abzubauen, während dieser Zeit wurden die Pferde nicht trainiert. Erst nachdem diese Prozedur überstanden war, wurden sie nach einem ganz besonderen Tagesplan auf die Rennen vorbereitet. Wie unterschiedlich die orientalische Sichtweise zu unserem europäischen Blick auf ein gesund ernährtes Pferd ist, mag eine Anekdote belegen, die die englische Historikerin Ann Hyland zu berichten weiß&amp;nbsp; . Bei einer US amerikanischen „Araber Show“ war ein saudischer Prinz zugegen und wunderte sich über die dort gezeigten, allesamt, wohlgenährten Pferde und fragte seinen Nachbarn: „Was macht ihr mit euren Pferden? Esst ihr sie? Wir reiten unsere Pferde!“(3)&lt;br /&gt;_____________&lt;br /&gt;(1)Im 17.Jahrhundert gelang es mit einigen, wenigen türkischstämmigen Elitehengsten die europäische Pferdezucht erheblich zu verbessern. Damals bedeutete das in der Militärtechnik einen großen Schritt nach vorne. Gute Pferde waren so schwierig zu bekommen wie Seidenraupen aus China. &lt;br /&gt;(2)Hammer Purgstall, Das Pferd bei den Arabern, S.162ff&lt;br /&gt;(3)The medieval war horse from Byzantium to the Crusaders, Ann Hyland&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9738510-5947378554769672624?l=steppenreiter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://steppenreiter.blogspot.com/feeds/5947378554769672624/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9738510&amp;postID=5947378554769672624' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/5947378554769672624'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/5947378554769672624'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://steppenreiter.blogspot.com/2010/07/pferdeausbildung-und-zucht-bei-den.html' title='Pferdeausbildung und Zucht bei den Arabern'/><author><name>Steppenreiter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01537129042767285477</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_LUuEp7Dl3Cw/TC31cy9uWsI/AAAAAAAAAGI/hRqb1dmJYyQ/s1600-R/AIbEiAIAAABDCMCagZOjkYX2LCILdmNhcmRfcGhvdG8qKDg3OTE5NzMzMTYyZTA5ZDdkODJkMjA0YzU3ZTk1OTdjN2M0NzY3YWUwAVJwGcJQWDCbo6Hi-bCx19jLrNE3'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9738510.post-1027424922713708187</id><published>2010-07-29T10:06:00.002Z</published><updated>2010-07-29T10:06:32.073Z</updated><title type='text'>Gott sei Dank!  - Nasreddin Hodja</title><content type='html'>&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Eines Nachts sah der Hodscha im Garten eine dunkle Gestalt mit ausgebreiteten    Armen. Sofort nahm er seinen Bogen, zielte und schoss einen Pfeil ab. &lt;br /&gt;"Oh," sagte er, "ich habe den Kerl getroffen, am Morgen werde    ich mich um ihn kümmern", und legte sich schlafen. Als der Hodscha am naechsten    Morgen in den Garten ging, sah er, was er in der Nacht mit dem Pfeil ins Herz    getroffen hatte: sein eigenes Hemd, das seine Frau am Tag zuvor gewaschen und    zum Trocknen aufgehaengt hatte... &lt;br /&gt;"Gott sei Dank!" rief der Hoca klagend aus. "Gut, dass ich mich    nicht darin befand, sonst waere ich schon laengst gestorben!"&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9738510-1027424922713708187?l=steppenreiter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://steppenreiter.blogspot.com/feeds/1027424922713708187/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9738510&amp;postID=1027424922713708187' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/1027424922713708187'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/1027424922713708187'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://steppenreiter.blogspot.com/2010/07/gott-sei-dank-nasreddin-hodja.html' title='Gott sei Dank!  - Nasreddin Hodja'/><author><name>Steppenreiter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01537129042767285477</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_LUuEp7Dl3Cw/TC31cy9uWsI/AAAAAAAAAGI/hRqb1dmJYyQ/s1600-R/AIbEiAIAAABDCMCagZOjkYX2LCILdmNhcmRfcGhvdG8qKDg3OTE5NzMzMTYyZTA5ZDdkODJkMjA0YzU3ZTk1OTdjN2M0NzY3YWUwAVJwGcJQWDCbo6Hi-bCx19jLrNE3'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9738510.post-2632321267322498431</id><published>2010-07-28T15:33:00.000Z</published><updated>2010-07-28T15:33:04.502Z</updated><title type='text'>Vier Gnaden (West-östlicher Divan, Johann Wolfgang von Goethe)</title><content type='html'>&lt;h2 align="center" style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="" name="_Toc4342730"&gt;Vier                 Gnaden&lt;/a&gt;&lt;o:p&gt;                 &lt;/o:p&gt;                 &lt;/h2&gt;Daß Araber an ihrem                 Teil&lt;br /&gt;Die Weite froh durchziehen,&lt;br /&gt;Hat Allah zu gemeinem Heil&lt;br /&gt;Der Gnaden vier verliehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den Turban erst, der besser schmückt&lt;br /&gt;Als alle Kaiserkronen;&lt;br /&gt;Ein Zelt, das man vom Orte rückt,&lt;br /&gt;Um überall zu wohnen;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Schwert, das tüchtiger beschützt&lt;br /&gt;Als Fels und hohe Mauern;&lt;br /&gt;Ein Liedchen, das gefällt und nützt,&lt;br /&gt;Worauf die Mädchen lauern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und Blumen sing ich ungestört&lt;br /&gt;Von ihrem Schal herunter,&lt;br /&gt;Sie weiß recht wohl, was ihr gehört,&lt;br /&gt;Und bleibt mir hold und munter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und Blum' und Früchte weiß ich euch&lt;br /&gt;Gar zierlich aufzutischen,&lt;br /&gt;Wollt ihr Moralien zugleich,&lt;br /&gt;So geb ich von den frischen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9738510-2632321267322498431?l=steppenreiter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://steppenreiter.blogspot.com/feeds/2632321267322498431/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9738510&amp;postID=2632321267322498431' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/2632321267322498431'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/2632321267322498431'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://steppenreiter.blogspot.com/2010/07/vier-gnaden-west-ostlicher-divan-johann.html' title='Vier Gnaden (West-östlicher Divan, Johann Wolfgang von Goethe)'/><author><name>Steppenreiter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01537129042767285477</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_LUuEp7Dl3Cw/TC31cy9uWsI/AAAAAAAAAGI/hRqb1dmJYyQ/s1600-R/AIbEiAIAAABDCMCagZOjkYX2LCILdmNhcmRfcGhvdG8qKDg3OTE5NzMzMTYyZTA5ZDdkODJkMjA0YzU3ZTk1OTdjN2M0NzY3YWUwAVJwGcJQWDCbo6Hi-bCx19jLrNE3'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9738510.post-437387695423169032</id><published>2010-07-07T15:56:00.000Z</published><updated>2010-07-07T15:56:30.903Z</updated><title type='text'>The base of Faith</title><content type='html'>Aouthu billahi Mina Shaitanir Rajeem&lt;br /&gt;Bismillahir-Rahman-niRahiem&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;The base upon which faith is built, the spirit of faith(Ruh ul Iman) is to carry everything that you don’t like, and to be patient with those you don’t like. For as many people as there are on this earth, such is the number of different characters and abilities, and you must carry them all. Whenever you are carrying other people, you get more power, more strength for your faith. The real power of faith is to remain unchanged in the face of trials. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In our times, the sign of a good character, and the highest degree of Jihad-ul-Akbar, is to carry other people’s bad characters and to tolerate them. We have not been ordered to refuse people, but to make them more pleased. We are living in a time when people may say anything and everything; you must be patient with them, and excuse them, always without fighting. You must know that people are ill with their egos. If you are claiming to be doctors, you must excuse them. If you are on the way of Prophets, you must help them and be tolerant of them. This is the highest degree of good manners.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;You must not forget a goodness that has been done to you. If someone does a goodness for you, and afterwards you become displeased with that person over something he said or did, your displeasure, your forgetfulness of that person’s good deed toward you is from bad character. You will be like a cat. You may give it meat one hundred times; but if you leave it just once, that cat will make objections and complaints to Allah, saying: ”He left me hungry!” It is good manners not to argue with people, even if you know that you are in the right. Arguing extinguishes the faith.&lt;br /&gt;Who is a real Muslim? One who doesn’t harm anyone, either with his hands or with his tongue. People are safe from him. This is a wide entrance to Islam, and it is for all people.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Maulana Sheik Nazim al Haqqani, 1999&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9738510-437387695423169032?l=steppenreiter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://steppenreiter.blogspot.com/feeds/437387695423169032/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9738510&amp;postID=437387695423169032' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/437387695423169032'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/437387695423169032'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://steppenreiter.blogspot.com/2010/07/base-of-faith.html' title='The base of Faith'/><author><name>Steppenreiter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01537129042767285477</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_LUuEp7Dl3Cw/TC31cy9uWsI/AAAAAAAAAGI/hRqb1dmJYyQ/s1600-R/AIbEiAIAAABDCMCagZOjkYX2LCILdmNhcmRfcGhvdG8qKDg3OTE5NzMzMTYyZTA5ZDdkODJkMjA0YzU3ZTk1OTdjN2M0NzY3YWUwAVJwGcJQWDCbo6Hi-bCx19jLrNE3'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9738510.post-5816616160049415787</id><published>2010-07-02T14:20:00.011Z</published><updated>2010-07-28T16:09:35.210Z</updated><title type='text'>Woher kommt Wissen?</title><content type='html'>Die Frage nach der Herkunft des Wissens scheint trivial, heute mehr denn je, in einer Zeit von Aneinanderreihungen von Geschriebenem und seiner digitailiserten Speicherung und gewaltigen Wiederfindemaschinen scheint die Frage nach Wissen überflüssig geworden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch handelt es sich bei dem ungeheurlichen Berg an Geschriebenem um Wissen, wenn auch in sprachlich verschlüsselter Form?&lt;br /&gt;Aouthu Billahi MinarShaitanir Rajeem - wir suchen bei Gott Schutz vor dem verfluchten Teufel! BismillahiRahmanir - Im Namen Gottes des Allbarmherigen Allerbarmers!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wissen setzt Nichtwissen vorraus, ohne Unwissenheit gibt es kein Wissen. Zukünftiges ist in den Möglichkeiten verborgen und diese Mauer des Verborgenseins trennt das Wissen vom Unwissen. Größte Rechnerkapazitäten sind nötig mit der Aufgabe ungeheuerlich komplexen Rechenmodellen mittels bestimmter Parametrierungen die Eintrittswahrscheinlichkeit diesem Meer von Möglichem für die Wettervorhersage eines bestimmtes Gebiet für ein paar wenige Stunden im Vorraus zu entreißen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch selbst wenn die so ermittelte Eintrittswahrscheinlichkeit des zukünftigen Wetters 100% betrüge, handelt es sich dann dabei um Wissen, oder handelt es dabei lediglich um eine Näherung, die noch kein Weg ist, durch die Mauer der Möglichkeiten gefunden zu haben?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Satz, "Morgen geht die Sonne auf", ist ein ein Erfahrungsschatz vieler millionenfacher Beobachtungen über viele tausende von Jahre Menschheitsgeschichte. Trotz aller Beteuerungen, dass es morgen wieder so geschiet, bleibt doch eine wenn auch winzigste Restmöglichkeit, dass sie sich verspäten könnte. Sind also unsere Versuche des Eliminierens von Möglichkeiten, das Erfahrungslernen also gar kein tauglicher Weg Wissen zu erlangen? Und das deshalb,weil jeder Rest von Unvorhersehbarem und sei er noch so klein, das Wissen vom Unwissen trennt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch woher kommt dann Wissen, oder besser wie wird Wissen aus Unwissen? Wir wissen, dass wir einst sterben, nicht wann aber dass der Tod zu uns kommt, wissen wir. Wir wissen, dass wir Geborene sind, wir erfahren uns als bewußt Lebendige, die an Bedingungen für ihr Lebendigsein geknüpft sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn ein Bogenschütze seinen Pfeil abschießt, wie kann er wissen, ob er sein Ziel je erreicht?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Welches Wissen bekam Jaqub, der Vater von Prophet Josef, aleihi salam, von dem es dreimal im Koran in der Sure "Jusuf" heißt, "wir gaben ihm vom Wissen, was er nicht wußte"? Danach zu suchen und seine Herkunft zu finden, lohnte sich anstatt digitale Buschstabenmeere zu aufzuhäufen und Erfahrungen zu sammeln, die kein Wissen sind.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9738510-5816616160049415787?l=steppenreiter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://steppenreiter.blogspot.com/feeds/5816616160049415787/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9738510&amp;postID=5816616160049415787' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/5816616160049415787'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/5816616160049415787'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://steppenreiter.blogspot.com/2010/07/woher-kommt-wissen.html' title='Woher kommt Wissen?'/><author><name>Steppenreiter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01537129042767285477</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_LUuEp7Dl3Cw/TC31cy9uWsI/AAAAAAAAAGI/hRqb1dmJYyQ/s1600-R/AIbEiAIAAABDCMCagZOjkYX2LCILdmNhcmRfcGhvdG8qKDg3OTE5NzMzMTYyZTA5ZDdkODJkMjA0YzU3ZTk1OTdjN2M0NzY3YWUwAVJwGcJQWDCbo6Hi-bCx19jLrNE3'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9738510.post-6775644389266068792</id><published>2010-05-05T09:06:00.006Z</published><updated>2010-05-05T10:21:29.213Z</updated><title type='text'>Kraft und Schulterrotation</title><content type='html'>Bogenschützen benötigen ausreichend Kraft in den Schultern - eine Binsenweisheit möchte man meinen, doch schaut man sich den Bewegungsablauf vieler Schützen an, so erkennt man, dass sie ihre Kraft den Bogen zu spannen nicht aus den Schultergürtel und den Rückenmuskeln nehmen, sondern nur mit den Armen den Bogen spannen. Der berittene Bogenschütze benötigt sogar noch weitaus mehr Kraft, da ihm durch den Reitersitz und die Ausgleichsbewegungen mit dem Körper beim Ritt, erheblich weniger Kraft aus dem Körperstamm zur Verfügung steht, als einem stehenden Schützen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass Bogenschützen oft nur mit den Armen den Bogen spannen, läßt sich leicht  überprüfen. Dabei sieht der Bewegungsablauf dann wie folgt aus: der Bogen wird gespannt, der Pfeil geankert, der Rücken bleibt rund, der Schuß erfolgt. Vor dem Schuß werden die Schulterblätter &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;nicht&lt;/span&gt;  zusammengezogen, oder ein kläglicher Versuch endet damit, dass die Bogenschulter nach oben wandert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist ein sicheres Zeichen dafür, dass der Schütze den korrekten Bewegungsablauf entweder garnicht kennt oder sein Bogen noch zu stark ist. Wird diese Schulterkraft nicht mit Zusatzübungen erworben, man erwirbt sie allein durch regelmäßiges Bogenschiessen definitv nicht, denn der Bewegungsablauf beim Schuß ist kaum dazu geeignet Kraft aufzubauen, dann wird man diesem tiefsitzenden Technikproblem nie Herr werden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Verschiedenste regelmäßige Bogenspannübungen zur Stärkung des Schultergürtels sind das Mittel der Wahl, um hier zügig weiter zu kommen (Siehe auch voriger Artikel zu SPTA); das Bogenspannen war übrigens bei den alten Osmanen eine eigene Disziplin, mittels derer sie erstaunliche starke Bogen mit Zuggewichten bis zu 200lbs spannen konnten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neben diesen grobmotorigen Kraftübungen kommt es aber auch darauf an, dass vorallem die Bogenschulter aber auch die der Zughand in der richtigen Position vor dem Abschuß sind. Dabei muß vorallem auf die Schulterrotation geachtet werden. Bei korrekter Ausführung ist die Bogenschulter ist tief und der ganze Bogenarm in gerader Linie zum Rücken. Diese Stellung erreicht man nur, wenn die für die Schulterrotation notwendigen Muskeln vorhanden sind. Achtet ein Schütze darauf nicht wird nicht nur sein Schuß schwer verhersagbar, er schädigt mit der Zeit auch seine Gesundheit nachhaltig. Es kann zu schwierig heilenden Enzündungen im Schulterbereich kommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deshalb vor dem Schiessen immer erst Aufwärmen, dann Kraftübungen vorallem auch solche welche die Schulterrotation kräftigen, dann Bogen schiessen!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9738510-6775644389266068792?l=steppenreiter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://steppenreiter.blogspot.com/feeds/6775644389266068792/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9738510&amp;postID=6775644389266068792' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/6775644389266068792'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/6775644389266068792'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://steppenreiter.blogspot.com/2010/05/kraft-und-schulterrotation.html' title='Kraft und Schulterrotation'/><author><name>Steppenreiter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01537129042767285477</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_LUuEp7Dl3Cw/TC31cy9uWsI/AAAAAAAAAGI/hRqb1dmJYyQ/s1600-R/AIbEiAIAAABDCMCagZOjkYX2LCILdmNhcmRfcGhvdG8qKDg3OTE5NzMzMTYyZTA5ZDdkODJkMjA0YzU3ZTk1OTdjN2M0NzY3YWUwAVJwGcJQWDCbo6Hi-bCx19jLrNE3'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9738510.post-6431836734427185401</id><published>2010-01-15T17:13:00.001Z</published><updated>2010-01-15T17:18:40.177Z</updated><title type='text'>SPT - Spezifisches Physisches Training für Bogenschützen</title><content type='html'>Kürzlich sagte einer der ortsansässigen Bogenschützen in Chula Vista: „die amerikanischen Bogenschützen am Trainings-Center haben festgestellt, dass man 3 Dingen im Leben nicht entgehen kann – dem Tod, der Steuer und SPT“. Ein anderer fand eine neue Bedeutung für SPT: „Schwere Physische Tortur (Folter)“. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Was ist SPT?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;SPT steht für Spezifisches Physisches Training und wurde von Trainer Lee gezielt entwickelt, um mit Hilfe der Bogenausrüstung ein spezielles Muskeltraining durchführen zu können, das sich auf Ausdauer, Kraft/Stärke und Flexibilität konzentriert. Detailliert beschrieben sind die vier spezifischen Übungen in Total Archery - Endurance, Power/Strength, Flexibility and Structure. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;.... &lt;a href="http://www.kslinternationalarchery.com/Training/SPTs/SPTs%20German.html"&gt;hier gehts weiter!&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9738510-6431836734427185401?l=steppenreiter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://steppenreiter.blogspot.com/feeds/6431836734427185401/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9738510&amp;postID=6431836734427185401' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/6431836734427185401'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/6431836734427185401'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://steppenreiter.blogspot.com/2010/01/spt-spezifisches-physisches-training.html' title='SPT - Spezifisches Physisches Training für Bogenschützen'/><author><name>Steppenreiter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01537129042767285477</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_LUuEp7Dl3Cw/TC31cy9uWsI/AAAAAAAAAGI/hRqb1dmJYyQ/s1600-R/AIbEiAIAAABDCMCagZOjkYX2LCILdmNhcmRfcGhvdG8qKDg3OTE5NzMzMTYyZTA5ZDdkODJkMjA0YzU3ZTk1OTdjN2M0NzY3YWUwAVJwGcJQWDCbo6Hi-bCx19jLrNE3'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9738510.post-6004856466451591423</id><published>2009-12-30T20:52:00.002Z</published><updated>2009-12-30T20:56:50.309Z</updated><title type='text'>Eine Tätigkeit im Flow erleben</title><content type='html'>Um sich bei einer Aufgabe in den Zustand des Flows zu versetzen, braucht einem nur die Tätigkeit gefallen, und die Anforderung so hoch sein, dass sie die volle Konzentration erfordert. Sie darf jedoch nicht so hoch sein, dass man überfordert ist, denn dann ist die "Mühelosigkeit" nicht mehr gegeben. Das Flow-Erlebnis wird durch diese beiden Faktoren Mindestanforderung und Anforderungsgrenze (in der Grafik als Linien) beschränkt. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/e/e6/Flow.png"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 235px; height: 227px;" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/e/e6/Flow.png" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Durch das Eintreten in eine solche Phase entsteht eine Selbstvergessenheit, da die Aufgabe ganze Aufmerksamkeit erfordert. Alle Bewegungsabläufe werden in harmonischer Einheit durch Körper und Geist mühelos erledigt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Flow ist ein Zustand, und keine Technik!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für das Erleben des Flowzustandes müssen Störelemente, die ablenken, beseitigt sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Flowzustand kann auch gemeinsam in einer Gruppe erlebt werden, dafür muss die Gruppe von störenden Elementen befreit sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Flow kann von jedem erlebt werden, das Erreichen bedarf keiner besonderen Techniken, es ist an keine bestimmte Tätigkeit gebunden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Flow_%28Psychologie%29"&gt; Mihaly Csikszentmihalyi und der Flow&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9738510-6004856466451591423?l=steppenreiter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://steppenreiter.blogspot.com/feeds/6004856466451591423/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9738510&amp;postID=6004856466451591423' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/6004856466451591423'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/6004856466451591423'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://steppenreiter.blogspot.com/2009/12/eine-tatigkeit-im-flow-erleben.html' title='Eine Tätigkeit im Flow erleben'/><author><name>Steppenreiter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01537129042767285477</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_LUuEp7Dl3Cw/TC31cy9uWsI/AAAAAAAAAGI/hRqb1dmJYyQ/s1600-R/AIbEiAIAAABDCMCagZOjkYX2LCILdmNhcmRfcGhvdG8qKDg3OTE5NzMzMTYyZTA5ZDdkODJkMjA0YzU3ZTk1OTdjN2M0NzY3YWUwAVJwGcJQWDCbo6Hi-bCx19jLrNE3'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9738510.post-461171167039672283</id><published>2009-12-28T17:21:00.006Z</published><updated>2009-12-30T20:35:37.031Z</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Präzisionswunder Mensch&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Hochleistungswerfer Homo sapiens&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Zeit ist knapp: Hier der Ball, da das Tor - das Runde muss ins Eckige. Das Gehirn von Tieren ist allein mit der Wurf-Planung schlicht überfordert. Nur Menschen gelingt der gezielte Wurf. Experten glauben daher: Werfen machte die Menschen-Evolution erfolgreich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leinfelden - Der Kiesel am Seeufer ist rund und hat die perfekte Größe. Er verführt regelrecht dazu, ihn aufzuheben und ins Wasser zu werfen. Einem solchen Szenario kann kaum jemand widerstehen - ohne sich dabei allerdings klarzumachen, dass er eine Fähigkeit trainiert, die einzigartig für den Menschen ist. Möglicherweise war diese Fähigkeit sogar ein entscheidender Faktor, der aus der menschlichen Evolution eine Erfolgsgeschichte machte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Drei Millisekunden für den gezielten Wurf: Der Flensburger Profi-Handballer Frank von Behren&lt;br /&gt;Ein gezielter Wurf sei nämlich alles andere als simpel, berichtet das Magazin "Bild der Wissenschaft" in seiner August-Ausgabe. Dahinter steckt eine derartig komplexe Planung, dass die Gehirne der meisten Tiere damit schlicht überfordert sind. Zwar werfen auch Menschenaffen - etwa mit Ästen, Steinen oder anderen Gegenständen, wenn sie auf eine feindliche Gruppe treffen -, doch sie benutzen meist beide Hände und schleudern ihre Geschosse lediglich grob in die Richtung des vermeintlichen Angreifers. "Den einhändigen Präzisionswurf beherrscht ausschließlich der Mensch", erklärt der Sportwissenschaftler Hermann Müller von der Universität des Saarlandes in Saarbrücken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für den präzisen Wurf reichen 1,4 Millisekunden nicht ....&lt;br /&gt;hier geht's weiter zum &lt;a href=" http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,495690,00.html"&gt; Spiegel Artikel&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9738510-461171167039672283?l=steppenreiter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://steppenreiter.blogspot.com/feeds/461171167039672283/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9738510&amp;postID=461171167039672283' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/461171167039672283'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/461171167039672283'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://steppenreiter.blogspot.com/2009/12/prazisionswunder-mensch.html' title=''/><author><name>Steppenreiter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01537129042767285477</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_LUuEp7Dl3Cw/TC31cy9uWsI/AAAAAAAAAGI/hRqb1dmJYyQ/s1600-R/AIbEiAIAAABDCMCagZOjkYX2LCILdmNhcmRfcGhvdG8qKDg3OTE5NzMzMTYyZTA5ZDdkODJkMjA0YzU3ZTk1OTdjN2M0NzY3YWUwAVJwGcJQWDCbo6Hi-bCx19jLrNE3'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9738510.post-1232712580019498119</id><published>2009-11-30T15:36:00.006Z</published><updated>2009-11-30T15:43:59.087Z</updated><title type='text'>Mawlana Shaykh Nazim 11/29/09</title><content type='html'>&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.sufilive.com/Nov_29_2009_Sohba_Discourse-2045.html"&gt;Trust prophets - ....&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9738510-1232712580019498119?l=steppenreiter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://steppenreiter.blogspot.com/feeds/1232712580019498119/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9738510&amp;postID=1232712580019498119' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/1232712580019498119'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/1232712580019498119'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://steppenreiter.blogspot.com/2009/11/nov-29-2009sohbadiscourse-mawlana.html' title='Mawlana Shaykh Nazim 11/29/09'/><author><name>Steppenreiter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01537129042767285477</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_LUuEp7Dl3Cw/TC31cy9uWsI/AAAAAAAAAGI/hRqb1dmJYyQ/s1600-R/AIbEiAIAAABDCMCagZOjkYX2LCILdmNhcmRfcGhvdG8qKDg3OTE5NzMzMTYyZTA5ZDdkODJkMjA0YzU3ZTk1OTdjN2M0NzY3YWUwAVJwGcJQWDCbo6Hi-bCx19jLrNE3'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9738510.post-945215529552644945</id><published>2009-11-12T22:10:00.000Z</published><updated>2009-11-12T22:11:34.856Z</updated><title type='text'>Loki und Hödurs Bogen</title><content type='html'>&lt;span class="eins"&gt;B&lt;/span&gt;&lt;span class="text"&gt;aldur, Odins und Friggs Sohn, war der schönste und edelste unter den Göttern. Der blühende Jüngling, der Gott des Lichtes und des Frühlings, des Guten und des Gerechten, wurde von allen Asen am meisten geliebt. Mit seiner Frau Nanna hatte er einen Sohn namens Forseti, den Gott der Gerechtigkeit.&lt;br /&gt;Eines Tages träumte die Göttermutter Frigg einen bösen Traum. Sie sah wie die Todesgöttin Hel ihren Sohn Baldur entführte. Auch Baldur träumte, daß sein junges Leben von Gefahren bedroht sei. Da beschwor Odin die uralte Wala, die Seherin der Hel, aus ihrem Grab, um sichere Kunde zu erfahren. Auf die Frage, wen man im Reiche der Hel erwarte, erhielt er die Antwort:&lt;br /&gt;&lt;span class="two"&gt; "Baldur, den Guten, erwartet man. Hödur, sein blinder Bruder, wird ihn töten." &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Die Asen und Göttinnen hielten, voll Sorge um das Leben ihres Lieblings, Rat und faßten den Beschluß, daß alle Geschöpfe, die im Himmel und auf Erden sind, einen heiligen Eid schwören sollten, Baldur niemals etwas anzutun. Frigg selbst nahm Feuer und Wasser, Riesen und Zwerge, Menschen, Tiere und Pflanzen in strenge Eidespflicht. Von nun an verfehlte jede Waffe, die man gegen Baldur richtete, ihr Ziel. Ja es wurde zu fröhlicher Kurzweil unter den Asen, nach Baldur Geschosse zu werfen; doch keines traf ihn. Am Rate der Götter hatte auch der verschlagene und ränkesüchtige Loki, teilgenommen. Während die Götter nun mit Baldur ihr Spiel trieben, wandte er sich, als Bettlerin verkleidet, an die gütige Frigg und entlockte ihr ein Geheimnis: Auf einer Eiche vor Walhallas Tor wuchs der Mistelstrauch. Diesen, so verriet Frigg, hatte sie nicht schwören lassen, weil er ihr zu schwach und unbedeutend erschienen war. Schnell entfernte sich Loki, nahm seine wahre Gestalt an und eilte zur Eiche. Er schnitt ein Zweiglein der Mistelstaude ab und kehrte in den Kreis der Götter, die immer noch ihr fröhliches Spiel trieben, zurück. Untätig abseits stand nur Baldurs Bruder, der blinde Hödur.&lt;br /&gt;&lt;span class="two"&gt;"Wie soll ich mitspielen, da ich doch des Augenlichts beraubt bin?"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;versetzte er mißmutig auf Lokis Frage. "Spanne den Bogen, hier ist ein Pfeil", sagte Loki und reichte ihm den Mistelzweig, "ich werde für dich zielen!" Der blinde Hödur tat nach dem Geheiß des bösen Gottes, und, wie vom Blitz getroffen, sank Baldur entseelt zu Boden.&lt;br /&gt;&lt;span class="two"&gt; So hatte sich die Weissagung der Wala grausam erfüllt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Nur Odins Wort, daß Hödur ein dem Baldur vorherbestimmtes Schicksal vollzogen habe, schützte den Mörder vor der Rache der Götter. Dann schickten sie sich auf Geheiß des Göttervaters an, Baldurs Leichnam zu bestatten. Nie zuvor hatte in Asgard und auf der Menschenerde so tiefe Trauer geherrscht wie jetzt um Baldur, den lieblichen Gott. Am Strande des Meeres hatten die Asen Baldurs Schiff aufgestellt und auf ihm den Scheiterhaufen errichtet. Als sie den Leichnam obenauf legten, konnte Nanna, die Gattin Baldurs, den Anblick nicht länger ertragen, und ihr Herz brach vor Gram. So betteten die Asen sie an Baldurs Seite. Alle Götter gaben dem toten Sonnengott Worte der Hoffnung mit auf den Weg. Niemand jedoch weiß, was Odin dem edlen Toten ins Ohr flüsterte. Thor legte die Flamme an den mächtigen Scheiterhaufen. Dabei stieß er ein Zwerglein, Lit mit Namen, das ihm vor die Füße kam, mit einem Tritt in die Flamme, daß es verbrannte. Dann schoben die Riesen das Schiff in die Fluten und ließen es die hohe See gewinnen. Immer mächtiger griff in dem wilden Fahrtwind die Flamme um sich, und einer riesigen Opferfackel gleich jagte Baldurs Schiff zum letzten Male über das Meer. Als die Springflut gierig nach den brennenden Balken griff und ihre Glut in die Tiefe zog, war es den am Gestade harrenden Asen, als versinke die ganze Welt ringsum in Dämmerung. Niemand trauerte mehr um Baldurs Tod als seine Mutter Frigg.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9738510-945215529552644945?l=steppenreiter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://steppenreiter.blogspot.com/feeds/945215529552644945/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9738510&amp;postID=945215529552644945' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/945215529552644945'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/945215529552644945'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://steppenreiter.blogspot.com/2009/11/loki-und-hodurs-bogen.html' title='Loki und Hödurs Bogen'/><author><name>Steppenreiter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01537129042767285477</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_LUuEp7Dl3Cw/TC31cy9uWsI/AAAAAAAAAGI/hRqb1dmJYyQ/s1600-R/AIbEiAIAAABDCMCagZOjkYX2LCILdmNhcmRfcGhvdG8qKDg3OTE5NzMzMTYyZTA5ZDdkODJkMjA0YzU3ZTk1OTdjN2M0NzY3YWUwAVJwGcJQWDCbo6Hi-bCx19jLrNE3'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9738510.post-8489831313159260119</id><published>2009-08-19T16:12:00.021Z</published><updated>2009-08-20T02:23:15.397Z</updated><title type='text'>Menschenwürde ein Gut an sich?</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: right;"&gt;&lt;span style="font-family:Calibri;"&gt;&lt;em&gt;A`udhu billah min ash-Shaytaan ir-rajeem&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Calibri;"&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: right;"&gt;&lt;span style="font-family:Calibri;"&gt;&lt;em&gt;Bismillahi 'r-Rahmani 'r-Raheem&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Calibri;"&gt;&lt;br /&gt;Die Menschenwürde sei ein Gut, das unveräusserlicher und konstitutiver Bestandteil unseres Menschseins ist, behauptet unsere deutsche Verfassung, will man im ersten Satz des Art I GG nicht nur als eine Absichtserklärung und einen Aufruf verstehen. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt;„Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“  Art 1, 1 des deutschen Grundgesetzes&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Calibri;"&gt;&lt;br /&gt;So verstanden aber auch der Proklamation liegt das Verständnis zugrunde, die Menschenwürde sei ein Teil, der unser Menschsein auszeichnet, wie der Verstand, das Mitgefühl, die Angst vor dem Tod.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Calibri;"&gt;Doch das Mitgefühl ist, wie uns täglich beschämend vor Augen geführt wird, nur ein zeitweiliger Gast, der Verstand so weiß einjeder nicht gleichmäßig verteilt und Angst vor dem Tod haben auch Schweine. Doch welcher Teil ist mit uns Menschen sosehr verwachsen, dass er uns ursächlich ausmacht und den Tiere und Sachen nicht kennen?&lt;br /&gt;Ist die Menschenwürde ihrem Wesen nach flüchtig und verletzbar, wie die körperliche und seeliche Unversehrheit oder das Leben, sonst bedarf es keiner staatlichen Schutzverpflichtung, oder doch nicht? Hier klafft ein offensichtlicher Widerspruch zwischen der behaupteten Unantastbarkeit einerseits und der Schutzverpflichtung andrereseits, entweder das Eine oder das Andere, beides zusammen ist logischer Unsinn oder Anmaßung. Denn wenn die Menschenwürde sich dadurch auszeichnet, dass sie unantastbar ist, wie die Luft oder das Licht, dann ist sie nicht  schutzfähig und kein Staat der Welt oder nur ein Tor kann dafür zweckmäßige Schutzvorrichtungen ersinnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn also Gott, der Allmächtige, dem Mensch Würde verleiht und sie muß etwas ganz besonderes sein, was ihn vor allen anderen Lebenden und nicht Lebenden auszeichnet, dann kann kein Geschöpf dieses Geschenk des Schöpfers wieder nehmen, stehlen oder gar zerstören. Der im Grundgesetz behauptete staatliche Schutzauftrag ist folglich Augenwischerei und Anmaßung, die im Unglauben der Verfasser des Grundgesetzes an den Schöpfer selbst gründet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kant skizziert &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Calibri;"&gt;in seinem 2. Band zur Metaphysik &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:Calibri;"&gt;die Würde als einen konstitiuierenden Wert vernünftiger Wesen, der Willkür und Nüzlichkeitsüberlegungen dem Mensch gegenüber beschränkt.&lt;br /&gt;"Die Wesen, deren Dasein zwar nicht auf unserem Willen, sondern der Natur beruht, haben dennoch, wenn sie vernunftlose Wesen sind, nur einen relativen Werth, als Mittel, und heißen daher Sachen, dagegen vernünftige Wesen Personen genannt werden, weil ihre Natur sie schon als Zwecke an sich selbst, d. i. als etwas, das nicht bloß als Mittel gebraucht werden darf, auszeichnet, mithin so fern alle Willkür einschränkt (und ein Gegenstand der Achtung ist)."&lt;br /&gt;Doch er benennt den Begriff Würde nicht nur nicht, sondern sie erschließt sich auch nur in der Negation zum relativen Wert von einem Zweck dienenden Wesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie einfach löste sich dieses logische Wirrwahr um die Menschenwürde auf, wenn Menschen nicht als Zwecke an sich selbst behauptet werden, sondern man ihre Menschenaufgabe einfach benennt: Diener Gottes - Abd Allah - nämlich! So gesehen haben auch wir Menschen einen relativen Wert allerdings nur in Bezug auf Gott, den der Dienerschaft und gemäß unseres Dienstes werden Würden durch den Schöpfer (dignitates) zuteil.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass es uns gegeben ist diese Würde im anderen zu erkennen, ist ein Geschenk, so wie hören, sehen und schmecken.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://sufilive.com/The_Reality_Behind_Illness-1756-print.html"&gt;http://sufilive.com/The_Reality_Behind_Illness-1756-print.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9738510-8489831313159260119?l=steppenreiter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://steppenreiter.blogspot.com/feeds/8489831313159260119/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9738510&amp;postID=8489831313159260119' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/8489831313159260119'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/8489831313159260119'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://steppenreiter.blogspot.com/2009/08/menschenwurde-ein-gut-sich.html' title='Menschenwürde ein Gut an sich?'/><author><name>Steppenreiter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01537129042767285477</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_LUuEp7Dl3Cw/TC31cy9uWsI/AAAAAAAAAGI/hRqb1dmJYyQ/s1600-R/AIbEiAIAAABDCMCagZOjkYX2LCILdmNhcmRfcGhvdG8qKDg3OTE5NzMzMTYyZTA5ZDdkODJkMjA0YzU3ZTk1OTdjN2M0NzY3YWUwAVJwGcJQWDCbo6Hi-bCx19jLrNE3'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9738510.post-2770995485826100000</id><published>2009-08-18T11:24:00.009Z</published><updated>2009-08-19T16:07:57.846Z</updated><title type='text'>Last day is approaching</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: right;"&gt;&lt;span style="font-family:Calibri;"&gt;&lt;em&gt;A`udhu billah min ash-Shaytaan ir-rajeem&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Calibri;"&gt;&lt;em&gt;Bismillahi 'r-Rahmani 'r-Raheem&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style="font-family:Calibri;"&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;Niemand hält es mehr für möglich, dass unsere Zeit einmal zu Ende geht, und doch türmt sich die ungeheuerliche Woge der Zerstörung vor uns auf, immer höher, immer bedrohlicher.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Selbst wenn es für Einzelne von uns Wege gibt ihrer Zerstörungskraft zu entkommen, so gibt es auch für diese Wenigen einen letzten Tag. Ein letztes Mal Atem holen.&lt;br /&gt;Wir wissen alle, jeder von uns weiß, dass es so ist, für jeden persönlich steht sein Ende geschrieben und doch lehnen wir jeden Gedanken daran ab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trunken und Selbstvergessen rasen wir durch die kurze Zeit, die uns bleibt, immer schneller, immer hastiger, immer besinnungslos. Niemand hält inne, alle stürzen wir vor die sich auftürmende, dunkle Woge, die zerstört! Nicht einer flüchtet vor ihr, sucht nach Schutz für sich und die Seinen. Kurz bevor die Welle bricht, meinst du sie sei zu Stein gefroren, Totenstille, schwarz und dunkel, böse.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Ritter der Herzen, &lt;span style="font-family:Calibri;"&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Sayidina Mohamed sallalahu aleihi wa sallam&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Calibri;"&gt;&lt;em&gt; &lt;/em&gt;&lt;/span&gt;rät uns: "Stirb bevor du stirbst!" "Erinnert euch, erinnert euch an euer Versprechen!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.sufilive.com/Do_you_Know_Your_Destination-1755.html"&gt;http://www.sufilive.com/Do_you_Know_Your_Destination-1755.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Calibri;"&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9738510-2770995485826100000?l=steppenreiter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://steppenreiter.blogspot.com/feeds/2770995485826100000/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9738510&amp;postID=2770995485826100000' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/2770995485826100000'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/2770995485826100000'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://steppenreiter.blogspot.com/2009/08/last-day-is-approaching.html' title='Last day is approaching'/><author><name>Steppenreiter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01537129042767285477</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_LUuEp7Dl3Cw/TC31cy9uWsI/AAAAAAAAAGI/hRqb1dmJYyQ/s1600-R/AIbEiAIAAABDCMCagZOjkYX2LCILdmNhcmRfcGhvdG8qKDg3OTE5NzMzMTYyZTA5ZDdkODJkMjA0YzU3ZTk1OTdjN2M0NzY3YWUwAVJwGcJQWDCbo6Hi-bCx19jLrNE3'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9738510.post-2656806973376991497</id><published>2009-06-22T10:00:00.002Z</published><updated>2009-06-22T10:04:21.157Z</updated><title type='text'>Vatermörder</title><content type='html'>Dann wurde ich entlassen. Der Untersuchungsrichter entschuldigte sich bei mir, betonte jedoch, es läge im Interesse des Reiches, eher neunundneunzig Gerechte irrtümlich zu bestrafen, als einen einzigen entwischen zu lassen… Und so stand ich am Abend vor dem Tor des Zuchthauses Pankrác, , und mir nach folgte ein Mann, der ebenfalls entlassen wurde… und als dieser heraustrat, brach er zusammen und setzte sich auf den Gehsteig. Die Straßenbahnen fuhren violett verdunkelt vorbei, die Fußgänger strömten straßauf und straßab. Junge Leute hielten sich an der Hand, und Kinder spielten in der Dämmerung, als wäre überhaupt nicht Krieg, als gäbe es auf der Welt nur Blumen und Umarmungen und verliebte Blicke, und die Mädchen trugen ihre Blusen und Röcke so raffiniert, dass auch ich voller Lust das schaute, was für männliche Augen aufbereitet, was absichtlich alles in eine erotische Perspektive gerückt war…&lt;br /&gt;„Ist das schön“, sagte der Mann, nachdem er zu sich gekommen war und ich ihm meine Hilfe angeboten hatte… „Wie lange?“ fragte ich, und er sagte, er habe zehn Jahre abgesessen. Dann wollte er aufstehen schaffte es aber nicht, ich musste ihn abstützen, er fragte, ob ich es eilig hätte. Und ich verneinte, und als er mich fragte warum ich gesessen hätte, antwortete ich: “Wegen illegaler Tätigkeit“, und ich musste ihm in die Elektrische hineinhelfen, und wieder gab es überall, in der Bahn und draußen, massenhaft Menschen, und alle schienen von einem Tanzvergnügen zu kommen oder dorthin zu gehen, und ich bemerkte zum erstenmal, dass die Pragerinnen eigentlich schöner waren als die deutschen Frauen, dass sie mehr Geschmack hatten, dass die deutschen Frauen alles wie eine Uniform trugen, dass Kleider und Dirndl und grünen Kostüme und Jägerhütchen immer etwas Soldatisches an sich gehabt hatten… Und so saß ich neben einem ergrauten jungen Mann, er mochte um die dreißig sein, nicht mehr, und ich sagte zu ihm, dass er trotz der grauen Haare nicht so alte sei, und als ich ihn kurzerhand fragte: „Wen haben sie umgebracht?“, zögerte er eine Weile, schaute dann lange auf die üppige Brust eines Mädchens, das sich mit einer Hand am Haltegriff der Straßenbahn festklammerte, und fragte mich: „Woher wissen Sie das?“ Und ich sagte, ich hätte den abessinischen Kaiser bedient…&lt;br /&gt;Und so erreichen wir die Endstation der Elf, und es war schon dunkel, und der Mörder fragte mich, ob ich mit ihm zu seiner Mama mitgehen würde, ob ich ihn begleiten würde, weil er unterwegs hinfallen könnte, und so rauchten wir und warteten auf den Autobus, der bald kam, und fuhren drei Stationen und stiegen bei Koniceks Mühle aus. Der Mörder sagte, er gehe lieber hintenrum, über das Dorf Makotrasy, um früher daheim zu sein, vor allem um seine Mama zu überraschen und um Vergebung zu bitten… Ich sagte, ich gehe nur bis zum Dorfrand mit, bis vors Tor seines Vaterhäuschens, dann würde ich zur Hauptstraße gehen und per Anhalter weiterfahren, und ich machte das alles nicht aus Mitleid oder Liebenswürdigkeit, sondern dachte ständig daran, mir möglichst viele Alibis zu verschaffen, bis einmal der Krieg aus wäre, und der war bald aus….&lt;br /&gt;So wanderten wir, durch die Sternennacht, die staubige Straße führte uns durch ein verdunkeltes Dorf und von dort in einen feuchte Landschaft, so blau wie Kopierpapier, mit einer schmalen Mondsichel, die orangefarben leuchtete, und hinter oder vor uns oder über die Gräben seitlich, kaum erkennbaren Schatten warf…&lt;br /&gt;Wir gelangte auf einen kleinen Hügel, der so winzig war, als hätte die Erde nur Luft geholt, und er sagte man könne jetzt von hier schon seinen Geburtsort und sein Dörfchen sehen, doch als wir oben standen, war nicht ein einziges Gehöft zu erkennen…&lt;br /&gt;Der Mörder zögerte und erschrak beinahe. „Das ist doch nicht möglich… Sollte ich mich geirrt haben? Wahrscheinlich hinter dem nächsten Hügel…“, doch als wir hundert Meter weiter gegangen waren, befiel uns beide die Angst. Jetzt zitterte der Mörder noch mehr als in dem Augenblick, da er aus dem Tor des Zuchthauses Pankràc getreten war. Er setzte sich hin, rieb sich die Stirn, die so glänzte, als flösse Wasser über sie… „Was ist los?“ fragte ich.&lt;br /&gt;Hier war das Dorf es ist verschwunden – entweder sehe ich Gespenster, oder… Bin ich verrückt geworden, oder was?“ stammelte der Mörder. Ich fragte nach dem Namen des Dorfes, und er sagte: „Lidice…“ Ich bemerkte nur: „Na ja, das Dorf ist eben weg, die deutschen haben es zerbombt und den Rest ins KZ gebracht.“ Der Mörder fragte weiter: „Und warum?“ Ich sagte, weil der Reichsprotektor ermordet worden sei und die Spur der Mörder hierher geführt habe…&lt;br /&gt;Der Mörder saß da, die Hände hingen zwischen den gekrümmten Knien herunter wie zwei Schwimmflossen… Dann erhob er sich, ging wie betrunken durch die Mondlandschaft und blieb vor einem Pfahl, vor einem Pfahl stehen, vor dem er niederfiel und ihn umarmte, doch das war kein Pfahl, sondern der Stamm eines Baumes, ein einziger abgehauener Ast ragte aus ihm heraus, als habe derman an diesem Ast Menschen erhängt. „Hier also“, sagte der Mörder, „hier, das ist unser Nussbaum, hier ist unser Garten gewesen, und hier“ – er ging langsam weiter -, „hier irgendwo…“ Er kniete nieder und tastete mit den Händen nach den verschütteten Grundmauern des Hauses und der Wirtschaftsgebäude. Gewiß folgte er einer von der Erinnerung verstärkten Blindenschrift, und nachdem er auf den Knien sein ganzes Elternhaus ertastet hatte, setzte er sich and den Baumstamm und schrie: „Ihr Mörder…!“ Er stand auf und, ballte die Fäuste, und blaue Adern traten ihm am Hals hervor, und als er nicht mehr schreien konnte, setzte er sich auf die Erde, beugte sich nieder, legte eine Hand unter das Knie, wippte wie in einem Schaukelstuhl, und schaute auf den Ast, der die Mondsichel durchstach, und sprach, als beichtete er: „Ich hatte einen schönen Papa, er war schöner, als ich jetzt bin, und er liebte die Frauen, und die Frauen liebten noch mehr meinen Papa… Er ist der Nachbarin nachgestiegen, und ich war eifersüchtig auf ihn, und Mama halt sich gequält, und ich hab gesehen, wie Papa… Sehen Sie das? Hier am Ast hat er sich festgehalten, und wenn er schaukelte, dann hat er scih so geschickt losgelassen, dass er auf der anderen Seite des Zaunes landete, und dort lebte die schöne Nachbarin, und eines Tages habe ich dem Papa aufgelauert, und als er über den Zaunsetzte, haben wir uns gezankt, und ich hab meinem Papa mit der Axt erschlagen… nein, erschlagen hab ich ihn nicht wollen, doch er sollte nur die Mama liebhaben, und die Mama hat sich gequält… Und jetzt ist von alledem nur der Nussbaumstamm geblieben, und meine Mama, die ist sicherlich auch tot…&lt;br /&gt;(aus Hrabal Bohumil, ich habe den englischen König bedient)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9738510-2656806973376991497?l=steppenreiter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://steppenreiter.blogspot.com/feeds/2656806973376991497/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9738510&amp;postID=2656806973376991497' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/2656806973376991497'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/2656806973376991497'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://steppenreiter.blogspot.com/2009/06/vatermorder.html' title='Vatermörder'/><author><name>Steppenreiter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01537129042767285477</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_LUuEp7Dl3Cw/TC31cy9uWsI/AAAAAAAAAGI/hRqb1dmJYyQ/s1600-R/AIbEiAIAAABDCMCagZOjkYX2LCILdmNhcmRfcGhvdG8qKDg3OTE5NzMzMTYyZTA5ZDdkODJkMjA0YzU3ZTk1OTdjN2M0NzY3YWUwAVJwGcJQWDCbo6Hi-bCx19jLrNE3'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9738510.post-2945861881200086805</id><published>2009-05-28T10:52:00.001Z</published><updated>2009-05-28T10:55:04.087Z</updated><title type='text'>Der Bruder</title><content type='html'>Der Amir der Gläubigen ‘Alî bin abî Tâlib&lt;br /&gt;berichtet, daß der heilige Prophet, Gottes Segen&lt;br /&gt;und Frieden sei auf Ihm, sagte:&lt;br /&gt; Ein Muslim hat gegenüber seinem Bruder dreißig&lt;br /&gt;Pflichten, von denen er sich nicht freisprechen&lt;br /&gt;kann, außer indem er sie gewährt und tilgt.&lt;br /&gt;Er vergibt ihm seinen Ausrutscher, erbarmt sich&lt;br /&gt;seiner, bedeckt seine Blöße, macht seinen Fehltritt&lt;br /&gt;klein, nimmt seine Entschuldigung an, weist seine&lt;br /&gt;Verleugnung durch andere von sich, steht ihm ständig&lt;br /&gt;mit Rat zur Seite, verbirgt seine Mängel, hütet&lt;br /&gt;seine Verpflichtung ihm gegenüber, besucht ihn&lt;br /&gt;in seiner Krankheit, sieht seinen Wunsch, nimmt&lt;br /&gt;seine Einladung an, akzeptiert sein Geschenk, vergilt&lt;br /&gt;sein Entgegenkommen, bedankt sich für seine&lt;br /&gt;Wohltaten und verhilft ihm zum Sieg auf eine gute&lt;br /&gt;Weise. Er behütet seine Gattin und erledigt seine&lt;br /&gt;Bedürfnisse, gewährt ihm seine Bitte und läßt sich&lt;br /&gt;seine gewähren. Er läßt das von ihm Beabsichtigte&lt;br /&gt;nicht scheitern, wünscht ihm Gesundheit, wenn er&lt;br /&gt;niest, weist ihn auf seinen Irrtum hin und erwidert&lt;br /&gt;seinen Gruß und verschönert seine Worte an ihm,&lt;br /&gt;mehrt seine Wohltat, hält seinen Schwur, verhilft&lt;br /&gt;ihm zum Siege und erweist ihm Hilfe, sollte er ihm&lt;br /&gt;Unrecht oder im Recht sein. Sollte er im Unrecht&lt;br /&gt;ist, indem er ihn vom Unrecht abhält, wenn er jedoch&lt;br /&gt;im Recht ist, indem er ihm zur Erlangung&lt;br /&gt;seines Rechts verhilft. Er ist ihm ein Freund und&lt;br /&gt;ist ihm kein Feind, er behält ihn wohl und läßt ihn&lt;br /&gt;nicht im Stich, wünscht ihm das Gute, so wie er&lt;br /&gt;es für sich selbst wünscht, und verabscheut für ihn&lt;br /&gt;das Schlechte, so wie er es für sich selbst verabscheut.&lt;br /&gt;‘Abdullah bin Salam, möge Allah mit ihm zufrieden&lt;br /&gt;sein, sagte: «Es wurde einmal ein Esel eines der&lt;br /&gt;Propheten des Volkes Israel gestohlen. Da sagte jener&lt;br /&gt;Prophet, der Friede sei auf ihm: ‚O Herr, es&lt;br /&gt;wurde der Esel Deines Propheten gestohlen, und&lt;br /&gt;Du bist sehend, so bitte ich Dich, mir zu zeigen,&lt;br /&gt;wer ihn genommen hat!‘ Da gab ihm Allah ein:&lt;br /&gt;‚Als jener deinen Esel stahl, bat er Mich, ihn zu bedecken,&lt;br /&gt;und Ich schäme Mich, ihn zu entblößen,&lt;br /&gt;jedoch gebe Ich dir einen Esel an seiner Stelle!»&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;[Aus dem Damaszener-MS Faida Latifa von Ibrahim Kainz.]&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9738510-2945861881200086805?l=steppenreiter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://steppenreiter.blogspot.com/feeds/2945861881200086805/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9738510&amp;postID=2945861881200086805' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/2945861881200086805'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/2945861881200086805'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://steppenreiter.blogspot.com/2009/05/der-bruder.html' title='Der Bruder'/><author><name>Steppenreiter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01537129042767285477</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_LUuEp7Dl3Cw/TC31cy9uWsI/AAAAAAAAAGI/hRqb1dmJYyQ/s1600-R/AIbEiAIAAABDCMCagZOjkYX2LCILdmNhcmRfcGhvdG8qKDg3OTE5NzMzMTYyZTA5ZDdkODJkMjA0YzU3ZTk1OTdjN2M0NzY3YWUwAVJwGcJQWDCbo6Hi-bCx19jLrNE3'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9738510.post-798815055308598807</id><published>2009-05-08T14:00:00.002Z</published><updated>2009-05-08T15:38:09.611Z</updated><title type='text'>Nähe</title><content type='html'>"Alles, was ist, ist Anderem, was ist, aehnlich, sonst koennten wir von ihm nicht sprechen und nicht wissen... Naehe und Ferne zu Anderem ist konstitutiv fuer das, was ist. Aber verstehen wir, was Naehe und Ferne ist? Ich wuerde es gern verstehen."&lt;br /&gt;Robert Spaemann&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9738510-798815055308598807?l=steppenreiter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://steppenreiter.blogspot.com/feeds/798815055308598807/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9738510&amp;postID=798815055308598807' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/798815055308598807'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/798815055308598807'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://steppenreiter.blogspot.com/2009/05/nahe.html' title='Nähe'/><author><name>Steppenreiter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01537129042767285477</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_LUuEp7Dl3Cw/TC31cy9uWsI/AAAAAAAAAGI/hRqb1dmJYyQ/s1600-R/AIbEiAIAAABDCMCagZOjkYX2LCILdmNhcmRfcGhvdG8qKDg3OTE5NzMzMTYyZTA5ZDdkODJkMjA0YzU3ZTk1OTdjN2M0NzY3YWUwAVJwGcJQWDCbo6Hi-bCx19jLrNE3'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9738510.post-8770973516726126362</id><published>2009-03-02T11:49:00.008Z</published><updated>2009-03-02T14:40:53.802Z</updated><title type='text'>Empörtheit Rechtschaffener</title><content type='html'>Wir begegnen ihr allerorten, der Empörung über dies und das und der rechtschaffenen Begründung für diese emotionale Unbill. Auslöser die Medien! Und ebenso medial empört es sich in Blogs und Foren, virtuellen Kommentaren und Beiträgen. Beliebte Anlässe in der Reihenfolge ihrer Fähigkeit besonders heftige Reaktionen  und Heißwerden des Blutes und Wortflut zu erzeugen sind:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;* Verstöße gegen den Tierschutz&lt;br /&gt;* Fehlverhalten von Obrigkeiten&lt;br /&gt;* Fehlverhalten (religiöser) Minderheiten&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dem Empörten, meist ist er Opfer einer geschickten Medienpolitik, wird der tatsächliche Sachverhalt des zugrundeliegenden Vorfalls kaum interessieren, denn seine Lust besteht in der Empörung als solcher. Was immer auch der dicke Sancho Pansa an Argumenten hervorbringt um die Mühlenhaftigkeit der Riesen zu untermauern, allein der mögliche Verdienst vor den Augen der imaginären Dulcinea, macht den verhungerten Ritter auf seinem noch klapprigeren Roß zum blindwütenden Mühlenbekämpfer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da sich Windmühlen aber nicht wie Riesen verhalten, sie schreckt kein heißblütiger Wagemut und sei er noch so irrwitzig, bleibt der Empörte als Geschlagener zurück, eine lächerliche Figur. Was bleibt dem Helden wenn er schon keinen Sieg für Dulcinea vollbringen kann, ihm bleibt die Absicht seiner Tat, die Absicht in den Kampf für die Rechtschaffenheit gezogen zu sein, angestiftet von Quotenjägern und Medienzaren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch der heute forenempörte Schreiberling ist zudem noch feige, denn Don Quixote setzt sich tatsächlich auf seinen Klepper und gibt sich so der Lächerlichkeit preis, wird zum Helden seines Irrtums, wenigstens das! Nein, die Heerscharen von empörten Tierschützern, Papst- und Königskritikern und Wertewächtern dessen was normal ist, tippen ihre Wortfetzen aus dem Hinterhalt ihrer Bildschirme in die digitale Welt hinaus, Pseudonym und gesichtslos. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mögen ihre virtuellen Dulcineas ihnen zujubeln und sie gemeinsam das zeugen, was sie verdienen - Luftnummern.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9738510-8770973516726126362?l=steppenreiter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://steppenreiter.blogspot.com/feeds/8770973516726126362/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9738510&amp;postID=8770973516726126362' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/8770973516726126362'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/8770973516726126362'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://steppenreiter.blogspot.com/2009/03/emportheit-rechtschaffener.html' title='Empörtheit Rechtschaffener'/><author><name>Steppenreiter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01537129042767285477</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_LUuEp7Dl3Cw/TC31cy9uWsI/AAAAAAAAAGI/hRqb1dmJYyQ/s1600-R/AIbEiAIAAABDCMCagZOjkYX2LCILdmNhcmRfcGhvdG8qKDg3OTE5NzMzMTYyZTA5ZDdkODJkMjA0YzU3ZTk1OTdjN2M0NzY3YWUwAVJwGcJQWDCbo6Hi-bCx19jLrNE3'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9738510.post-165600088211378134</id><published>2009-01-21T15:33:00.000Z</published><updated>2009-01-21T15:34:42.498Z</updated><title type='text'>Der Talisman, von Walter Scott</title><content type='html'>Erstes Kapitel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch hatte Syriens sengende Sonne nicht ihren höchsten Punkt am Horizont erreicht, als ein Ritter des roten Kreuzes, der seine ferne Heimat im Norden verlassen und sich dem Kreuzfahrerheere in Palästina angeschlossen hatte, langsam über die Sandsteppen hin ritt, die in der Nachbarschaft des Toten Meeres oder, wie es auch heißt, des Asphaltsees liegen, worein sich die Gewässer des Jordans ergießen, ohne wieder Abfluß zu finden. Der kriegerische Pilgersmann hatte sich während der Frühstunden des Tages zwischen Schroffen und Schluchten mühsam seinen Weg gebahnt, und als er diese gefahrvollen Felsenpässe endlich hinter sich gebracht hatte, war er hinausgetreten auf jene große, weite Ebene, wo in alter Zeit die verfluchten Städte die unmittelbare und schreckliche Rache des Allmächtigen herausgefordert hatten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Durst, Strapaze, Weggefahr, alles war vergessen, als der einsame Reiter die schreckliche Katastrophe sich ins Gedächtnis rief, die das schöne, fruchtbare Tal von Siddim, einst wohlbewässert und berühmt als »Garten des Herrn«, in jene öde, grausige Wüstenei verwandelte, die verdammt ist zu ewiger Unfruchtbarkeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als er der dunklen Masse flutenden Wassers ansichtig wurde, die in Farbe und Beschaffenheit so schroff absticht von dem Wasser aller anderen Seen, bekreuzte er sich und schauderte zurück. Unter dieser trägen Wasserflut lagen die einst so stolzen Städte der Ebene, denen des Himmels Donner oder der Ausbruch unterirdischen Feuers ihr Grab geschaufelt hatten, und deren Trümmer im Schoße jenes Sees verborgen wurden, der keinen lebendigen Fisch in seinem Busen birgt, der kein Schiff auf seiner Fläche trägt und, gleich als ob sein eignes grauses Bett der einzig taugliche Behälter sei für sein träges schweres Wasser, nicht wie andre Seen dem Weltmeere einen Tribut sendet. Das ganze Land rings umher war, wie zu den Tagen des Moses, »Schwefel und Salz; wo nichts gesäet wird, wo nichts lebt und wo nichts wächst.« Land und Meer hier heißen mit Recht tot, denn sie bringen nichts hervor, was an Leben erinnert, und selbst die Luft ermangelt gänzlich ihrer sonstigen gefiederten Bewohner, wahrscheinlich werden sie verscheucht durch den Geruch nach Erdpech und Schwefel, den die sengende Sonne aus den Wassern des Sees in dampfenden Wolken, die oft das Aussehen von Springquellen, annehmen, aufsteigen läßt. Massen des schleimigen, schweflichten Stoffes, den wir unter dem Namen Naphtha kennen, schwammen träge auf den stagnierenden, finsteren Fluten und führten jenem wogenden Gewölk fort und fort schwere, stickige Dämpfe zu, als grausiges Zeugnis für die Wahrheit der mosaischen Erzählung. ....&lt;br /&gt;&lt;a href="http://gutenberg.spiegel.de/?id=5&amp;xid=2576&amp;kapitel=1#gb_found"&gt;&lt;br /&gt;hier gehts weiter&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9738510-165600088211378134?l=steppenreiter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://steppenreiter.blogspot.com/feeds/165600088211378134/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9738510&amp;postID=165600088211378134' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/165600088211378134'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/165600088211378134'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://steppenreiter.blogspot.com/2009/01/der-talisman-von-walter-scott.html' title='Der Talisman, von Walter Scott'/><author><name>Steppenreiter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01537129042767285477</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_LUuEp7Dl3Cw/TC31cy9uWsI/AAAAAAAAAGI/hRqb1dmJYyQ/s1600-R/AIbEiAIAAABDCMCagZOjkYX2LCILdmNhcmRfcGhvdG8qKDg3OTE5NzMzMTYyZTA5ZDdkODJkMjA0YzU3ZTk1OTdjN2M0NzY3YWUwAVJwGcJQWDCbo6Hi-bCx19jLrNE3'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9738510.post-7842375856804779310</id><published>2008-09-22T12:25:00.006Z</published><updated>2008-09-22T12:35:30.939Z</updated><title type='text'>european open horseback archery competition</title><content type='html'>55 Teilnehmer aus 12 Nationen trafen sich am 6. und 7. September im Hummelhof bei Trossenfurt zur ersten Europameisterschaft der berittenen Bogenschützen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.eocha.org"&gt;Hier die offizielle EOCHA Seite&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.mysteryofnature.com/steppenreiter"&gt;Hier die Impressionen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.eocha.org/Download/EOCHA2008Nachbericht.pdf"&gt;Hier der Artikel&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9738510-7842375856804779310?l=steppenreiter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://steppenreiter.blogspot.com/feeds/7842375856804779310/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9738510&amp;postID=7842375856804779310' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/7842375856804779310'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/7842375856804779310'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://steppenreiter.blogspot.com/2008/09/european-open-horseback-archery.html' title='european open horseback archery competition'/><author><name>Steppenreiter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01537129042767285477</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_LUuEp7Dl3Cw/TC31cy9uWsI/AAAAAAAAAGI/hRqb1dmJYyQ/s1600-R/AIbEiAIAAABDCMCagZOjkYX2LCILdmNhcmRfcGhvdG8qKDg3OTE5NzMzMTYyZTA5ZDdkODJkMjA0YzU3ZTk1OTdjN2M0NzY3YWUwAVJwGcJQWDCbo6Hi-bCx19jLrNE3'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9738510.post-8202475740226616478</id><published>2008-03-27T09:15:00.003Z</published><updated>2008-03-27T10:25:38.134Z</updated><title type='text'>Most wanted for Mounted Archery</title><content type='html'>Why &lt;a href="http://steppenreiter.de/filme/steppenreiter.html"&gt; are you the most wanted for mounted archery ? &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Click on to know...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9738510-8202475740226616478?l=steppenreiter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://steppenreiter.blogspot.com/feeds/8202475740226616478/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9738510&amp;postID=8202475740226616478' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/8202475740226616478'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/8202475740226616478'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://steppenreiter.blogspot.com/2008/03/wanted-for-mounted-archery.html' title='Most wanted for Mounted Archery'/><author><name>Steppenreiter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01537129042767285477</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_LUuEp7Dl3Cw/TC31cy9uWsI/AAAAAAAAAGI/hRqb1dmJYyQ/s1600-R/AIbEiAIAAABDCMCagZOjkYX2LCILdmNhcmRfcGhvdG8qKDg3OTE5NzMzMTYyZTA5ZDdkODJkMjA0YzU3ZTk1OTdjN2M0NzY3YWUwAVJwGcJQWDCbo6Hi-bCx19jLrNE3'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9738510.post-2184423173484726969</id><published>2008-02-06T13:58:00.001Z</published><updated>2009-07-08T12:21:33.785Z</updated><title type='text'>Cloud of Sparrows (TAKASHI MATSUOKA)</title><content type='html'>&lt;span style="font-style: italic;"&gt;"Words can damage. Silence can heal. Knowing&lt;br /&gt;when to speak and when not to speak is&lt;br /&gt;the Wisdom Of Sages&lt;br /&gt;Knowledge can hinder. Ignorance can liberate. Knowing&lt;br /&gt;when to know and when not to know is&lt;br /&gt;the Wisdom Of Prophets&lt;br /&gt;Unimpaded by words, silence, knowledge or ignorance,&lt;br /&gt;a fluent blade cuts cleanly. This is&lt;br /&gt;THE WISDOM OF WARRIORS."&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das läßt Matsuoka seinen Romanhelden Suzume No Kumo in Cloud of Sparrows sagen und wir Westler nicken gewichtig, wenn wir solches castanedisches Fabulat vernehmen. Zwar steht am Portal der Freiburger Uni noch immer das aufklärerisch bürgerliche Ideal eines Francis Bacon "Wissen ist Macht", und noch soll es gelten hört man, aber im heutigen Internetzeitalter und seiner Informationsflut suchen wir nach Wesentlicherem.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alles läßt sich nicht Wissen und Schweigen ist Gold und wer möchte nicht gerne einmal mit einem sauber geschliffenen Messer seine Ohnmacht vor Finanzamt und Ehefrau verlieren und einfach dreinhauen, wenigstens einmal Krieger sein dürfen? Der Flucht in Paralellwelten ist Tor und Tür geöffnet, bei Mittelalterfesten, LARP Spielen, Reiterkriegerspielchen oder schlicht beim Schmökern in einem Fantasy Roman.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Legitimierend für diesen unnützen Zeitvertreib werden dann gewichtige Worte zitiert, wie aus Castanedas Lehren des nur in dessen Pejote Räuschen exisiternden Don Juan Matus oder Takashis Matsuokas Helden, Suzume No Kumo, der auch nur in dessen Fantasie lebt. Es böte sich jedoch auch das Zitat eines Dichterhelden aus den Wirren des 30 Jährigen Krieges an, Angelus Silesius, der uns aus seiner Einsiedelei des cherubinischen Wandersmannes entgegeruft:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Mensch werde wesentlich,&lt;br /&gt;denn wenn die Welt vergeht,&lt;br /&gt;so fällt der Anschein fort,&lt;br /&gt;das Wesen, das besteht.“&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9738510-2184423173484726969?l=steppenreiter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://steppenreiter.blogspot.com/feeds/2184423173484726969/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9738510&amp;postID=2184423173484726969' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/2184423173484726969'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/2184423173484726969'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://steppenreiter.blogspot.com/2008/02/cloud-of-sparrows-takashi-matsuoka.html' title='Cloud of Sparrows (TAKASHI MATSUOKA)'/><author><name>Steppenreiter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01537129042767285477</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_LUuEp7Dl3Cw/TC31cy9uWsI/AAAAAAAAAGI/hRqb1dmJYyQ/s1600-R/AIbEiAIAAABDCMCagZOjkYX2LCILdmNhcmRfcGhvdG8qKDg3OTE5NzMzMTYyZTA5ZDdkODJkMjA0YzU3ZTk1OTdjN2M0NzY3YWUwAVJwGcJQWDCbo6Hi-bCx19jLrNE3'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9738510.post-8289546642292192853</id><published>2007-10-23T04:31:00.001Z</published><updated>2007-10-23T04:31:51.789Z</updated><title type='text'>Die Heiligen, das sind die wahren VIPs</title><content type='html'>Maulânâ Sheikh Nâzim al-Óaqqânî, Lefke, Zypern, Sohbet vom Yaum al-ahad, 3. Shawwâl 1428 /14. Oktober 2007  Übersetzung Khairiyah Siegel.   &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;A‘ûdhu bi-llâhi mina sh-shaitâni r-rajîm, bismi llâhi r-rahmâni r-ra- hîm. Lâ haula wa lâ quwwata illâ billâhi l-‘aliyyi l-‘a|îm. O ihr Leute! Wir sind als Menschen erschaffen, erschaffen von den Kindern Adams! Wir sind geehrt worden! Allah ehrt uns – Madad, yâ Sul†ânu lAwliyâ’ –, versucht, diese Ehre zu bewahren! Womit Allah euch geehrt hat, das versucht zu bewahren! Wenn ich euch einen Diamanten gebe, muß ich euch dann sagen: „Hütet ihn“? Nein, denn es ist ja ein Diamant! Schnell tut ihr ihn an einen sicheren Ort! Was ist mit der Ehre Allahs des Allmächtigen, die euch gewährt wurde?  Einige Leute suchen Ehre durch ihren Juwelen, durch ihre Kronen ... Frauen denken, daß sie dadurch etwas werden und sagen: „Wir sind so geehrte Leute! Schaut, meine Krone, so viele Juwelen! Mein Kopf ist wie ein Juwelierladen!“ Versteht ihr? Seid hier nicht wie Statuen! Nickt zumindest mit dem Kopf! Ich frage mich, ob die Letue verstehen. Niemand versteht ... Ihr müßt zeigen: „Ich verstehe auch“, selbst wenn ihr gar nichts versteht. Wenn jemand einige Juwelen hat, dann ist er so stolz und denkt, er sei ein VIP: „Ich bin ein VIP!“ Ein VIP? Wieso gehst du dann aufs WC? ‘Ayb, das ist eine Schande! „Ihr seid ein VIP?“ „Jawohl, mein Herr!“ Aber als erstes, wenn sie aus dem Flugzeug steigen und die Leute sie in die VIP-Halle bringen, fragen sie: „Bitte, wo ist hier das WC?“ Oh! Ihr seid eine so wichtige Person – wie? Gehst ein VIP aufs WC? Ein VIP muß jemand sein, der nicht aufs Klo geht. Stimmt’s? Sagt „Ja!“ Schlaft ihr? Schlaft nicht! Ihr seid solche Idioten! Sie sagen: „Der Scheich macht Späße und redet. Allah weiß, wann er aufhört. Und unsere Frauen warten draußen, wann wir wohl rauskommen, wir machen eine lange Unterhaltung hier, der Scheich hält eine endlose Rede ...“ „Sagt alle Ja, und es ist schnell vorbei, und wir können gehen ...! Heute ist der dritte ‘Îd-Mubârak-Tag, wir müssen gehen, die Kinder sagen: Wir müssen spazierenfahren, wo ist unser Vater oder Großvater?“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tauba, Astaghfirullâh! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bahlul Dana war ein berühmter Wali, Heiliger. Einmal sagte Harûn Raschîd, Amîru l-Mu’minîn: „Yâ Bahlûl!“ Bahlul war, wie wir sagen, divane; er sagte: „Amîru l-Mu’minîn, was ist dein Befehl?“ „Geh zur Moschee und schau gegen Maghreb, wer zum Gebet kommt; bring die, die in der Jama‘ât beten, zum Iftar in den Palast!“ „Jawohl, mein Herr, ich versuche das.“ Er ging, und die Moschee war voll, und Bahlul kam zurück, aber brachte nur zehn Leute mit sich. Der Amîru l-Mu’minîn fragte: „Wo sind die Leute, die du zum Iftar bringen solltest?“ „O Amîru l-Mu’minîn, o Sultan! Du hast mir gesagt, diejenigen, die beten, bring zu mir, und die habe ich gebracht.“ „Nur zehn Leute?“ „Jawohl, mein Herr! Ich stand nämlich and der Tür der Moschee und fragte sie: ‚Was hat der Imam rezitiert?‘, und sie sagten: ‚Ich weiß nicht.‘ Nur zehn Leute habe ich gefunden, die zu mir sagten: ‚In der ersten Rak‘a, nach der Fâtiha, hat er Inna ataynaka rezitiert und in der zweiten, nach der Fâtiha, Qul Huwa-llâh. Nur zehn! Wenn du mir sagst: ‚Egal ob sie beten oder nicht, bringe, wen du dort findest‘, dann werde ich sie hierherbringen, aber du hast mir gesagt: ‚Diejenigen, die beten‘, und ich schaute, und nur zehn Leute waren beim Gebet dabei oder beteten. Und so sagte ich zu den anderen: ‚Geht!‘“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unsere Leute – Subhâna lâhi l-‘aliyyi l-‘a|îm! Yâ Hû –, ihr müßt versuchen, auch etwas von dem zu behalten, was wir sagen! Aber, wenn ihr nicht anwesend seid ... Eure Herzen ... Was sollen wir jetzt sagen? „Der Scheich redet ohne Ende ... So viele Sachen ... Unsere Frauen rufen, die Kinder rufen, und sie sagen: „Die Mittagszeit geht vorbei, wir müssen gehen und nach so vielen Orten schauen. Der Scheich versammelt mehr und mehr Leute und fragt, ob sie hungrig oder ärgerlich sind. Der Scheich beginnt und spricht und spricht und spricht ... Was sollen wir nur sagen?“ Jemand sagt: „Ich muß rausgehen“, denn da ist auch ein WC ...“ VIP! „Wir müssen aufs Klo!“ Wie können sie VIP sein? Und jeder will ein VIP sein! Warum? Wegen ihrer Juwelen! „Wir sind jemand!“ Und ihr seid nichts, nichts! Ihr wollt mit etwas Materiellem ein VIP sein! VIP sind diejenigen, die jahd ‘inda llâh haben, wahre Ehre in der göttlichen Gegenwart, sie sind wahre VIPs, die Heiligen! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf dem Weg nach Deutschland fuhr ich mehrmals durch die Schweiz und kam immer bei St. Nikolaus von der Flüe vorbei. Jedes Mal, wenn ich vorbeikam, bat mich seine Spiritualität, anzuhalten, und er sagte zu mir: „Bete für mich!“ – Ich kam immer mit ‘Abdu Samad, Professor ‘Abdu Samad, er nimmt jeden Weg, er folgt jedem Weg, nicht nur einem. Er kommt und geht; er schaut nicht nach nur einem Weg, sondern sagt: „Ich muß alle Wege ausprobieren“, und er probiert sie – und es wird Maghreb. Vom Morgen bis zum Abend! Zum Maghreb findet er dann den Weg und sagt: „Diesen Weg müssen wir nehmen.“ ‘Abdu Samad, er ist ein Guter. – Und ich steige aus und sitze am Grab, und die Spiritualität von St. Nikolaus ist so freundlich mit der meinen. &lt;br /&gt;Einmal gingen wir raus und wollten gerade ins Auto steigen, da kam jemand und schaute zu mir und grüßte: „Willkommen!“ „Thank you!“ Sie sagten mir, er sei der Priester des Klosters. Ich sagte „Seine Heiligkeit“ zu ihm, aber er sagte: „O Scheich, sag nicht Heiligkeit, denn ich bin nicht heilig. Ich kann nicht täuschen, ich mag die Leute nicht täuschen. Diese Bekleidung zeigt nur, daß ich der Diener dieses Klosters bin, nichts anderes, ich bin kein Heiliger!“ Ich fragte: „Ist selbst der Papst kein Heiliger?“ Und er sagte: „Selbst der Papst ist kein Heiliger! O Scheich, ein Heiliger liegt hier!“ Die Leute denken, daß das, was einige Leute euch an Ehrenabzeichen, Titeln, geben, ihnen Ehre gibt. Nein! Ehre kommt aus den Himmeln – Leute geben euch keine Ehre! &lt;br /&gt;Aber die Leute werden von Schaitan getäuscht; sie denken, daß, wenn sie eine „Grand“-Uniform anziehen, sie zu jemand anderem werden! Ich sage: „Zieht diese „Grand“-Uniform aus, bleibt nur in T-Shirt und Shorts und geht raus, wer wird zu euch ‚Willkommen, mein Herr‘ sagen, wenn ihr sagt: ‚Ich bin ein General?‘ „Wirklich? Ein General?“ Er zieht sich an und kommt, und sie sagen: „Jawohl, mein Herr! Sprich, du bist der General!“ Du bist kein General, deine Kleider sind der General! Die Leute denken, daß Titel, Nachgemachtes, den Leuten Ehre geben, nein, nein! Schaut, daß Ehre zu euch aus den Himmeln kommt! Das ist Ehre! Aber die Leute werden alle getäuscht, und so laufen sie, um etwas zu lernen, um zu studieren, zu studieren. In Universitäten, hier und dort, um etwas zu erreichen, um zu graduieren, um Doktoren und Master zu sein, PHD ... Jeder läuft, um etwas zu sein, ein so Wichtiger! Sie fragen niemals, was wohl den Herrn der Himmel mit ihnen zufrieden macht! Und so kommt jetzt der Fluch auf die Nationen! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alle Nationen sind unter dem himmlischen Fluch, und der Segen ist emporgehoben ... So wie Gabriel es sagte, als er Rasûlullâh zum letzten Mal besuchte: „Oh, geliebtester, verherrlichtester, gepriesenster Diener meines Herrn! Dies ist das letzte Mal, daß ich zu dir komme; ich komme nicht mehr!“ Und er sagte: „Nach dir komme ich noch ein paarmal aus bestimmten Gründen.“ „Wozu?“ „Ich komme, um den Leuten ‘ilm, das wahre Wissen, zu nehmen. Ein zweites Mal komme ich, um die Barmherzigkeit aus den Herzen der Menschen zu nehmen. Und ein drittes Mal komme ich, um den Leuten haya, das Schamgefühl, zu nehmen, so daß man bei den Männern und Frauen kein Schamgefühl mehr findet und Schamlosigkeit auf der ganzen Welt sein wird!“ Schaut jetzt! Männer und Frauen sind schamlos, sie haben dunkle Gesichter. Nicht in dem Sinne dunkel wie die Farbigen, nein, finster! Es kann jemand eine dunkle Hautfarbe haben, aber leuchten! Diese Leute werden, auch wenn ihre Gesichter hellhäutig sind, Dunkelheit und Häßlichkeit an sich haben! O ihr Leute! Versucht, eine Ehre in der göttlichen Gegenwart zu erlangen, damit ihr mit wahrer Ehre geschmückt werdet! Und Allah der Allmächtige bekleidet Seine Diener täglich fünfmal; diejenigen, die kommen und beten, bekleidet Er jedesmal mit einer anderen Ehre! Wie laufen da die Leute, um einige Medaillen zu haben? Und sie machen sie hierhin: „Ohhh ...!“ Hierhin und dorthin, von oben bis unten ... Al-hamdu lillâh, machen sie mich die Wahrheit sprechen! Niemand kann Nein sagen! Fünfmal rufen sie euch: „O ihr Leute, „hayya ‘alâ Salâh“, kommt zum Gebet, weil Allah der Allmächtige auf euch schaut: „Ob Mein Diener wohl seinen Eid einhält und kommt und für Mich ist?“ Er schaut, und wenn jemand kommt, so bekleidet Er ihn mit Ehre: morgens, zum ‚Zuhr, zum ‘Asr, zum Maghreb, zum ‘Ishâ’. „Wir können nicht so viel beten ...“ „Ihr werdet zu Dienern des WCs werden“, sage ich zu ihnen, „Ihr werdet wie große Ratten, fette Ratten, in den Abwasserkanälen sein. An eurem letzten Tag werdet ihr so sein. Es gefällt euch ja, immer dort zu sein, und nicht, zu kommen und zu sagen: ‚O unser Herr, vergib uns und bekleide uns mit Deinen himmlischen Ehren!‘“ Dies ist eine andere Periode der Ignoranz. Der Prophet hatte die erste Periode der Ignoranz beseitigt, aber nun kommen die Leute in die größte Dunkelheit durch die Ignoranz! Und sie haben ihren Weg verloren; sie laufen Schaitan und Schaitans Repräsentanten hinterher! Alle Länder, die die Demokratie haben, repräsentieren Schaitan! Jeder macht Wahlen ... Da kommt eine 9o Jahre alte Dame und fragt: „Wo soll ich den Zettel hineintun?“ „Wieso kommst du hierher?“ „Sie haben mich zu den Wahlen gerufen.“ „Unterschreibe hier. Du bist von den Affen.“ „Ha? Affen?“ Ja, sie sieht wie ein Affe aus. „Schreib hier Affe hin. Diese Box ist für Affen und ihre Nachkommen, diese ist für die Nachkommen der Bären, diese für die Nachkommen der Gorillas ...“ Versteht ihr? Die Leute verlassen die himmlischen Befehle, einschließlich der islamischen Welt! Überall machen sie Wahlen, Wahlen ... Das ist zu hundert Prozent der Weg Schaitans, der satanische Lebensstil, um die Leute auf den gefährlichsten Weg zu bringen, daß sie einander umbringen. Möge Allah uns vergeben! O ihr Leute – es ist genug. Genug, was wir sagen ... Möge Allah uns vergeben! Wenn Allah seinen Diener mag, dann macht er, daß er für Ihn arbeitet. Aber Allah liebte niemals solche Leute, die hinter Schaitan herlaufen! Und der Fluch kommt auf sie, der Segen auf die Muslime oder Gläubigen! Möge Allah uns vergeben! Zu Ehren des in Seiner göttlichen Gegenwart Geehrtesten, Sayyidinâ Muhammads, Fâtiha.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9738510-8289546642292192853?l=steppenreiter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://steppenreiter.blogspot.com/feeds/8289546642292192853/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9738510&amp;postID=8289546642292192853' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/8289546642292192853'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/8289546642292192853'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://steppenreiter.blogspot.com/2007/10/die-heiligen-das-sind-die-wahren-vips.html' title='Die Heiligen, das sind die wahren VIPs'/><author><name>Steppenreiter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01537129042767285477</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_LUuEp7Dl3Cw/TC31cy9uWsI/AAAAAAAAAGI/hRqb1dmJYyQ/s1600-R/AIbEiAIAAABDCMCagZOjkYX2LCILdmNhcmRfcGhvdG8qKDg3OTE5NzMzMTYyZTA5ZDdkODJkMjA0YzU3ZTk1OTdjN2M0NzY3YWUwAVJwGcJQWDCbo6Hi-bCx19jLrNE3'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9738510.post-9010255649544839227</id><published>2007-09-23T22:02:00.000Z</published><updated>2007-09-23T22:03:05.872Z</updated><title type='text'>Der Tintenspiegel</title><content type='html'>Die Geschichte weiß, daß der grausamste der Gouverneure des Sudan Yakub der Leidende war, der sein Land an die Ruchlosigkeit der ägyptischen Steuereintreiber auslieferte und in einem Gemach des Palastes starb, am vierzehnten Tag des Barmajat-Mondes im Jahr 1842. Etliche wollten wissen, daß der Zauberer Abderrahman El Masmudi (dessen Name übersetzt etwa lautet: Der Diener des Barmherzigen) ihn mit einem Dolch oder mit Gift beseitigt habe, doch ist ein natürlicher Tod wahrscheinlicher - schon darum, weil sie ihn Den Leidenden nannten. Gleichwohl unterhielt sich der Hauptmann Richard Francis Burton mit diesem Zauberer im Jahr 1853 und erzählt, was er ihm berichtete, wie folgt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;»Es ist wahr, daß ich in der festen Burg Yakubs des Leidenden als Gefangener schmachtete, auf Grund der Verschwörung, die mein Bruder Ibrahim anzettelte, mit dem faulen und eitlen Beistand der Negerhäuptlinge von Kordofan, die ihn denunzierten. Mein Bruder kam durch das Schwert um, auf dem Blutfell der Gerechtigkeit, ich jedoch warf mich vor die verhaßten Füße des Leidenden und sagte ihm, ich sei ein Zauberer, und wenn er mir das Leben schenkte, wollte ich ihm Formen und Erscheinungen zeigen, noch wunderbarer als die des Fanusi Jiyal (Laterna magica). Der Unterdrücker verlangte von mir auf der Stelle einen Beweis. Ich bat um eine Rohrfeder, eine Schere, einen großen Bogen venezianischen Papiers, ein Hörn Tinte, ein Holzkohlenbecken, ein paar Körner Koriandersamen und eine Unze Weihrauch. Ich zerschnitt das Blatt in sechs Streifen, schrieb Talismane und Beschwörungen auf die fünf ersten und auf den letzten die folgenden Worte, die im glorreichen Koran stehen: ›Wir haben deinen Schleier gelüftet, und der Anblick deiner Augen ist durchdringend.‹ Dann zeichnete ich ein magisches Quadrat in Yakubs rechte Hand und bat ihn, er solle sie hohl machen und goß einen Kreis Tinte mitten hinein. Ich fragte ihn, ob er sein Spiegelbild in dem Kreis deutlich wahrnehmen könne, und er antwortete mit Ja. Ich sagte ihm, er solle die Augen nicht erheben. Ich zündete den Weihrauch und den Koriandersamen an und verbrannte die Beschwörungen in dem Holzkohlenbecken. Ich bat ihn, er solle die Gestalt nennen, die er zu erblicken wünsche. Er bedachte sich und sagte zu mir: ›Ein wildes Pferd, das schönste, welches auf den Wiesen, die den Rand der Wüste säumen, zur Weide geht.‹ Er sah hin und erblickte die grüne und stille Flur und danach ein Pferd, das näherkam, flink wie ein Leopard, mit einem weißen Stern auf der Stirne. Er bat mich um eine Herde Pferde, so vollkommen wie das erste, und sah am Horizont eine breite Staubwolke und dann die Herde. Da wußte ich, daß mein Leben in Sicherheit war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Tageslicht kam eben herauf, als zwei Soldaten in meinen Kerker traten und mich in das Gemach des Leidenden führten, wo schon der Weihrauch, das Holzkohlenbecken und die Tinte meiner harrten. So forderte er von mir und zeigte ich ihm alle Erscheinungen der Welt. Dieser tote Mann, den ich verabscheue, hielt in seiner Hand, was die toten Menschen irgend erblickt haben und die Lebendigen sehen: die Städte, Himmelsstriche und Reiche, in die sich die Erde teilt, die in ihrem Kern verborgenen Schätze, die Schiffe, die übers Meer fahren, die Geräte des Kriegs, der Musik und der Chirurgie, die anmutigen Frauen, die Fixsterne und die Planeten, die Farben, deren sich die Ungläubigen beim Malen ihrer abscheulichen Bilder bedienen, die Minerale und die Pflanzen, samt den Geheimnissen und Kräften, die sie bergen, die Engel aus Silber, deren Speise Lobpreis und Verherrlichung des Herren ist, die Austeilung der Preise in den Schulen, die Standbilder von Vögeln und Königen, die im Herzen der Pyramiden sinnd, der Schatten, den der Stier wirft, auf welchem die Erde ruht, und der Fisch, der unter dem Stier ist, die Wüsten Gottes des Barmherzigen. Er sah Dinge, die nicht zu schildern sind, wie die mit Gas erleuchteten Straßen und den Walfisch, der stirbt, wenn er den Schrei des Menschen vernimmt. Einmal befahl er mir, ich solle ihm die Stadt zeigen, die sich Europa nennt. Ich zeigte ihm ihre Hauptstraße, und ich glaube, es war in diesem reißenden Strom von Menschen, die alle in Schwarz gingen und viele mit Brillen, daß er zum erstenmal den Maskierten erblickte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Gestalt, zuweilen in sudanesischer Tracht, zuweilen in Uniform, jedoch stets mit einem Tuch vorm Gesicht, drang von da ab in die Visionen ein. Sie fehlte nie, und wir mutmaßten nicht, wer sie war. Auch waren die Erscheinungen des Tintenspiegels, die zuerst momentan und bewegungslos gewesen waren, jetzt verschlungener; sie gehorchten ohne Verzug meinen Weisungen, und der Tyrann folgte ihnen mit klarem Verstand. Allerdings waren wir beide am Ende jedesmal erschöpft. Die gräßliche Natur der Szenen war eine weitere Quelle der Ermüdung. Es waren immer nur Züchtigungen, Würgestricke, Verstümmelungen, Ergötzungen des Henkers und des Grausamen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So erreichten wir schließlich den Morgen des vierzehnten Tages des Barmajat-Mondes. Der Tintenkreis war in die Hand gezeichnet worden, der Weihrauch in das Holzkohlenbecken gestreut, die Beschwörungen verbrannt. Nur wir beide waren zugegen. Der Leidende sagte mir, ich solle ihm eine unwiderrufliche und gerechte Bestrafung zeigen, weil sein Herz an diesem Tage einen Todesfall zu sehen begehrte. Ich zeigte ihm die Soldaten mit den Trommeln, das ausgebreitete Kalbsfell, die Leute, die sich an dem Schauspiel weideten, den Henker mit dem Schwert der Gerechtigkeit. Er verwunderte sich, als er ihn erblickte, und sagte zu mir: &gt;Es ist Abu Kir, der deinen Bruder Ibrahim hingerichtet hat, der deinem Schicksal ein E.nde setzen wird, sobald mir die Wissenschaft beschieden ist, diese Figuren ohne deinen Beistand zu beschwören.&lt; Er verlangte von mir, sie sollten den Verurteilten herbeischaffen. Als sie ihn brachten, wechselte er die Farbe, denn es war der unerklärliche Mann mit dem weißen Tuch. Er befahl mir, sie sollten ihm, ehe sie ihn töteten, die Maske abnehmen. Ich warf mich ihm zu Füßen und sagte: ›O König der Zeit und Grundstoff und Inbegriff des Jahrhunderts, diese Gestalt ist nicht wie die übrigen, weil wir seinen Namen nicht kennen noch den seiner Väter und auch nicht den der Stadt, die seine Heimat ist, so daß ich mich nicht getraue, an die Gestalt zu rühren, um nicht eine Schuld auf mich zu laden, für die ich Rechenschaft werde ablegen müssen.‹ Der Leidende brach in Lachen aus und schwor am Ende, er wolle gern die Schuld auf sich nehmen, wenn es da eine Schuld gäbe. Er beschwor es bei seinem Schwert und beim Koran. Da befahl ich, sie sollten den Verurteilten entkleiden und auf das Kalbsfell werfen und ihm die Maske herunterreißen. Dies alles geschah. Die entsetzten Augen Yakubs vermochten endlich dieses Gesicht zu schauen - das sein eigenes war. Er verhüllte sich aus Furcht und Wahnsinn. Ich drückte ihm die zitternde Rechte mit meiner Rechten, die fest war, nieder und befahl ihm, er solle dem Begängnis seines Todes weiter zusehen. Er war besessen von dem Spiegel: Er versuchte nicht einmal, die Augen zu erheben oder die Tinte auszugießen. Als das Schwert in der Vision auf das schuldige Haupt niederfuhr, stöhnte er mit einer Stimme auf, die bei mir kein Mitleid fand, und rollte zu Boden, tot.« - Aus dem Buch The Lake Regions of Equatorial Africa, von R. F. Burton&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9738510-9010255649544839227?l=steppenreiter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://steppenreiter.blogspot.com/feeds/9010255649544839227/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9738510&amp;postID=9010255649544839227' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/9010255649544839227'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/9010255649544839227'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://steppenreiter.blogspot.com/2007/09/der-tintenspiegel.html' title='Der Tintenspiegel'/><author><name>Steppenreiter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01537129042767285477</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_LUuEp7Dl3Cw/TC31cy9uWsI/AAAAAAAAAGI/hRqb1dmJYyQ/s1600-R/AIbEiAIAAABDCMCagZOjkYX2LCILdmNhcmRfcGhvdG8qKDg3OTE5NzMzMTYyZTA5ZDdkODJkMjA0YzU3ZTk1OTdjN2M0NzY3YWUwAVJwGcJQWDCbo6Hi-bCx19jLrNE3'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9738510.post-166788311845897522</id><published>2007-04-25T10:04:00.000Z</published><updated>2007-04-25T10:05:00.924Z</updated><title type='text'>The Old Man of the Steppes Finds a Horse</title><content type='html'>Once upon a time, there was a wise old man who lived in the steppes. He owned many horses. One evening, after a long day of working in the fields, he came home to discover that one of his horses--a mare, had run off. His family and his neighbours searched the surrounding area. When they finally gave up, they sent him their condolences, “We are sorry that this unfortunate incident happened to you.” The old man of the steppes remarked calmly, “The loss of my mare is not necessarily a bad thing. All will be shown for its true worth in time.”&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;The next morning, the old man of the steppes looked up in the horizon and saw two horses coming towards his house. The first horse was his mare that had run off, and the other was a stallion following the mare. Even from a distance, he could see that this stallion was a war horse of great stature and worth. He quickly inquired at the county office whether anyone had reported the loss of their stallion. The county magistrate advised him to keep the horse until someone had reported it missing. That evening, the old man’s family and his neighbours celebrated the return of his mare as well as his newly acquired stallion. At the celebration, he was called upon to make a speech. The old man of the steppes stood up and remarked calmly, “The acquisition of this stallion is not necessarily a good thing. all will be shown for its true worth in time.”&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;A week later, the old man’s son took the stallion out for a ride. Not being skilled in manoeuvering a great war horse, the boy suffered a terrible fall. As a result, his leg was broken. The old man’s family and his neighbours crowded around the boy and commented, “This is an awful thing that has happened. This stallion has brought bad luck to the family.” The old man of the steppes stood by the boy and remarked calmly, “This accident is not necessarily a bad thing. All will be shown for its true worth in time.”&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sometime later, the kingdom was involved in a cruel and unjust war with a neighbouring kingdom. All the young men of the kingdom were called upon to enlist in the army. The old man’s neighbours lamented as all their sons were called off to fight in the war. It was impossible to escape the draft as the enlisting officers moved from county to county and house to house in search of all the young men. Inevitably, they finally came upon the old man’s house.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seeing the stallion in the yard, they remarked to themselves, “This must be the home of a great warrior. But why has this coward not gone off to war? We must seize him at once.” When they searched the house, they found only the old man of the steppes, his wife and their crippled son. The enlisting officers then remarked, “This young man would have been a fine soldier if it were not for his broken leg. We cannot take him with us.” And thus, their son was exempted from fighting in the war. The old man’s neighbours, observing with amazement the declared, “What wisdom this old man has, that he can foresee both good and bad incidences for what they are truly worth!”&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9738510-166788311845897522?l=steppenreiter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://steppenreiter.blogspot.com/feeds/166788311845897522/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9738510&amp;postID=166788311845897522' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/166788311845897522'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/166788311845897522'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://steppenreiter.blogspot.com/2007/04/old-man-of-steppes-finds-horse.html' title='The Old Man of the Steppes Finds a Horse'/><author><name>Steppenreiter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01537129042767285477</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_LUuEp7Dl3Cw/TC31cy9uWsI/AAAAAAAAAGI/hRqb1dmJYyQ/s1600-R/AIbEiAIAAABDCMCagZOjkYX2LCILdmNhcmRfcGhvdG8qKDg3OTE5NzMzMTYyZTA5ZDdkODJkMjA0YzU3ZTk1OTdjN2M0NzY3YWUwAVJwGcJQWDCbo6Hi-bCx19jLrNE3'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9738510.post-117568228432695181</id><published>2007-04-04T09:05:00.000Z</published><updated>2007-04-04T10:24:44.336Z</updated><title type='text'>Amazonen</title><content type='html'>&lt;span style="text-decoration: underline;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;em&gt; &lt;/em&gt;Eine  Tagesorder lautet: »Achtung — zweihundertfünfzig Amazonen kommen über Nacht aus  Accra; Unterbringung in den Kasernen vorbereiten.«&lt;br /&gt;Die Amazonen sind nette Mädchnen aus Accra mit Namen wie Eunice, Beatrice,  Patience, Primrose, Maud und Rhoda. In Elmina waren es siebenhundert, die von  Benito Stafanelli, einem löwengesichtigen italienischen Stuntregisseur, im  Umgang mit Macheten ausgebildet wurden. Sie haben sich sehr schlecht aufgeführt.  Sie erzürnten die Dorfbewohner durch das Absingen unglaublich obszöner Lieder.  Sie streikten für mehr Geld und hätten beinahe einen Aufruhr angezettelt.&lt;br /&gt;Um  acht Uhr dreißig in der Früh fahren ihre Busse vor dem Palast vor. Wir hören  Geschrei und Gebrüll jenseits der Mauer.&lt;br /&gt;»Die Situation könnte außer  Kontrolle geraten«, sagt &lt;i&gt;Werner Herzog&lt;/i&gt; düster. »Jemand sollte für uns  beten.«  &lt;p&gt;Die Amazonen schlendern durch den Hof und gehen dann davon, um sich  umzuziehen — oder vielmehr auszuziehen — und in ihr Amazonenkostüm zu schlüpfen:  ein gelber Slip, mit weißer Kreide eingeriebene Brüste und als Helm ein  scharlachroter, mit Kaurimuscheln getüpfelter Kürbis. Sie tragen Macheten,  Schilder und Speere. Die Speerspitzen sind umgebogen, aber man könnte mit ihnen  immer noch ein Auge ausstechen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wahrend ich darauf warte, daß etwas geschieht — wie es beim Drehen üblich ist  -, sitze ich bei den Mädchen und fange Gesprächsfetzen auf.&lt;br /&gt;»Zieh deinen  Büstenhalter aus, Jemimah!« »Wie kannst du dich nur mit diesem Feigling  zusammentun?«&lt;br /&gt;»Tja, aber was soll man machen? Er ist auch ein Mensch.«&lt;br /&gt;»Er  ist ganz allein unterwegs. Er hat keine Frau.« »Frauen in Europa tun so was  nicht, Rhoda!«&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Es ist unerträglich heiß - um die 45 Grad Celsius —, und die Amazonen machen  schnell schlapp. Sie sollen einen spektakulären Angriff auf den Palast  unternehmen. Wir sitzen im Säulengang und sehen den Proben zu. Plötzlich stürzen  die Mädchen Speere schwingend auf uns zu, mit Werner, der barfuß ist, an ihrer  Spitze. »Los, Mädchen!« ruft er. »Schneller! Schneller!«  &lt;code&gt;- Bruce Chatwin,  Was mache ich hier. Frankfurt am Main 1993 (Fischer - Tb. 10362, zuerst  1989)&lt;/code&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9738510-117568228432695181?l=steppenreiter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://steppenreiter.blogspot.com/feeds/117568228432695181/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9738510&amp;postID=117568228432695181' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/117568228432695181'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/117568228432695181'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://steppenreiter.blogspot.com/2007/04/amazonen.html' title='Amazonen'/><author><name>Steppenreiter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01537129042767285477</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_LUuEp7Dl3Cw/TC31cy9uWsI/AAAAAAAAAGI/hRqb1dmJYyQ/s1600-R/AIbEiAIAAABDCMCagZOjkYX2LCILdmNhcmRfcGhvdG8qKDg3OTE5NzMzMTYyZTA5ZDdkODJkMjA0YzU3ZTk1OTdjN2M0NzY3YWUwAVJwGcJQWDCbo6Hi-bCx19jLrNE3'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9738510.post-115606498497415165</id><published>2006-08-20T09:09:00.000Z</published><updated>2006-09-07T12:32:18.860Z</updated><title type='text'>Mullah Nasruddin's Liste aller Dummköpfe</title><content type='html'>&lt;span class="postbody"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Einmal beauftragte der Herrscher Mullah Nasruddin, ein Verzeichnis aller Dummköpfe am Hofe anzufertigen. Nasruddin überlegte: Wenn er tatsächlich alle Dummköpfe auf diese Liste brächte – die Berater, Verwalter, Beamten und alle anderen – würde der Herrscher ihn nur ein weiteres Mal auslachen, selbst aber würde er sich alle zu Todfeinden machen. So beschloss er, anders zu handeln. Am festgesetzten Tag legte er daher dem Herrscher einen Bogen Papier vor, auf dem die Worte standen: „Verzeichnis der Dummköpfe am Hofe des Herrschers.“ Ganz unten stand aber nur ein einiger Name: der des Herrschers.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Was soll das?“ fragte der Herrscher drohend. Nasruddin antwortete: „Das ist ein Verzeichnis der Dummköpfe, mein Herrscher!“ – „In meinem Palast gibt es also nur einen einzigen Dummkopf, und der soll ich sein?“ fragte der Herrscher erzürnt. Nasruddin antwortete ruhig: „Ja, mein Herrscher! Da du mich beauftragt hast, eine Liste der Dummköpfe an Deinem Hof zu erstellen, so musst Du annehmen, dass es sehr viele gibt. Dennoch hältst Du sie sie um Dich, gibst ihnen zu essen, zu trinken, kleidest sie ein und erweist ihnen alle Ehren. Ist das nicht die größte Dummheit?“ – „Und wenn ich Dir beweise, dass sie gute und kluge Menschen sind und jene Hochachtung verdienen?“ – „Dann bist Du dümmer als sie alle zusammen, mein Herrscher, und Dein Name bleibt wiederum auf der Liste“, erwiderte Mullah Nasruddin. Der Herrscher war verblüfft: „Wie das?“ – „Ganz einfach“, erklärte Nasruddin: „Wenn Du weißt, dass alle Deine Vertrauten kluge und würdige Menschen sind und Du mir dennoch den Auftrag erteilst, ein Verzeichnis der Dummköpfe anzufertigen, so bist Du selbst dumm, weil Du kluge und gute Menschen für Dummköpfe hältst.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Herrscher merkte, dass Nasruddin sich nicht beirren ließ, und fragte mit drohender Stimme: „Und wenn ich beweise, dass in meinem Palast wirklich ein Dummkopf lebt und dass Du dieser Dummkopf bist?“ – „So bleibt Dein Name wiederum im Verzeichnis, denn wer, außer einem noch größeren Dummkopf, beauftragt einen Dummen, ein Verzeichnis der Dummköpfe anzufertigen?“ beharrte Nasruddin. Da schrie der Herrscher: „Kannst Du mir sagen, was Du machst, wenn ich jetzt den Henker rufe und ihm befehle, Deine freche Zunge herauszureißen?“ – „Dann streiche ich Deinen Namen und setze meinen an seiner Stelle, damit Dir in Zukunft keiner mehr die Wahrheit sagt“, versetzte kühn Mullah Nasruddin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus: „Weisses Minarett“ Main/Juli 1998&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9738510-115606498497415165?l=steppenreiter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://steppenreiter.blogspot.com/feeds/115606498497415165/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9738510&amp;postID=115606498497415165' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/115606498497415165'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/115606498497415165'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://steppenreiter.blogspot.com/2006/08/mullah-nasruddins-liste-aller-dummkpfe.html' title='Mullah Nasruddin&apos;s Liste aller Dummköpfe'/><author><name>Steppenreiter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01537129042767285477</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_LUuEp7Dl3Cw/TC31cy9uWsI/AAAAAAAAAGI/hRqb1dmJYyQ/s1600-R/AIbEiAIAAABDCMCagZOjkYX2LCILdmNhcmRfcGhvdG8qKDg3OTE5NzMzMTYyZTA5ZDdkODJkMjA0YzU3ZTk1OTdjN2M0NzY3YWUwAVJwGcJQWDCbo6Hi-bCx19jLrNE3'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9738510.post-115271864658491739</id><published>2006-07-12T15:36:00.000Z</published><updated>2006-07-12T15:39:56.863Z</updated><title type='text'>König Chlodwigs Rache (Geschichten aus der Zeit der Völkerwanderung)</title><content type='html'>&lt;em&gt;&lt;/em&gt;Der  Bischof einer geplünderten Kirche erbat von König Chlodwig (der damals die Taufe  noch nicht empfangen hatte) die Rückgabe eines wohl besonders schönen und großen  kirchlichen Gefäßes. Bei der Beuteverteilung bat der König seine beuteberechtigten  Krieger, ihm jenes Gefäß ohne Anrechnung auf seinen Beuteanteil zuzugestehen.  Während die anderen Anwesenden sich wohl oder übel willfährig zeigten, krakeelte  einer mit lauter Stimme: &lt;p&gt;»Nichts sollst du haben, als was dir das Los erteilt.« Und dabei schlug er  mit der Axt &lt;span style="text-decoration: underline;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.physiologus.de/axt.htm"&gt;&lt;/a&gt;nach dem Krug. Der König bemeisterte und verbarg  seinen Zorn&lt;span style="text-decoration: underline;"&gt;&lt;/span&gt;, nahm das Gefäß an sich und übergab es dem Boten des Bischofs. Ein  Jahr war vergangen, als der König auf einer Heerschau die Ausrüstung seiner  Krieger musterte und sich plötzlich dem vorlauten Krakeeler gegenüberfand. »Keiner  trägt seine Waffen so verwahrlost wie du!« herrschte er ihn an, entriß ihm seine  Streitaxt und warf sie ihm vor die Füße. Jener bückte sich, um seine Waffe aufzuheben  da hieb ihm der König mit aller Wucht seine Streitaxt in den Schädel. »So«,  sagte er, »hast du es damals mit dem Krug gemacht«. &lt;i&gt;Gregor von Tours&lt;/i&gt; beendet  diese Erzählung mit der Bemerkung, der König habe durch diese Tat eine große  Furcht vor seiner Person begründet. &lt;code&gt;- Gustav Radbruch, Heinrich  Gwinner: Geschichte des Verbrechens. Frankfurt am Main 1990 (Die Andere Bibliothek  62, zuerst 1951)&lt;/code&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9738510-115271864658491739?l=steppenreiter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://steppenreiter.blogspot.com/feeds/115271864658491739/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9738510&amp;postID=115271864658491739' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/115271864658491739'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/115271864658491739'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://steppenreiter.blogspot.com/2006/07/knig-chlodwigs-rache-geschichten-aus.html' title='König Chlodwigs Rache (Geschichten aus der Zeit der Völkerwanderung)'/><author><name>Steppenreiter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01537129042767285477</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_LUuEp7Dl3Cw/TC31cy9uWsI/AAAAAAAAAGI/hRqb1dmJYyQ/s1600-R/AIbEiAIAAABDCMCagZOjkYX2LCILdmNhcmRfcGhvdG8qKDg3OTE5NzMzMTYyZTA5ZDdkODJkMjA0YzU3ZTk1OTdjN2M0NzY3YWUwAVJwGcJQWDCbo6Hi-bCx19jLrNE3'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9738510.post-114889931075397675</id><published>2006-05-29T10:39:00.000Z</published><updated>2006-05-29T10:48:57.496Z</updated><title type='text'>Rahwana, die verlorengegangene Stute</title><content type='html'>aus „Söhne Der Wüste“ (Carl Raswan, alias Schmidt)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Wüstenaraber kämpft immer für das, was er braucht. Eher lässt er sich in eine Schlägerei ein, als dass er sich durch unehrliche Mittel einen Gewinn verschafft. Beutemachen unter Einsatz des eigenen Lebens hat für ihn nichts Ehrenrühriges, wohl aber der gewöhnliche Diebstahl, und niemals unterschlägt er einen Fund. Ich war Scheich Halid Iben Schalans Gast, als einer seiner Löhne an Typhus erkrankte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Seuche ist in der Wüste selten, denn das Wanderleben der Beduinen ist sehr gesund. Je tiefer man ins Innere reist, desto keimfreier werden Luft und Boden durch den Einfluss von Sonne und Wind. Indessen kann das Wasser gefährlich werden, wenn es in Regenpfützen und Löchern brackig geworden ist und die Kadaver toter Tiere darin faulen. Der Beduine rührt daher selten stehendes Wasser an. Er zieht die Milch seiner Herden vor. Ich pflegte den typhuskranken Knaben einige Wochen, bis ich sicher war, dass er genesen würde. Während dieser ganzen Zeit setzten wir unsere tägliche Wanderung fort und führten das kranke Kind in einer halbmondförmigen Kamelsänfte, wie sie von den Frauen und Kindern der Scheichs benützt werden, behutsam vom Zeltplatz zu Zeltplatz. Sobald  das Lager am Nachmittag aufgeschlagen war, stattete ich dem Zelt meine Freundes Halid einen Besuch ab, um nach seinem Söhnchen zu sehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jedesmal stand eine Schimmelstute zwischen den Zeltseilen. Sie machte einen halbverhungerten Eindruck und war offenbar so schwach und abgezehrt, dass niemand sie mehr reiten mochte. Nach lagen und erschöpfenden Kriegszügen wurden viele Rennkamele und Stuten fast ein ganzes Jahr sich selbst überlassen, um sich langsam zu erholen, doch versorgte man sie mit Extrarationen von Gerste, Datteln und Milch. Diese magere kleine Stute hielt sich an den wandernden Stamm und schien Halids Zelt allen anderen vorzuziehen, da ich sie immer dort fand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gemäss dem ungeschriebenen Gesetz der Wüste erwartet man von dem Finder eines erirrten Tieres nicht, dass er es füttert oder sich sonstwie des unglücklichen Geschöpfes annimmt. Er ist nicht einmal berechtigt, es anzurühren oder zu tränken. Er muss es seinem Schicksal überlassen. Wenn der Besitzer auftaucht und entdeckt, dass sein Tier versorgt wurde, nimmt er ohne weiteres an, dass die Pflege aus gewinnsüchtigen Gründen erfolgt sei. Lange Jahre des Zusammenlebens mit Beduinen hatten mich gelehrt, dass sie ihre Tiere niemals mißhandeln, noch grausam zu ihnen sind außer aus Gründen, die auf uralte, barbarische Bräuche zurückgehen. In diesem höchst unglücklichen Fall der verirrten Stute war Halid das Los auferlegt, grausam zu sein. Er mußte auch dann gleichgültig erscheinen, wenn er es nicht war. Vor unseren Augen starb die Stute an Hunger und Durst. Keiner warf  ihr einen Blick zu, wenn er an ihr vorüberging. Sie fand kein Mitleid.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich mußte daran denken, dass Halid auf dem großen Hungermarsch nach dem Ende des Ersten Weltkrieges seine eigenen Kinder tagelang ohne Nahrung gelassen hatte, um Milch zu sparen für eine berühmte Stute, die ihm anvertraut worden war. Die Stute blieb am Leben, aber zwei von Halids eigenen Söhnen waren dem Tod durch Entkräftung nahe. Monatelang waren sie zu schwach, um auch nur einen Schritt zu gehen, und erholten sich erst, als sie zu Iluwi, Nuris Sklaven, in eine Oase am Wadi Sirhan gebracht wurden, wo sie den ganzen Winter in einem Garten lebten und sich nach Herzenslust an Obst und Milch erlaben konnten. Halid war ein strenger Mann und vielleicht ein gefühlsharter Vater, dennoch liebte er seine Kinder und die arabischen Pferde; nur hing er nicht weniger an den alten Bräuchen, die ihm heilig waren und unantastbar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wußte, dass sein Sinn sich nicht beugen ließ, dass es für ihn keine Ausnahme im Gesetzt der Wüste gab. Die verirrte Stute war für ihn einfach nicht da. Aber der Anblick des schuldlosen Tiers, das in solcher Qual starb, brach mir fast das Herz.. Ich frage Halid, ob ich nicht das Pferd in mein Zelt führen und für sein leibliches Wohl sorgen dürfe. Der Blick, den er mir zuwarf, war von durchdringendem Ernst, und eine Weile saß er schweigend da. Dann erwiderte er kühl, dass er kein Recht hätte, Einspruch zu erheben, denn ich sei ein Fremdling und sein Gast; aber ich möge bedenken, fügte er warnend hinzu, dass man mich wegen meiner Handlungsweise verachten würde. Ich war immer sorgfältig bemüht gewesen, die Gefühle der Beduinen zu schonen; doch diesmal war mein Mitleid größer als alle anderen Bedenken. Ich erhob mich und kehrte zu meinem Zelt zurück. Dann nahm ich eine große hölzerne Schale, melkte zwei von meinen Kamelen und brachte das Gefäß mit frischer Milch der hungernden Stute. Als ich mich ihr näherte, hob sie plötzlich den Kopf. Sie hatte die süße Milch gerochen, und diese Witterung hatte genügt, ihr neue Kraft zu geben. Mit einem schwachen Wiehern tauchte sie die fiebernden Lippen in den duftenden Schaum und leerte die Schale mit wenigen tiefen Zügen. Dreimal mußte ich zu meinen Kamelen zurückkehren, die sieben oder acht Liter ihrer Nährkraft willig hergaben. Damit war die Stute gerettet. Von diesem Tag an behielt ich sie in meinem Zelt. Sie erholte sich schnell; bereits eine Woche später konnte ich sie zu neuen Weidegründen reiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einige Monate vergingen, ohne dass sich der eigentliche Besitzer der Stute sehen ließ. Doch das Benehmen meiner Freunde mir gegenüber hatte sich geändert. Sie hielten sich scheu zurück und schienen mich wirklich im geheimen zu verachten, obwohl ich öffentlich erklärt hatte, dass ich die Stute sofort ihrem rechtmäßigen Herrn ausliefern würde, wenn er käme und sich als solcher auswiese. Wenn Besucher und Gäste aus anderen Stämmen bei und vorsprachen, führte ich ihnen Rahwana stets vor und bat sie, mir beim Auffinden ihres Besitzers u helfen. Aber all mein Lohn waren Vorwürfe, dass ich der Hand Allahs Einhalt geboten hätte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eines Tages erschien ein Fremder mit seinem Sklaven und machte es sich im Zelt des Scheichs bequem. Ich ging hinüber und saß in der Versammlung der Männer, ihrer Rede lauschend. Schon bei ihrer Ankunft hatten wir erraten, dass unsere Gäste Feinde waren. Die Überlieferung der Araber erlaubte uns nicht, sie zu befragen, ihnen hingegen, mit uns zu leben, zu wandern und zu jagen, solange es ihnen gefiel , ohne jemals ihr Woher und Wohin zu enthüllen. Als der Fremde scheinbar beiläufig erwähnte, dass er seine Stute verloren hätte, und sie beschrieb, sagte Halid ihm, dass sich ein Pferd dieses Aussehens bei uns eingefunden hätte, Dann wies er auf mich und bat seinen Gast, ihm zu verzeihen, dass er mir erlaubt hätte, sich der Stute anzunehmen. Der Besitzer möge jetzt gehen und sein Eigentum zurückfordern. Schweigend erhob sich der Gast mit seinem Sklaven und bat, ihm den Weg zu meinem Zelt zu zeigen. Freudig bot ich ihm meine Führung an und erzählte ihm unterwegs, wie glücklich ich sei, dass er sein Pferd wiedergefunden hätte. Der Mann blickte starr und schweigend geradeaus, ohne auch nur ein einziges Wort an mich zu richten. Rahwana begrüßte ihn mit lautem freudigem Wiehern des Erkennens. Kein Zweifel, er war der Herr. Als er seine Stute bestieg, wandte er mir den Kopf zu und zischte in schneidendem Hohn: Du Diebesseele!  Er hatte nicht das Wort „Faris“ gebraucht, das eine schmeichelhafte Bedeutung gehabt hätte; denn unter einem Pferdedieb versteht man einen Mann, der furchtlos in die Weidegründe des Feindes eindringt und sich die begehrte Stute „nimmt“, wodurch er eine Art Kavaliersehre gewinnt, die von Freund und Feind anerkannt wird.  Nein, er hatte mich mit einem Wort gekränkt, dem Feigheit und Niedertracht anhaften. Ebenso erzürnt über die Unverschämtheit wie über die Undankbarkeit, die sich in der Beleidigung kundtat, ergriff ich sein Pferd beim Halfter. Jetzt wollte ich ihn zwingen, Namen und Stammeszugehörigkeit zu bekennen.  Du bist verschlagen genug, in unser Lager zu kommen und die Stute zurückzufordern, ohne uns wissen zu lassen, wer du bist. Doch wer bezeugt mir, dass du die Wahrheit strichst?  Der Pfeil saß. Er sprang vom Pferd und zog seinen Dolch. Doch sein Sklave warf sich dazwischen und entwaffnete ihn, indem er ihm vorhielt, welch ein Unglück er durch den Bruch des Gastrechts auf sich und die Seinen herabbeschwören würde. Dann wandte sich der Sklave an mich und gab die verweigerte Auskunft: Wir sind Amarat aus der Sippe Ibn Haddals, und die Stute gehört uns von Rechts wegen.  Inzwischen hatte sich uns Halid mit seinem Gefolge von Verwandten und Sklaven genähert. Er warnte den Amarat, dass er in drei Tagen, wenn sich Brot und Fleisch seiner Gastfreundschaft im Bauch gedreht hätten, aller &gt;Pflichten enthoben sei und ihm die Stute abjagen könne.  Darauf hatte der Amarat nur ein Hohnlächeln. Beim Davonreiten gipfelten seine spöttischen Bemerkungen in dem Wunsch, dass wir schnellere Kamel ritten als er und sein Sklave und unsere Pferde ausdauernder wären als Rahwana.  Ich hatte oft bedauert, dass der Benzinmotor der modernen Welt seinen Einzug sogar in die Einsamkeit der Wüste gehalten hatte ; doch jetzt war ich froh, dass ich mein Auto bei mir hatte und es Halid anbieten konnte, um seinen Feind zu verfolgen. Drei Tage nach dem Aufbruch des Amarats aus unserem Lager bestieg ich mit Halid und zwei Mann seiner Leibgarde meinen Wagen, und die Jagd begann. Obwohl wir die Spuren der Flüchtlinge zeitweilig verloren, fanden wir sie im  unberührten Sande und in den ausgetrockneten Flußbetten stets wieder und überholten die Gesuchten nach einer Fahrt von acht Stunden, wobei wir eine Entfernung zurücklegten, die uns auf Kamelen ebenso viele Tage gekostet hätte.  Der Amarat und sein Sklave ergaben sich ohne Kampf, und wir erhielten die verlorengegangene Stute zurück.  Als ich Rahwana bestieg, um mit ihr davonzureiten, sah ich Tränen in den Augen ihres Herrn, und diese Tränen wuschen alle erlittene Kränkung aus meinem Gedächtnis. Ich stieg ab und legte das Halfter in seine Hand.  Habe ich jetzt deine Stute rechtmäßig nach dem Gesetzt deiner Väter und mit der Kraft meiner Hand erworben? Das tatest du, antwortete er. So gebe ich dir Rahwana vor diesen Zeugen zurück und verlange nichts von dir als das Erstgeborene ihres Leibes!  Ohne ein Wort zu erwidern, band der Amarat die Stute am Gurt seines Kamelsattels fest und ritt mit ihr und seinem Sklaven davon. Ich schaute Rahwana nach, und der Gedanke, dass ich sie nie wiedersehen würde, würgte mich ; aber trotz allem war es mir ein Trost, dass die Beschämung auf seiten unseres hochmütigen Feindes war.  Als ich später meinen Zweifeln Ausdruck gab, ob der Amarat sein Wort halten würde, zu dem er sich stillschweigend verpflichtete, indem er Rahwana von mir als Geschenk annahm, hielt Halid seine Hand hoch.  Sieh diese fünf Finger, jeder ist anders, und keiner ist gleich lang. Vier stehen zusammen und halten zueinander in Freud und Leid – einer bleibt abseits, der Daumen. So auch wir Menschen. Sind wir nicht alle verschieden und kommen doch im allgemeinen gut miteinander aus? Doch hin und wieder gibt es einen Eigenbrötler, der sich absondert, obwohl er niemals ganz von seinesgleichen fortkann, sondern mit den andern zusammenarbeiten muß, wenn er dazu gezwungen wird.  Ich glaubt zu wissen, dass Hochherzigkeit nicht zu den Wesenszügen des Amarats gehörte. Vielleicht wohnte nicht einmal das Ehrgefühl des echten Beduinen in seiner Seele. Darauf erwiderte Halid, er wäre vielleicht ein „Daumen", dünkelhaft, undankbar und anmaßend. Solche Männer ertrügen die Gemeinschaft der Wüstenvölker nicht. Sie wären Unruhestifter, und ihrem Wort wäre nicht zu Trauen. Ich begann die Hoffnung aufzugeben, dass ich jemals das Erstgeborene Rahwanas zu Gesicht bekommen würde, das Fohlen der verlorengegangenen Stutze, die ich so tief ins Herz geschlossen hatte ; wie tief, hatte ich freilich erst gefühlt, als sie von mir gegangen war.  Auf ein Fohlen zu warten, von dem man noch nicht einmal weiß, ob es empfangen worden ist, das ist eine undankbare Aufgabe. Doch dem Beduinen ist das gegebene Wort heilig. Erst als Rahwana ein Füllen geboren hatte, sollten wir erfahren, dass wir es mit einem redlichen Manne zu tun gehabt hatten. Ihr Herr ließ mir sagen, dass er der kleinen Stute den Namen "Sakkah" gegeben habe, und das bedeutet: "Die mit Eisen Gefesselte". Gefesselt durch ein heiliges, noch vor ihrer Geburt gegebenes Versprechen.  Als Sakkah zwei Jahre alt war, kam sie in meinen Besitz. Ich war in dieser Zeit zwischen Kalifornien und Arabien hin- und hergereist und seit Jahren nicht mehr bei den Amarat gewesen..Sein Sklave überreichte mir das "Bild" seiner Mutter, nur in einem Punkt glich es ihr nicht. Sakkah war braun, und Rahwana war eine Schimmelstute gewesen – rein weiß - , und weiß war auch, wie der Beduine es ausdrückt, das Herz ihres Herrn. Als das Füllen ein Jahr alt gewesen war, hatte er seinen Sklaven mit Rahwanas Tochter zu Halids Zelt gesandt, denn Halid hatte mich zu jener Zeit als Wintergast erwartet. Ich aber befand mich in Kalifornien.  Geduldig wartete der Sklave ein ganzes Jahr auf mich. Er hatte von seinem Herrn den Befehl empfangen, mir Sakkah mit seinen eigenen Händen zu übergeben oder nie mehr zurückzukommen. So will es das Gesetzt der Wüste, und Zeit ist nicht mehr als ein Sandkorn. Nur das Wort, zu dem sich ein Mann verpflichtet hat, ist von großer und ernster Bedeutung, denn es wurde am Anfang auf die Zunge des Menschen gepflanzt als das Saatkorn, das in die Ewigkeit hineinsprießt, ein heiliger Mittler zwischen Gott und Mensch, die Bürgschaft dafür, dass in der Unendlichkeit der Wüste der Mann mit dem Manne im Vertrauen leben kann, in unerschütterlicher Sicherheit, dass dem gegebenen Wort unwandelbar auch die Erfüllung folgen wird.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9738510-114889931075397675?l=steppenreiter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://steppenreiter.blogspot.com/feeds/114889931075397675/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9738510&amp;postID=114889931075397675' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/114889931075397675'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/114889931075397675'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://steppenreiter.blogspot.com/2006/05/rahwana-die-verlorengegangene-stute.html' title='Rahwana, die verlorengegangene Stute'/><author><name>Steppenreiter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01537129042767285477</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_LUuEp7Dl3Cw/TC31cy9uWsI/AAAAAAAAAGI/hRqb1dmJYyQ/s1600-R/AIbEiAIAAABDCMCagZOjkYX2LCILdmNhcmRfcGhvdG8qKDg3OTE5NzMzMTYyZTA5ZDdkODJkMjA0YzU3ZTk1OTdjN2M0NzY3YWUwAVJwGcJQWDCbo6Hi-bCx19jLrNE3'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9738510.post-114253056107653876</id><published>2006-03-16T17:31:00.000Z</published><updated>2006-03-16T17:36:01.096Z</updated><title type='text'>Das Einhorn</title><content type='html'>MIT äußerstem Erstaunen bemerkte er an der Bushaltestelle ein schneeweißes Einhorn. Die Sache erstaunte ihn sehr, zumal im Traktat über die DINGE, DIE NICHT EXISTIEREN ein ganzes Kapitel vom Einhorn gehandelt hatte; er war damals ziemlich kompetent gewesen bezüglich der DINGE, DIE NICHT EXISTIEREN, und hatte ausgezeichnete Zeugnisse erhalten, ja sein Professor hatte ihn sogar ermuntert, ein Spezialist für DINGE, DIE NICHT EXISTIEREN zu werden. Es versteht sich von selbst, daß man beim Studium der DINGE, DIE NICHT EXISTIEREN auch die Gründe klarlegt, warum sie nicht existieren können, sowie die Modi, in welchen sie nicht existieren: zumal die DINGE unmöglich, widersprüchlich, unvereinbar, außerraumzeitlich, antihistorisch, rezessiv und implosiv sein und noch in vielen anderen Modi nicht existieren können. Das Einhorn war absolut antihistorisch, und doch stand da eins an der Bushaltestelle, und die Leute schienen sich nicht darüber zu wundern, aber des Außerordentlichen war noch kein Ende: das Einhorn tuschelte nämlich — man kann es nicht anders nennen — mit etwas, das er nicht sehen konnte; dann kam ein Bus und das Einhorn grüßte den Jemand, den er nicht sehen konnte und stieg ein, wobei es einen Ausweis wie man sagt »vorwies«; und da entpuppte der jemand sich als ein Basilisk mittlerer Größe, mit sehr dicken schwarzen Augengläsern. Der Basilisk war ein kompliziertes Tier und seine lnexistenz gründete auf »Übermaß«;~ außerdem war er ein Tier, das als gefährlich beschrieben wurde — seine Augen besaßen »unmögliche« Kräfte — und ihm kommt der Gedanke, daß der Basilisk deswegen die Augengläser trug. Der Basilisk hatte eine Mappe unterm Arm, und als ein Bus näherkam, öffnete er sie und zog etwas heraus — war es nicht ein Medusenhaupt? — etwas, das sich die Busnummer ansah und sie ihm dann mitteilte, denn eins war klar: mit jenen Augengläsern konnte er nichts sehen. Der Spezialist in den DINGEN, DIE NICHT EXISTIEREN war ziemlich verwirrt; war er womöglich verrückt? Es schien ihm nicht so. Er begann, ziellos umherzuirren und begegnete einem Waldbock, einem Phoenix und einer Doppelschleiche auf dem Fahrrad; ein Satyr fragte ihn nach der Macedonio-Melloni-Straße und ein Herr mit dem Kopf mitten auf der Brust fragte ihn nach der Zeit und bedankte sich höflich. Als er dann anfing Feen, Elfen und Schutzengel zu sehen, hatte er den Eindruck, seit jeher in einer von den Menschen verlassenen oder mit Komparsen bevölkerten Stadt gelebt zu haben; und jetzt fragt er sich, ob nicht auch die WELT — ja gerade die WELT — ein DING sei, DAS NICHT EXISTIERT!&lt;br /&gt;aus Luigi Malerba: Närrische Welt&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9738510-114253056107653876?l=steppenreiter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://steppenreiter.blogspot.com/feeds/114253056107653876/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9738510&amp;postID=114253056107653876' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/114253056107653876'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/114253056107653876'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://steppenreiter.blogspot.com/2006/03/das-einhorn.html' title='Das Einhorn'/><author><name>Steppenreiter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01537129042767285477</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_LUuEp7Dl3Cw/TC31cy9uWsI/AAAAAAAAAGI/hRqb1dmJYyQ/s1600-R/AIbEiAIAAABDCMCagZOjkYX2LCILdmNhcmRfcGhvdG8qKDg3OTE5NzMzMTYyZTA5ZDdkODJkMjA0YzU3ZTk1OTdjN2M0NzY3YWUwAVJwGcJQWDCbo6Hi-bCx19jLrNE3'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9738510.post-113402963580456574</id><published>2005-12-08T08:03:00.000Z</published><updated>2005-12-08T10:06:52.266Z</updated><title type='text'>Opferstätten</title><content type='html'>Es gibt Wünsche deren Erfüllung sich unserem unmittelbaren Zutun verschließt. Um dem Dilemma einer glücklosen Niederlage bei der Verwirklichung unserer Träume und Wünsche zu entgehen, haben wir Menschen interessante Strategien entwickelt, die helfen. Wir geben etwas, was uns wertvoll ist und opfern es auf einem Altar, einer Opferstätte, vordergründig um die Mächte des Schicksal für unser Begehren wohlgesonnen zu machen, doch was beim Ausführen dieser Handlung noch viel wichtiger ist, wir nehmen damit vom unmittelbaren Drängen unseres Wunsches Abstand und lösen so eine große Menschheitsaufgabe. Wie das?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Opfern ist ein interessanter Vorgang, der wenn korrekt ausgeführt immer gelingt, da er auf einer großen Weisheit und Menschenkenntnis gründet. Gemeinhin halten wir Opferstätten für Relikte und damit Zeichen eines magischen, urzeitmenschlichen, beinahe schon instinktnahen Verhaltens. Doch genau das ist es nicht. Opfern nach dem bisher skizzierten Verständnis kann nur derjenige, der anerkennt hat, dass nicht jedes Geschehen von seinem unmittelbaren und kurzfristigen oder langfristigen Handlungen und Bestrebungen abhängt. Dass es keine zwingend kausale Verbindung zwischen Handlung und Wirkung gibt, worauf seine Wunscherfüllung aufbauen könnte und Nahrung fände.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieses Weltverstehen verlangt bereits eine hohe Abstraktionsfähigkeit des Menschen, das eben nicht magischen Ursprungs oder nur instinktbehaftet ist. Doch opfern bedeutet noch mehr, denn allein die Anerkenntis des nichtkausalen 'Schicksals' löst nicht den Drang des Wünschens. In der Opferhandlung verbirgt sich das Trennen von Wertvollem und zwar entgültigem Abtrennen, denn das Geopferte wird nicht anderen Mesnchen anvertraut, die etwa beim 'Schicksal' ein gutes Wort einlegen könnten, sondern direkt der jenseits unserem Verständnis arbeitenden Schicksalsmacht selbst. So verstanden besiegelt die Opfergabe unser Anerkenntnis dem Schicksal ausgeliefert zu sein und ist Sinnbild für den hingegebenen, der Schicksalsmacht anvertrauten Wunsch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese (Hin-)Gabe an das Schicksal bedeutet somit Lösen von Verstrickungen, die durch den Wunsch selbst in uns erzeugt wurden und damit ein Zurückkehren zu einer unvoreingenommenen, ja befreiten Lebensführung. So verstanden ist Opfern und sind Opferstätten Zeichen für Menschen, die sich aus ihren Wünschen befreiten, indem sie deren Erfüllung dem Schicksal anvertrauten. Sie sind Zeichen einer überaus hoch stehenden Kultur und Zivilisation.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9738510-113402963580456574?l=steppenreiter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://steppenreiter.blogspot.com/feeds/113402963580456574/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9738510&amp;postID=113402963580456574' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/113402963580456574'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/113402963580456574'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://steppenreiter.blogspot.com/2005/12/opfersttten.html' title='Opferstätten'/><author><name>Steppenreiter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01537129042767285477</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_LUuEp7Dl3Cw/TC31cy9uWsI/AAAAAAAAAGI/hRqb1dmJYyQ/s1600-R/AIbEiAIAAABDCMCagZOjkYX2LCILdmNhcmRfcGhvdG8qKDg3OTE5NzMzMTYyZTA5ZDdkODJkMjA0YzU3ZTk1OTdjN2M0NzY3YWUwAVJwGcJQWDCbo6Hi-bCx19jLrNE3'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9738510.post-113048476694014706</id><published>2005-10-28T07:30:00.000Z</published><updated>2005-10-28T07:35:00.986Z</updated><title type='text'>Aufgeschnappt...</title><content type='html'>&lt;em&gt;Bei uns im Forum habe ich folgendes Posting aufgeschnappt: &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zitat:&lt;br /&gt;Original geschrieben von Niels:&lt;br /&gt;"Wenn ich den Leittierstatus anstrebe, geht das meiner Meinung nach nur über Dominanz. Das Leittier ist oft unbarmherzig, für unser Verständnis sogar manchmal ungerecht, fordert rücksichtskos Aufmerksamkeit, wann immer er das für angezeigt hält, kann sicher auch mal kuscheln (aber Anfang und Ende werden dann allein vom Leittier bestimmt), aber dafür macht es immer das aus Sicht des Herdenmitglieds Richtige ( auch immer mit der gleichen Konsequenz) und das ist wohl das Schwierigste für uns Menschen (zu wissen, was in der jweiligen Situation richtig ist und trotz eigener Stimmungslagen immer gleich konsequent zu erscheinen)."&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Andrea Speidel (Horsewomman): "Genau!! Du hast den Finger genau auf die Wunde gelegt. Das ist genau der Punkt wo die meiste "Pferdeflüster“ -literatur" einen weiten Bogen drum macht. Und genau das ist auch das Schwierige an so einer Beziehung. Es gab schon Fälle wo Reiter mit der „Bodenarbeit nach Buch!!“ in sehr gefährliche Situationen gekommen sind, wo plötzlich vom Pferd „Rangordnungskämpfe“ eingefordert worden sind, die erstmal klären sollten, wer hier der Dominante ist. Klar gelten dann, wenn man ein solches Parkett betreten hat .. klare und meist auch etwas unbarmherzige Regeln. Ein Leittier braucht eben diese „soziale Kompetenz“ ..(lach ... hatten wir das nicht schon einmal in einem anderen Zusammenhang!!)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und es ist immer so, die Kommunikation beginnt wenn ich mich den Pferden nähere (quasi .. von der Weide hole) und endet, wenn ich das Pferd verlasse (auf die Weide bringe). Ich dieser Zeit sollte ich diese Regeln befolgen bzw. wenn das nicht immer geht, mir die Regelübertritte merken. Ich habe da so eine Art Punktsystem im Kopf und weiß, wenn das Pferd mal wieder zu viele Pluspunkte gesammelt hat, kann es unter Umständen für mich gefährlich werden! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn ich mit meinen Pferden z.B. ohne Zaum reite oder sie auffordere ohne Leine frei hinter mir herzulaufen, obwohl überall auch andere Pferde stehen etc. sind das keine Zirkuskunststücke, sondern hier teste ich genau ob ich noch eine Leitfunktion innehabe bzw. versuche meine Stellung so zu festigen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und deswegen liegt das Geheimnis eines sicheren und vertrauensvollen Reitens im Umgang mit den Pferd!"&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9738510-113048476694014706?l=steppenreiter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://steppenreiter.blogspot.com/feeds/113048476694014706/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9738510&amp;postID=113048476694014706' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/113048476694014706'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/113048476694014706'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://steppenreiter.blogspot.com/2005/10/aufgeschnappt.html' title='Aufgeschnappt...'/><author><name>Steppenreiter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01537129042767285477</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_LUuEp7Dl3Cw/TC31cy9uWsI/AAAAAAAAAGI/hRqb1dmJYyQ/s1600-R/AIbEiAIAAABDCMCagZOjkYX2LCILdmNhcmRfcGhvdG8qKDg3OTE5NzMzMTYyZTA5ZDdkODJkMjA0YzU3ZTk1OTdjN2M0NzY3YWUwAVJwGcJQWDCbo6Hi-bCx19jLrNE3'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9738510.post-112600731072515823</id><published>2005-09-06T11:44:00.000Z</published><updated>2005-09-06T11:49:37.560Z</updated><title type='text'>Ein Goldfisch im Acker</title><content type='html'>&lt;i&gt;Vor 120 Jahren wurde ein mysteriöser Skythenschatz im Süden Brandenburgs entdeckt. Jetzt haben Archäologen das Rätsel gelöst &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von Karl F. Gründler&lt;br /&gt;  &lt;br /&gt;Vor 120 Jahren wurde nahe der Lausitzer Neiße ein skythischer Goldschatz entdeckt, 2500 Jahre alt, ein in Europa einzigartiger Fund. Lange blieb ein Rätsel, wie die goldenen Teile einer Prunkrüstung tausend Kilometer westlich von ihrem Ursprungsort am Schwarzen Meer in die Erde Brandenburgs kamen. Nach vierjährigen Grabungen konnte ein deutsch-polnisches Archäologenteam jetzt die Hintergründe aufhellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Geschichte dieser außergewöhnlichen Entdeckung beginnt an einem grauen, verregneten Herbsttag 1882 in der Niederlausitz, im südöstlichen Zipfel der Provinz Brandenburg. August Lauschke, ein Kleinbauer aus Vettersfelde, muss auf seinem Acker am Hang drei extratiefe Furchen pflügen, um seine im Dauerregen absaufende Wintersaat zu retten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.zeit.de/2005/35/A-Goldfisch?page=1"&gt;&lt;i/&gt; ...und hier gehts weiter...&lt;/I&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9738510-112600731072515823?l=steppenreiter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://steppenreiter.blogspot.com/feeds/112600731072515823/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9738510&amp;postID=112600731072515823' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/112600731072515823'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/112600731072515823'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://steppenreiter.blogspot.com/2005/09/ein-goldfisch-im-acker.html' title='Ein Goldfisch im Acker'/><author><name>Steppenreiter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01537129042767285477</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_LUuEp7Dl3Cw/TC31cy9uWsI/AAAAAAAAAGI/hRqb1dmJYyQ/s1600-R/AIbEiAIAAABDCMCagZOjkYX2LCILdmNhcmRfcGhvdG8qKDg3OTE5NzMzMTYyZTA5ZDdkODJkMjA0YzU3ZTk1OTdjN2M0NzY3YWUwAVJwGcJQWDCbo6Hi-bCx19jLrNE3'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9738510.post-112236108735740570</id><published>2005-07-26T06:32:00.000Z</published><updated>2005-07-26T11:11:35.756Z</updated><title type='text'>Verstehen - Können - Wollen - Entfalten</title><content type='html'>Geschriebene Überlieferungen erleichtern unser eigenes Verstehen vom Pferd besser zu reflektieren.&lt;br /&gt;Wenn wir uns die Literatur der Pferdeausbildung erarbeiten, stellen wir immerwieder fest, dass jedes Werk die Methoden und Richtlinien der Erziehung seines Zeitalters wiederspiegelt. So erfahren wir dann von Kuriositäten, dass es bei den alten Arabern und Türken äusserst verpönt war, wenn das Pferd unter seinem Reiter Winde fahren liess oder stallte. Wir lesen die beinahe schon mechanisch anmutenden Richtlinien der Reitlehren des ausgehenden 18. Jahrhunderts und bemühen uns die detailverliebten Unterscheidungen und Begrifflichkeiten der 40er Jahre des vorigen Jahrhunderts nachzuvollziehen. Dann begegnen uns immerwieder die Versuche aus neuerer Zeit das unbedingt Notwendige vom Überfluss älterer Literatur zu trennen. Andrerseits erstaunen uns dann germanische, königliche Garden römischer Cesaren, die ihre Pferde an der Doppellonge im spanischen Schritt vorführten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jede Zeit meint sie hätte den Stein der Weisen gefunden und lehrt ihre einzig wahre Ausbildungsmethode und deren jeweilige Jünger propagieren lautstark die Richtigkeit des eingeschlagenen Weges. Jedoch lesen unsere Pferde keine Bücher, sie diskutieren auch keine Erziehungsmethode, es läßt sie vollkommen kalt, ob wir mit Westernhut oder Dressurzylinder zu ihnen kommen. Alle unsere Ansichten und Lehren, Ausbildungssysteme und Umgangsregeln dienen ausschliesslich dem eigenen besseren Verständnis vom Pferd. Wir reflektieren darin unser Verstehen, unsere Lebensführung und unsere Fähigkeit Zusammenhänge zu erkennen. So drückt sich darin wesentlich aus, ob wir selbst barmherzig oder eher grob sind, ob wir Macher sind, die etwas erreichen wollen oder Hütehunde, die schützen wollen. Für unser Verständnis ist auch wesentlich, welche Erziehung wir genossen haben und in welcher Sozialstruktur wir großgeworden sind. Ganz wichtig ist, ob wir eine Selbstvervollkommnung anstreben oder in unser persönlichen Entwicklung stehen geblieben sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Je nachdem wer wir sind und wem wir folgen, prägt es unser Verständnis, was ein Pferd von dem versteht, was wir von ihm wollen. Wir üben uns darin und so bildet sich mit der Zeit eine Sprache zwischen zwei Geschöpfen mit so unterschiedlichen Erlebniswelten. Wir übertragen die Disziplin der eigenen Lebensführung und lehren sie dem Pferd, so wie einst die alten Türken ihren Pferden verboten in ihrer Gegenwart zu stallen.&lt;br /&gt;Ist es gelungen ein gemeinsames Verständigungsrepertoire herzustellen und werden dann schwierigere Bewegungsabläufe vom Pferd verlangt, dann können körperliche Unzulänglichkeiten eine weitere Hürde sein, die ein Gelingen verhindern. Wenn wir zum ersten Mal einen Rückwärtssalto üben, müssen wir uns zuerst körperlich und psychisch dazu in die Lage versetzen. Genauso ist es mit den Pferden, sie benötigen körperliches und psychisches Training, um z.B. mit uns über einen Wassergraben zu springen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jedes Geschöpf hat seinen Eigenwillen, diesen gilt es zu domestizieren - disziplinieren. Arbeiten wir mit dem Pferd, halten wir es vom Fressen ab. Verfügen wir aber auch über genügend Disziplin selbst hin und wieder eine Fastenzeit einzuhalten oder akzeptieren wir, wenn wir hungrig sind, dass jemand anders uns zu Essen verbietet? So paradox es klingt, unser Wille wird nur in dem Maße stärker, je mehr Disziplinierung unseres eigenen Willens wir zu tragen bereit sind. Und nur dann verstehen wir auch aus eigener Anschaung, wie schwer es für das Pferd ist auf Fressen verzichten zu müssen.&lt;br /&gt;Wollen wir schliesslich die Fähigkeiten unseres Pferdes entfalten und fördern, dann gelingt es nur, wenn unsere eigenen Fähigkeiten uns nicht fremd sind und wir sie fördern und zum Blühen bringen. Diese Schätze zu heben, ist eine Lebensaufgabe und gleichzeitig ein unermesslicher Reichtum.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9738510-112236108735740570?l=steppenreiter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://steppenreiter.blogspot.com/feeds/112236108735740570/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9738510&amp;postID=112236108735740570' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/112236108735740570'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/112236108735740570'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://steppenreiter.blogspot.com/2005/07/verstehen-knnen-wollen-entfalten.html' title='Verstehen - Können - Wollen - Entfalten'/><author><name>Steppenreiter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01537129042767285477</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_LUuEp7Dl3Cw/TC31cy9uWsI/AAAAAAAAAGI/hRqb1dmJYyQ/s1600-R/AIbEiAIAAABDCMCagZOjkYX2LCILdmNhcmRfcGhvdG8qKDg3OTE5NzMzMTYyZTA5ZDdkODJkMjA0YzU3ZTk1OTdjN2M0NzY3YWUwAVJwGcJQWDCbo6Hi-bCx19jLrNE3'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9738510.post-111390609226641888</id><published>2005-04-19T09:18:00.000Z</published><updated>2005-04-20T11:20:35.700Z</updated><title type='text'>Überforderung, Grenzerfahrung, Achtsamkeit</title><content type='html'>Von galoppierenden Pferden einen Pfeil zu schießen, ist mit einiger Reiterfahrung und ein paar Basics im Bogenschießen nicht schwer zu erlernen. Im rechten Moment den Pfeil zu lösen, wenn das Pferd selbst sich vollständig vom Boden gelöst hat, über ihm gleichsam schwebt, dabei vollkonzentriert auf das Ziel und hoher Frequenz nach vorne, zur Seite und hinten über die Pferdekruppe mit dem Pfeil das Anvisierte sicher treffen, ist dagegen eine hohe Kunst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schnell, exakt, zielsicher die vielen Anforderungen gleichzeitig gelassen ausführen, ist wie das Eintauchen in eine andere Dimension unseres Bewusstseins. Ein Erwachen jenseits dem Bewussten. Die Eroberung einer neuen Welt, eine Geburt neuer, wacher Sinne. Unbändige Kraft und Energie durchströmt uns, eine neuer Blick nach Innen öffnet sich vor unseren Augen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor vielen hundert Jahren kam ein junger, eifriger Mann zu einem alten Weißbart, von dem die Leute ehrfürchtig sagten er sei ein Besonderer, ein Heiliger. Der Junge sagte: "Oh Dede", das ist türkisch und heißt Großvater, "oh Dede, lehre mich den Pfad der Gottessucher zu gehen, ich bin bereit!" Der Alte lächelte und sprach zum Jungen: "Gib mir deinen Löffel!", damals hatte jeder Novize einen hölzernen Löffel bei sich. Er füllte den Löffel randvoll mit Olivenöl und sagte zum Jungen, "Geh jetzt durch meinen Garten, aber pass auf, dass Du keinen Tropfen Öl verlierst, daran erkenne ich, ob du bereit bist oder nicht." Nach einiger Zeit, es war schon fast die Zeit des Nachmittagsgebets kam der junge Mann wieder ganz vorsichtig und behutsam, vollständig konzentriert auf den Löffel und das darin enthaltene Öl. Er überreichte den Löffel dem Alten und sagte:" Siehst Du Dede, ich habe nichts verschüttet." Der Alte sah es und erwiderte: "Ja, Junge du hast recht, aber hast du auch die Schönheit meines Gartens bemerkt, die Wohlgerüche und das Zwitschern der Vögel und Summen der Bienen?" Der Junge schaute ganz verdutzt zum Alten und sagte: "Dede, nein ich habe gar nichts bemerkt, ich habe nur auf den Löffel geachtet." Der Alte daraufhin:" Dann geh noch einmal mit deinem Löffel und achte darauf!" Es war schon einige Zeit nach dem Nachmittagsgebet, da kam der junge Mann zurück aus dem Garten und berichtete:" Oh Dede, ihr habt wirklich einen wunderschönen Garten, so schön wie Firdaus, der Berühmteste der Paradiesgärten." "Ja Junge", entgegnete der Alte, "er ist wunderschön, doch wo hast du das Öl gelassen?"&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9738510-111390609226641888?l=steppenreiter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://steppenreiter.blogspot.com/feeds/111390609226641888/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9738510&amp;postID=111390609226641888' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/111390609226641888'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/111390609226641888'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://steppenreiter.blogspot.com/2005/04/berforderung-grenzerfahrung.html' title='Überforderung, Grenzerfahrung, Achtsamkeit'/><author><name>Steppenreiter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01537129042767285477</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_LUuEp7Dl3Cw/TC31cy9uWsI/AAAAAAAAAGI/hRqb1dmJYyQ/s1600-R/AIbEiAIAAABDCMCagZOjkYX2LCILdmNhcmRfcGhvdG8qKDg3OTE5NzMzMTYyZTA5ZDdkODJkMjA0YzU3ZTk1OTdjN2M0NzY3YWUwAVJwGcJQWDCbo6Hi-bCx19jLrNE3'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9738510.post-111338308945034677</id><published>2005-04-13T08:57:00.000Z</published><updated>2005-04-13T10:04:24.246Z</updated><title type='text'>Schwingen, Kreisen, Timing</title><content type='html'>Die Galoppbewegung des Pferdes bestimmt den Zeitpunkt des Lösens des Pfeiles! Das versteht der berittene Bogenschütze unter Timing. Doch wie ist die Galoppbewegung des Pferde überhaupt zu verstehen? Schauen Sie sich diese galoppierende Pferd eine Weile an und versuchen den Zeitpunkt für den Abschuss zu finden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p align="center"&gt;&lt;img src="http://www.steppenreiter.de/images/training/galop.gif" /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align="left"&gt;Richtig der Galopp ist ein Dreitakt, wobei in folgende Phasen unterschieden wird: Hinten, Mitte, Vorne, Schweben usw. (Wer es genauer wissen will, schaue hier nach: &lt;a href="http://www.steppenreiter.de/galop.htm"&gt;http://www.steppenreiter.de/galop.htm&lt;/a&gt;) &lt;/p&gt;&lt;p align="left"&gt;Zugegeben es ist verwirrend schwer fortlaufend den richtige Zeitpunkt für den Abschuss zu finden. Entweder sind wir zu früh oder zu spät oder verstehen überhaupt nicht wann. Je mehr wir uns auf das Bild konzentrieren, um so mehr verschwimmen die Übergänge und die Galoppbewegung wird zunehmend undurchsichtiger. Doch schauen Sie auf das hintere rechte Bein, des oben rechtsgaloppierenden Pferdes. Genau, wenn dieses wieder nach vorne kommt, schwebt das Pferd. Beachten Sie nun die Kruppe des Pferdes, sie ist nach dem Höchststand, wieder in der Vorwärtsbewegung und der Rücken ganz gerade.&lt;/p&gt;&lt;p align="left"&gt;Wenn wir aber reiten, sehen wir das Pferd nicht von aussen, sondern fühlen es mit unserem Sitz. Mit dem oben erarbeiteten Verständins der Bewegung ahnen wir jedoch, dass der rechte Moment dann ist, wenn die Kruppe ihren höchsten Punkt gerade überschritten hat und das läßt sich erfühlen. Die Übung der nächsten Tage beim Reiten wird sein, nicht das Pferd während des Galopps zu steuern, sondern auf seine Fussfolge zu achten bis unser Hintern und Körpermittelpunkt, der liegt irgendwo in der Nähe des Nabels, verstanden hat, wo die Beine des Pferdes sind. &lt;/p&gt;&lt;p align="left"&gt;Es hat sich herausgestellt, dass wir die schwingende Bewegung des Pferderückens dann am besten erfühlen und sich uns damit die Lage der Pferdebeine erschliesst, wenn wir mit der Hüfte entgegen der Galoppbewegung des Pferdes kreisen. Wer das nicht ganz verstanden hat, dem sei das Buch von Erika Prockl empfohlen, "Lösen, Schwingen, Kreisen". &lt;/p&gt;&lt;p align="left"&gt;Wichtig bei dieser Übung ist, dass Sie eine lange Galoppstrecke haben am besten ohne Sattel reiten, die Hände weg vom Zügel nehmen und entspannt kreisen. Ist das Gefühl des gelassenen Kreisens gut verankert versucht man den Rhythmus der Pferdebewegung zu erfassen und immer beim höchsten Punkt in die Hände zu klatschen. Es kommt dabei zu fast 100% auf das Gefühl an, das Sie dabei haben, setzen Sie positive Marker.  Nur so erlernen Sie zielstrebig das richtige Timing für das Lösen des Pfeils. &lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9738510-111338308945034677?l=steppenreiter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://steppenreiter.blogspot.com/feeds/111338308945034677/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9738510&amp;postID=111338308945034677' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/111338308945034677'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/111338308945034677'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://steppenreiter.blogspot.com/2005/04/schwingen-kreisen-timing.html' title='Schwingen, Kreisen, Timing'/><author><name>Steppenreiter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01537129042767285477</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_LUuEp7Dl3Cw/TC31cy9uWsI/AAAAAAAAAGI/hRqb1dmJYyQ/s1600-R/AIbEiAIAAABDCMCagZOjkYX2LCILdmNhcmRfcGhvdG8qKDg3OTE5NzMzMTYyZTA5ZDdkODJkMjA0YzU3ZTk1OTdjN2M0NzY3YWUwAVJwGcJQWDCbo6Hi-bCx19jLrNE3'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9738510.post-111262946155959721</id><published>2005-04-04T15:14:00.000Z</published><updated>2005-04-05T09:32:05.303Z</updated><title type='text'>Aufwärmen, Dehnen, Kraft und Losgelassenheit</title><content type='html'>Keine wirklich ernstzunehmende Sportart verzichtet auf die ersten drei Bestandteile in ihrem Traningsaufbau. Beim berittenen Bogenschiessen kommt noch die Losgelassenheit sowohl für Pferd und als auch den Reiter hinzu. Erst wenn unsere Muskeln warm, Sehnen und Bänder gedehnt, die Kraft im ausreichenden Maße erreicht und die Technik des Bewegungsablaufs in Fleisch und Blut übergegangen ist, sind wir in der Lage mit zielsicherer Losgelassenheit auf einem in sich ruhend galoppierenden und losgelassenen Pferd Bogen zu schiessen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit der Technik haben wir uns den notwendigen Rhythmus erarbeitet den Bogen korrekt zu spannen und Pfeile schnell zu schiessen. So wie aber der Begriff Losgelassenheit beim Pferd die ständigen, harmonische Wechsel zwischen An- und Entspannen der Muskulatur meint, so tut dies der Reiter beim Bogenschiessen nur dann natürlich und taktmäßig (besser: rhythmisch) wie sein zwanglos galoppierendes Pferd, wenn er selbst losgelassen und zwanglos arbeitet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So wie die Losgelassenheit ein Ziel in der Skala der Pferdeausbildung ist, so muss es für den reitenden Schützen selbst ein Ziel sein, das er für sich zu erreichen anstrebt. Erst wenn er über einen aufgewärmten, durch Dehnung ausreichend flexiblen und gut gekräftigten Körper verfügt, der im Rhythmus der schnellen Abfolge des Bogen Spannen, Pfeile nocken und lösen, technisch sicher arbeitet, kann er sich Losgelassenheit erarbeiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Losgelassenheit bedeutet nicht sein Ziel stets mit großer Sicherheit vom galloppierenden Perd zu treffen, sondern Losgelassenheit meint den von allen mentalen und physischen Blockaden befreiten rhythmischen Bewegungsablauf des reitenden Schützen. Losgelassenheit ist das "Es schießt!" wie Herigel es in seinem Buch, Zen und die Kunst des Bogenschiessens, nennt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9738510-111262946155959721?l=steppenreiter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://steppenreiter.blogspot.com/feeds/111262946155959721/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9738510&amp;postID=111262946155959721' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/111262946155959721'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/111262946155959721'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://steppenreiter.blogspot.com/2005/04/aufwrmen-dehnen-kraft-und.html' title='Aufwärmen, Dehnen, Kraft und Losgelassenheit'/><author><name>Steppenreiter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01537129042767285477</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_LUuEp7Dl3Cw/TC31cy9uWsI/AAAAAAAAAGI/hRqb1dmJYyQ/s1600-R/AIbEiAIAAABDCMCagZOjkYX2LCILdmNhcmRfcGhvdG8qKDg3OTE5NzMzMTYyZTA5ZDdkODJkMjA0YzU3ZTk1OTdjN2M0NzY3YWUwAVJwGcJQWDCbo6Hi-bCx19jLrNE3'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9738510.post-110994395523023618</id><published>2005-03-04T13:29:00.000Z</published><updated>2005-03-04T13:56:58.760Z</updated><title type='text'>Trainingseinheiten für Steppenreiter</title><content type='html'>Alle Neugierigen und Lerneifrigen und&lt;br /&gt;Alle diejenigen, die wissen wollen, was Neues auf sie zukommt, wenn sie in diesem Jahr einen Kurs bei mir besuchen, dann lest weiter! ;o) Wenn Ihr es vorneweg schon mal probieren wollt, dann solltet Ihr weiterlesen. ;o)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.steppenreiter.de/images/bows/kleeblatt.jpg"&gt;http://www.steppenreiter.de/images/bows/kleeblatt.jpg&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht gibt es ja einige unter Euch, denen im Reitunterricht das Kleeblatt schon einmal begegnet ist und ausprobieren wollen, während des Galopps durch das Kleeblatt Bogen zu schiessen. Am Besten Ihr übt es in einer Halle oder ähnlichem oder Ihr müßt sehnsüchtig darauf warten, dass es wieder wärmer wird, damit wieder draussen gearbeitet werden kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die erste Aufgabe heißt: "Wie bringe ich meinem Pferd bei durch das Kleeblatt sauber zu galoppieren, allein mit Sitzhilfen?"&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Vorrausetzungen:&lt;/p&gt;&lt;ol&gt;&lt;li&gt;Euer Pferd ist gewöhnt ohne Anlehnung geritten zu werden und bleibt kontrollierbar. &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Euer Pferd ist geradegerichtet &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Euer Pferd kann aus dem Schritt auf dem richtigen Fuss angaloppieren. (Das wird erst bei der Galoppübung wichtig)&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;&lt;p&gt;Was ist zutun? &lt;/p&gt;&lt;ol&gt;&lt;li&gt;Legt den Bogen weg und denkt erst mal nicht mehr dran!&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Baut euch in der Mitte der Halle ein Kreuzgasse auf, am besten mit diesen Geithner - Schaumstoffteilen. In den Ecken markieren Pylonen die Begrenzung. (Siehe Bild oben)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Nehmt zwei Gerten macht einen Knoten in die Zügel und durchreitet das Kleeblatt im Schritt, je zweimal links und rechts herum. &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Touchiert das Pferd nur, wenn es auf die Sitzhilfen nicht reagiert.&lt;br /&gt;Bleibt streng, lasst keine Ausweichmanöver zu. (Be strict!)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Arbeitet das Pferd gut mit, lobt es viel und oft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;&lt;p&gt;Hat das geklappt, dann versucht es im Trab, war das erfolgreich, dann Galopp. Je nach Pferd kann dies mehrere Tage intensive Arbeit bedeuten, bis ihr als Team erfolgreich seid. Wichtig ist, dass das Pferd immer feiner wird und ihr die Gerten immer weniger benötigt und euer Pferd gelassen, durch das Kleeblatt reiten könnt. Beide Seiten müssen genau gleich gut funktionieren!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hierbei lernt ihr ganz deutlich die Schokoladenseite eures Pferdes kennen! Erst wenn das zu 100%, das sind "Hundert Prozent!" funktioniert, dann dürft ihr es einmal mit dem Bogen probieren.Und jetzt noch ein ganz wichtiger Punkt!Baut eure Trainingeinheiten so auf, dass ihr ans Ende der Stunde die schwerste Aufgabe für euer Pferd legt!!! Fordert euer Pferd heraus, aber überfordert es nicht, sofort absatteln und belohnen, wenn es geklappt hat. Manchmal genügt schon, wenn nur der Ansatz einer korrekten Ausführung gezeigt wurde. Der größte Feind für Pferd und Reiter ist der Frust!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viel Erfolg&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PS: Habt ihr Interesse an der Teilnahme eines Kurses - Infos gibts hier:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.steppenreiter.de/kurse.htm"&gt;http://www.steppenreiter.de/kurse.htm&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.steppenreiter.de/Kursplan.htm"&gt;http://www.steppenreiter.de/Kursplan.htm&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9738510-110994395523023618?l=steppenreiter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://steppenreiter.blogspot.com/feeds/110994395523023618/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9738510&amp;postID=110994395523023618' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/110994395523023618'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/110994395523023618'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://steppenreiter.blogspot.com/2005/03/trainingseinheiten-fr-steppenreiter.html' title='Trainingseinheiten für Steppenreiter'/><author><name>Steppenreiter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01537129042767285477</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_LUuEp7Dl3Cw/TC31cy9uWsI/AAAAAAAAAGI/hRqb1dmJYyQ/s1600-R/AIbEiAIAAABDCMCagZOjkYX2LCILdmNhcmRfcGhvdG8qKDg3OTE5NzMzMTYyZTA5ZDdkODJkMjA0YzU3ZTk1OTdjN2M0NzY3YWUwAVJwGcJQWDCbo6Hi-bCx19jLrNE3'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9738510.post-110596587570366802</id><published>2005-01-17T13:22:00.000Z</published><updated>2005-01-27T14:42:29.020Z</updated><title type='text'>Steppenreiter Spiel</title><content type='html'>Ein Reiterspiel für berittene Bogenschützen befindet sich in der Planung!&lt;br /&gt;Zwei Mannschaften mit je drei Reitern spielen auf einem Feld mit der Seitenlänge 120 x 60m gegeneinander. Pro Mannschaft gibt es drei Luftballons, die am Boden(&lt;em&gt;Danke Obsto ;o&lt;/em&gt;) festgemacht sind. Die gelbe Mannschaft hat gelbe, die rote Mannschaft drei rote Luftballone. Jeder Schütze hat nur drei Pfeile, Fluflu ohne Spitze, der Bogen darf 30lbs nicht überschreiten. Die berittenen Bogenschützen müssen versuchen die Ballone der gegnerischen Mannschaft mit ihren Pfeilen zu treffen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Mannschaft mit den meisten Treffern hat gewonnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Regeln müssen noch ausgearbeitet und verfeinert werden. Wir werden versuchen dieses Jahr das Spiel schon einmal durchzuführen und dabei Erfahrungen sammeln.&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9738510-110596587570366802?l=steppenreiter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://steppenreiter.blogspot.com/feeds/110596587570366802/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9738510&amp;postID=110596587570366802' title='7 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/110596587570366802'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/110596587570366802'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://steppenreiter.blogspot.com/2005/01/steppenreiter-spiel.html' title='Steppenreiter Spiel'/><author><name>Steppenreiter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01537129042767285477</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_LUuEp7Dl3Cw/TC31cy9uWsI/AAAAAAAAAGI/hRqb1dmJYyQ/s1600-R/AIbEiAIAAABDCMCagZOjkYX2LCILdmNhcmRfcGhvdG8qKDg3OTE5NzMzMTYyZTA5ZDdkODJkMjA0YzU3ZTk1OTdjN2M0NzY3YWUwAVJwGcJQWDCbo6Hi-bCx19jLrNE3'/></author><thr:total>7</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9738510.post-110535332652953476</id><published>2005-01-10T10:19:00.000Z</published><updated>2005-01-17T12:28:25.353Z</updated><title type='text'>Pferdeausbildung weshalb...</title><content type='html'>Berittene Bogenschützen sind Individualisten, mit großer Willensstärke erreichen sie zwar ihr Leben dem neuen sehr zeitaufwendigen Hobby anzupassen, doch wenn es darum geht aus den Fachgebieten, aus denen sich ihr Sport zusammensetzt zu lernen, tun sie sich oft schwer. Ja oft neigen sie dazu das Rad neu zu erfinden und meinen ihr neuerworbenes Hobby hätte mit der klassichen Reitlehre oder dem Bogenschiessen der Stehenden nichts zutun.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit dieser Haltung schneiden sie sich von Wissenschätzen ab, die ihrem Sport aber die Eleganz eines Dressurreiters geben könnte oder die 90m Treffsicherheit eines Distanzschützen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lesen Sie weiter unter: &lt;a href="http://www.steppenreiter.de/pferdeausbildung.htm"&gt;"Pferdeausbildung zum Reiterbognerpferd" &lt;/a&gt;und &lt;a href="http://www.reitlehre.de/"&gt;Reitlehre&lt;/a&gt; und verschiedenste Weisen mit&lt;a href="http://www.steppenreiter.de/technik.htm"&gt; Pfeil und Bogen &lt;/a&gt;zu schießen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9738510-110535332652953476?l=steppenreiter.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://steppenreiter.blogspot.com/feeds/110535332652953476/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9738510&amp;postID=110535332652953476' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/110535332652953476'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9738510/posts/default/110535332652953476'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://steppenreiter.blogspot.com/2005/01/pferdeausbildung-weshalb.html' title='Pferdeausbildung weshalb...'/><author><name>Steppenreiter</name><uri>http://www.blogger.com/profile/01537129042767285477</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_LUuEp7Dl3Cw/TC31cy9uWsI/AAAAAAAAAGI/hRqb1dmJYyQ/s1600-R/AIbEiAIAAABDCMCagZOjkYX2LCILdmNhcmRfcGhvdG8qKDg3OTE5NzMzMTYyZTA5ZDdkODJkMjA0YzU3ZTk1OTdjN2M0NzY3YWUwAVJwGcJQWDCbo6Hi-bCx19jLrNE3'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
